USA Radio
November 9, 2015

Roadtrip zu den Großen Seen – Q&A


Unsere Reise zu den Großen Seen begann und endete mit einem Paukenschlag. Zwischen Harley-Davidson in Milwaukee und dem Indianapolis Motor Speedway in Indiana hält das amerikanische „Heartland“ zahllose unvergessliche Erlebnisse bereit.

Begleitet wurden wir von Lao Song aus Peking. Der freiberuflich arbeitende Blogger und Fotograf hat schon fast die ganze Welt bereist und für zahlreiche bekannte chinesische Zeitschriften gearbeitet, darunter Voyage, Tourism Overview, Tourism World und Fellow Traveler. 2009 wurde er von Sina.com, einer der einflussreichsten chinesischen Websites, für seine Fotografien ausgezeichnet. Auf unserer Erkundung der Region um die Großen Seen hatten wir die einmalige Gelegenheit, gemeinsam mit einem so unglaublich welterfahrenen Mann zu lernen und zu lachen. Und vom Moment der ersten Begegnung an war unsere Reise einfach sensationell. 

Q: Welcher der Orte, die du im Laufe deiner Reise besucht hast, ist dir am besten in Erinnerung geblieben?

A: Milwaukee, Grand Haven und Indianapolis.

Diese drei Städte eignen sich besonders gut als Urlaubsziel. Vor allem Grand Haven hat unglaublich viel für Reisende zu bieten, die mit einem eigenen Wohnmobil unterwegs sind.

Aber auch Milwaukee und Indianapolis sind mit ihrer reichen Kulturtradition lohnende Sightseeing-Ziele.

Q: Was war die köstlichste Delikatesse, die du auf deiner Reise gegessen hast, und was hat dich so an ihr begeistert?

A: Mir haben vor allem die einheimischen Frühstücks- und Mittagsgerichte gut geschmeckt. Die leckeren aromatischen Hotdogs kommen dem chinesischen Gaumen sehr entgegen. Mein Lieblingsgericht – und übrigens auch das der meisten chinesischen Reisenden – war das frittierte Hähnchen bei JJ's.

Q: Was war das Schönste, das du auf deiner Reise gesehen hast, und warum hat es dich so beeindruckt?

A: Das coolste Erlebnis war das Formel-1-Rennen auf dem Indianapolis Motor Speedway. Das war mal eine völlig andere und absolut einzigartige Erfahrung. Ein weiteres Highlight war der Besuch in einem Restaurant in Milwaukee, in dem schon Audrey Hepburn besonders gern gegessen hat.
So etwas habe ich noch nie erlebt, weder daheim noch in einem anderen Land.

Q: Könntest du uns von einer witzigen Geschichte oder überraschenden Begebenheit erzählen, die dir während der Reise widerfahren ist und die etwas mit dir selbst, den USA oder den Leuten zu tun hat, die du kennengelernt hast?

A: Ein sehr lustiges Erlebnis war der Moment, als sich drei Leute in eine Drehtür zwängen wollten. Besonders denkwürdig war das Formel-1-Rennen. So etwas erlebt man wohl nur einmal im Leben.

Q: Welche Vorstellungen hattest du vor deiner Reise vom Mittleren Westen der USA und den Großen Seen und wie hat sich dieses Bild inzwischen verändert?

A: Vor meinem Besuch wusste ich nicht viel über den Mittleren Westen und die Großen Seen. Nachdem ich nun dort gewesen bin, ist mir klar geworden, dass es sich lohnen würde, diese Region noch viel ausgiebiger zu erkunden als wir dies bei unserer Reise tun konnten. Unsere Zeit war leider recht eng bemessen. In Detroit gibt es z. B. eine große Automesse. Wir hatten aber nur 1,5 Stunden Zeit, was bei Weitem nicht ausreicht, um diese Stadt wirklich kennenzulernen.

Q: Was würde jemand, der viel international unterwegs ist, deiner Meinung nach am interessantesten an deiner Reise finden?

A: Ich würde sagen, für die Besichtigung von Milwaukee und Indianapolis hat die vorgesehene Zeit ausgereicht. Eine so große und lebhafte Stadt wie Chicago ist für Chinesen vielleicht ein bisschen zu hektisch – schließlich leben sie ja ohnehin schon in Großstädten, wie ich auch. Detroit, glaube ich, hat Auto-Fans sehr viel zu bieten. Ich hätte gerne noch mehr Zeit für diese Stadt gehabt.

Q: Welchen Rat würdest du jemandem geben, der den Mittleren Westen und die Großen Seen kennenlernen möchte?

A: Wie für jedes Reiseziel gilt: Besucher sollten eine gute Kamera mitbringen. Auf dieser Reise gab es unzählige Fotogelegenheiten. Besonders die malerischen Sonnenauf- und -untergänge in der Region können sich sehen lassen. Ich würde euch unbedingt empfehlen, früh aufzustehen, um euch dieses unvergessliche Erlebnis nicht entgehen zu lassen. Außerdem solltet ihr für jeden Ort mindestens ein paar Tage einplanen, um die einzigartige Atmosphäre jeder Stadt wirklich aufnehmen zu können. Detroit gehört zu den Städten, die ich mit Sicherheit noch einmal besuchen werde.


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