USA Radio
September 11, 2014

Alaska: die letzte Grenze


Jede Beschreibung Alaskas lässt sich am besten mit ein paar Fakten verdeutlichen:

  • Alaska ist der größte Bundesstaat der USA und bedeckt mehr als die doppelte Fläche von Texas, des zweitgrößten Staates. 

  • Alaska hat mehr Meilen Küstenlinie als alle anderen Staaten zusammen.

  • Der Staat ist die Heimat von über 100.000 Gletschern, 3 Millionen Seen, 50 aktiven Vulkanen und Dutzenden der beeindruckendsten Vogel- und Säugetierarten der Welt. 

  • Rund 65 Prozent von Alaskas 663.000 Quadratmeilen werden öffentlich verwaltet und sind frei zugänglich.

  • Daran solltet ihr denken, wenn ihr Alaska besucht, denn es ist eine Illusion, dass man alles sehen kann. Stattdessen solltet ihr euch die Stellen in diesem Staat aussuchen, die euch am meisten interessieren, genau wie wir auf unserer Reise im letzten Monat.

    Wir starteten in Südost-Alaska, einem Landstreifen mit Inseln und Fjorden, Bergen und Seewegen. Der Großteil der Fläche wird durch den Tongass National Forest geschützt, dem größten nationalen Wald im Land. Eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten ist der Mendenhall-Gletscher, der nur eine kurze Autofahrt nördlich entfernt von Juneau, der Hauptstadt Alaskas, liegt. Der Gletscher ist vielleicht am besten für seine Höhlen bekannt, die sich unter dem Eis befinden. Zwar ist es schwierig, sie zu erreichen, aber mit einer geführten Wanderung findet ihr den Zugang. 

    Ein Stück westlich von Juneau befindet sich der Glacier Bay National Park and Preserve. Dieses Gebiet ist allerdings nicht über die Straße erreichbar; um dorthin zu gelangen, müsst ihr entweder die Fähre nehmen oder in ein Flugzeug steigen. Gustavus ist der Name der kleinen Gemeinde, wo ihr aussteigt, und von dort sind es 10 Meilen bis Bartlett Cove und der Parkverwaltung. Sobald ihr hier angekommen seid, habt ihr unzählige Möglichkeiten: Macht eine Kajaktour, eine Rucksacktour mit Übernachtung oder nehmt euch einen Gipfel der Fairweather Berge vor. Für was auch immer ihr euch entscheidet, ihr werdet es vor einer der gewaltigsten Naturkulissen des USA erleben.

    Hunderte von Meilen nach Nordwesten, in der südlichen Zentralregion, schlängelt sich Alaska wie ein Rückgrat durch das Land. Die höchsten Abschnitte sind geschützt, zum Beispiel der Denali National Park and Preserve. Der Gipfel des Delani misst immerhin stattliche 6.200 Meter. Aber es gibt in diesem Nationalpark noch viel mehr zu sehen als den höchsten Berg Nordamerikas. Die „lone road“ (zugänglich entweder mit dem Bus oder dem Fahrrad) gilt als einer der besten Orte für Wildbeobachtungen im Land und ist die Heimat von Grizzlybären, Wölfen und Karibus. Mit einer Fläche von mehr als 6 Millionen Hektar bietet Denali mehr Optionen zum Trekking und Camping, als ein Mensch vermutlich in seinem Leben entdecken kann. Und dann kann man hier noch angeln, fotografieren, jagen, Hundeschlitten fahren, Sightseeing aus der Luft (auch "Flight-Seeing" genannt) ... Nicht umsonst wird dieser Landstrich auch „die letzte Grenze“ genannt.

    Unser Dank gilt dem National Park Service, der uns unsere Reise ermöglicht hat. Um mehr über diese und andere spektakuläre US-Nationalparks zu erfahren, besucht http://www.nps.gov.

    – Yancy und Wyatt Caldwell, Filmemacher und Outdoor-Enthusiasten 






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