USA Radio
März 9, 2016

Im Zug von Küste zu Küste


Bei einer Zugreise durch die USA fühlt man sich automatisch in die Vergangenheit versetzt, als die Dampflok noch das einzige Fortbewegungsmittel für lange Strecken war und so das riesige Land zusammenhielt. Schon bei unserem Einstieg in Los Angeles wussten wir, dass dies keine gewöhnliche Reise werden würde. Doch dazu später mehr.

Unseren ersten Tag in LA begannen wir im Herzen der amerikanischen Popkultur, im The Microsoft Theater im LA Live Center und im Grammy Museum. Weiter ging's zum Wahrzeichen der Stadt – dem Hollywood-Schriftzug. Auf dem Weg dorthin winkten uns Iron Man, Micky Maus und Marilyn Monroe zu. Wir ließen den Tag auf der Dachterrasse einer Bar ausklingen und bestaunten die glitzernde Skyline der Metropole. 

Den zweiten Tag begrüßten wir in Santa Monica direkt am legendären Santa Monica Pier. Von da passierten wir den Muscle Beach und verweilten dann auf dem weltbekannten Boardwalk in Venice Beach. Hier erwarten euch die verrücktesten Leute, tolle Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten aller Couleur.

Nach zwei abwechslungsreichen Tagen in der Stadt der Engel bezogen wir unser Abteil in einem Privatzug aus den 50er Jahren, der über zwei Schlafwagen, einen Speisewagen und eine Aussichtskuppel auf dem Dach verfügte. So konnten wir uns die magischen Wüstenlandschaften des amerikanischen Südwestens aus einer ganz neuen Perspektive ansehen.

Unser erster Stopp führte uns nach Austin, Texas. Die Hauptstadt des Lone Star States beheimatet rund 90.000 Studenten, 250 Konzertstätten und 150 Seen im Umland. Nach einem ereignisreichen Nachmittag in dieser tollen Stadt ging es weiter zum Alamo in San Antonio – ein erst kürzlich ernanntes UNESCO-Welterbe.

Danach rollten wir weiter in Richtung der sumpfigen Bayous von New Orleans.

Das Reisen im Zug hat einen schönen Rhythmus, der uns sehr gut gefallen hat. Die Bewegungen des Zuges sind zu unseren ständigen Begleitern geworden, und wir haben schnell viele neue Freunde kennengelernt, die unsere Abenteuerlust teilen. Mit 100 km/h ging es weiter in Richtung Osten.

Wir folgten dem Verlauf der Ostküste bis Baltimore, wo wir das National Aquarium besuchten und mit der Fähre zum Rusty Scupper übergesetzt sind. Hier erwarteten uns die frischesten Blue Crabs, die wir je probieren durften.

Und dann fuhren wir auch schon in Washington, DC, ein. Die Hauptstadt der USA strotzt nur so vor Geschichte, hier findet ihr zahlreiche Museen und Denkmäler, mit denen die Ideen und die Menschen dieses großartigen Landes geehrt werden.

Wir werden diese Reise nicht vergessen – von Küste zu Küste auf stählernen Schienen. Die tropischen Stürme und die trockenen Wüsten des Westens, die mysteriösen Sümpfe und die endlosen Felder des Südens – wir werden euch nicht vergessen.

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