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USA Radio
August 14, 2014

Im Süden der USA


Der Süden der USA ist kulturell eine der reichsten Regionen des Landes, gepaart mit einer ebenso lebendigen Landschaft, einer bezaubernden Mischung aus alten erodierten Bergen, Pinien, Laubwäldern und üppigen Flusslandschaften.

Diese idyllischen Besonderheiten findet man überall in der Nähe der südlichen Ausläufer der Appalachen. Ihr könnt aber auch tiefer eintauchen, um einige der wirklich besonderen Orte zu finden, die oft nur auf dem Radar der Einheimischen zu finden sind: einsame Badestellen, Naturschutzgebiete und gigantische Höhlensysteme.

Wir starteten unsere Reise im Nordwesten von South Carolina, in der bergigen Ecke eines Staates, der eher mit seinen hellen Stränden und spanischem Moos in Verbindung gebracht wird. Der Devils Fork State Park ist ein 620 Hektar großer Appalachen-Ausläufer, in dem mehrere kleine Wasserfälle sowie weite Felder der seltenen Pflanze „Oconee Bell“ beheimatet sind. Der angrenzende Lake Jocassee lädt Besucher zum Paddeln, Fischen oder Eintauchen ins kühle Nass ein.

Von dort sind es nur wenige Autostunden südwestlich nach Pine Mountain, Georgia, Heimat der Callaway Gardens. Die Gärten bieten einer großen Anzahl einheimischer Pflanzen Schutz, ebenso der anliegenden Schmetterlingsfarm. Es gibt schöne Wanderwege, und die nahen Strände machen sie zu einem beliebten Ort bei Kindern wie auch Erwachsenen. Nur eine Stunde weiter südlich findet ihr den Providence Canyon State Park, Georgias „Little Grand Canyon“, wo die Erosion bunte Schluchten in den weichen Meeresboden geschnitten hat.

Reist man hoch bis an die Grenze Georgias/Alabamas, trifft man auf Lookout Mountain, der sich über drei Staaten erhebt und einen atemberaubenden Blick auf sie alle bietet. Auf der Alabama-Seite liegt das Little River Canyon National Preserve, ein weiteres Naturparadies, das Vergleiche mit Arizonas Grand Canyon heraufbeschwört. Seit Jahrtausenden schneidet sich Little River durch das Gestein von Lookout Mountain und schnitzt einen der tiefsten Canyons östlich des Mississippi. Beliebte Aktivitäten hier sind der Besuch von Wasserfällen und kleinen Badestellen sowie das Campen im Hinterland.

Schließlich findet ihr nördlich von Lookout Moutain einen Nationalpark, dessen Name schon alles sagt: Mammoth Cave in Kentucky ist das längste Höhlensystem der Welt. 400 Meilen unterirdischer Höhlengänge wurden bereits erkundet und erfasst. Als Nationalpark-Besucher könnt ihr natürlich nicht alle davon betreten, aber die Ranger führen euch bis zu den spektakulärsten Höhlenfeatures in die Tiefe: scheinbar bodenlose Abgründe, höhlenartige Zimmer sowie reichlich Stalaktiten und Stalagmiten. Wie auch der Rest des Südens beweist Mammoth Cave: Je weiter man vordringt, desto mehr wird man belohnt.

Unser Dank gilt dem National Park Service, der diese Reise ermöglicht hat. Wenn ihr mehr über diese und andere spektakuläre US-Nationalparks erfahren möchtet, besucht www.nps.gov.

– Spencer Cordovano, Filmemacher und Outdoor-Enthusiast 


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