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Arizona

Monument Valley

Tun Sie so, als spielten Sie die Hauptrolle in einem klassischen Hollywood-Western


Ca. 21 Kilometer nördlich der Grenze von Arizona verläuft der Highway 163 schnurgerade in Richtung Süden zu den stillen Steinmonolithen des Monument Valley. Das an sich flache Tal ist ein von der Navajo-Nation verwalteter Park, in dem Stammesmitglieder noch immer wohnen und zwischen den Sandsteinkuppen und -türmen, die sich wie Wolkenkratzer aus dem nur mit Salbeisträuchern bewachsenen Brachland erheben, Landwirtschaft betreiben.

Für die Navajos ist das gesamte Tal geheiligtes Land. Auch für Hollywood ist dieser Landstrich etwas Besonderes, da hier zahllose klassische Western gedreht wurden. Lassen Sie sich in der Goulding’s Lodge and Trading Post eine Einführung in die Filmgeschichte der Gegend geben. Dieses Gebäude wurde im Jahre 1924 von dem Händler Harry Goulding und seiner Frau ’Mike‘ errichtet und ist die einzige Lodge, die sich direkt im Monument Valley befindet. Es war Goulding, der den Regisseur John Ford davon überzeugte, dass die örtliche Landschaft die ideale mythische Kulisse für seine Filme über den Wilden Westen abgeben würde. Ford und John Wayne drehten hier einen Film nach dem anderen, angefangen bei Ringo (OT: Stagecoach) (1938) bis hin zu Bis zum letzten Mann (OT: Fort Apache) (1948) und viele mehr. Gouldings ursprünglicher Handelsposten wurde in ein Museum verwandelt, das randvoll ist mit Erinnerungsstücken an die Filme und historischen Artefakten. Neben dem Museum liegt ein tadelloses Hotel mit 62 Zimmern, die mit privaten Balkonen ausgestattet sind und spektakuläre Ausblicke bieten. Der Speiseraum wurde zu der Zeit gebaut, als die Filmcrew für Fords Film ’Der Teufelshauptmann (OT: She Wore a Yellow Ribbon) in die Stadt zurückkehrte. Dieser Klassiker aus dem Jahre 1949 gewann einen Oscar für die beste Farbfotografie  wirklich kein Wunder, wenn man bedenkt, dass Bilder vom Monument Valley ebenfalls um die Hauptrolle kämpften.

Ein landschaftlich äußerst reizvoller (und sehr holpriger), gut 27 Kilometer langer Rundweg durch den Staub verläuft vom Besucherzentrum vorbei an stark erodierten Spitzkuppen und spitzen Felsnadeln mit so bezeichnenden Namen wie Totem Pole (Totempfahl), Mittens (Fäustlinge) und Elephant Butte (Elefantenkuppe). Die zu den beeindruckendsten Naturdenkmälern zählenden Formationen fangen das Licht zu verschiedenen Tageszeiten ein und haben dadurch seit Jahrhunderten sowohl Künstler als auch Besucher mit ihrer Wandelbarkeit fasziniert. Nehmen Sie sich für die Strecke — die auch mit dem Mountainbike grandios ist — mindestens eine Stunde Zeit, um all das aufzunehmen. Es handelt sich hier um heiliges Land und daher können Sie nur in Begleitung eines Navajo-Führers die Wege verlassen und die Gegend (zu Fuß, in einem Jeep oder auf dem Rücken eines Pferdes) erkunden. Planen Sie Ihren Aufenthalt so, dass Sie zum Sonnenuntergang im Tal sind, und Sie werden sich vorkommen, als befänden Sie sich im Abspann eines klassischen Westerns aus den 1940er Jahren!

Diese Inspiration für Ausflüge finden Sie unter:

1,000 Places to See in the United States & Canada Before You Die®

Text für Inspirationen für Ausflüge ©Patricia Schultz. Das Buch des Jahres von Patricia Schultz enthält neben den Kontaktdaten der erwähnten Orte auch viele andere Inspirationen für Ausflüge in den USA.

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