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Festivalfreunde aufgepasst: Diese 5 Musik-Events solltet ihr euch nicht entgehen lassen


Musikfestivals schießen überall in den USA aus dem Boden. Von Coachella in der südkalifornischen Wüste bis zum relativ neuen Governors Ball in New York City – für jeden Musikgeschmack ist mit Sicherheit etwas Passendes dabei. Die folgenden Festivals solltet ihr unbedingt auf eure Reiseroute setzen.

Coachella Valley Music & Arts Festival

Wo: Indio, Kalifornien

Wann: Mitte April

Coachella legt sich nicht auf ein bestimmtes Genre fest. Wenn die Sonne in Technicolor hinter den San Jacinto Mountains versinkt, schwingen unter den Palmen Musikliebhaber neben Hipstern und trendbewussten Promis die Hüften. Jedes Jahr begeistert Coachella das Publikum mit großen Kunstinstallationen und einem Programm, das auf neuere Künstler wie Calvin Harris und Lorde ebenso setzt wie auf Rocklegenden wie AC/DC oder Steely sowie auf David Guetta und andere bekannte DJs. Festivalbesucher, die auch beim Campen nicht auf ihren Komfort verzichten wollen, können im Deluxe-Safarizelt übernachten.

Hangout Music Festival

Wo: Gulf Shores, Alabama

Wann: Ende Mai

Das Hangout nimmt zwar erst seit 2010 am Festivalzirkus teil, hat sich aber schon einen Namen für seine epische dreitägige Party am Strand von Gulf Shores, Alabama, gemacht. Die rund 70 Acts spielen Indie, Rock, Pop, Hip-Hop oder Electronica – auf jeden Fall aber inbrünstig und laut. Die Foo Fighters sind hier ebenso schon auf der Bühne gestanden wie Beck und Skrillex. Rund um die beiden Hauptbühnen und die am Ufer verstreuten Zelte verspricht das Hangout Sand, Sonne und jede Menge Musik.

Movement Electronic Music Festival

Wo: Detroit, Michigan

Wann: Ende Mai

Movement ist ein lässiges Electronica-Festival, bei dem House-Legenden und Techno-Fans zusammenkommen und ihrer gemeinsamen Leidenschaft frönen. Auf den sechs Bühnen geben sich Hunderte Acts die Klinke in die Hand – von Kult-Größen bis zu einheimischen Nachwuchstalenten. Als Geburtsstadt von Techno, Boy Bands und Motown bietet Detroit bei den drei bassdröhnenden Tagen am Flussufer die perfekte Kulisse. 

Governors Ball Music Festival

Wo: New York City, New York

Wann: Anfang Juni

Das dreitägige Governors Ball Music Festival auf Randall's Island ist nur wenige Minuten vom chaotischen Trubel Manhattans entfernt und leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Das Festival gleicht einer modernen Miniausgabe von Woodstock. Auf den Bühnen stehen bekannte Acts wie Kanye West, Gun N' Roses, Drake oder Outkast ebenso wie renommierte Künstler, die noch eher unbekannt sind. Zwischen den Konzerten könnt ihr euch die Zeit damit vertreiben, den Hula-Hoop-Reifen kreisen zu lassen, an Yoga-Workshops teilzunehmen.

Bonnaroo Music & Arts Festival

Wo: Manchester, Tennessee

Wann: Anfang Juni

Seit über einem Jahrzehnt lockt Bonnaroo Zehntausende Besucher auf eine gut 280 ha große Farm zwischen Nashville und Chattanooga, Tennessee.

Das viertägige Unterhaltungsspektakel mit echter Südstaaten-Gastfreundlichkeit ist eines der wenigen Festivals, die Musik mit Comedy verbinden. Neben Künstlern wie Tears for Fears, Florence + The Machine oder Jay-Z sind hier auch schon Comedians wie Louis CK und Zach Galifianakis aufgetreten. Zur besonderen Festivalatmosphäre gehören auch ein Biergarten und Food Trucks – und die Tatsache, dass sich die vielstimmig vom Publikum begleiteten Darbietungen oft bis zum Sonnenaufgang ziehen. 

Weitere spannende musikalische Erlebnisse in den USA bieten euch die Live-Musikszene in Austin, Texas oder Grand Ole Opry in Nashville, Tennessee.

AUTHOR: Carine Buncsi

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