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Oʻahu, Hawaii

Pacific Aviation Museum Pearl Harbor


Für viele Besucher steht Oahu für Mai Tais, atemberaubende Sonnenuntergänge und Sandstrände. Hier findet man jedoch auch einen der legendärsten und geschichtsträchtigsten Orte der USA: Pearl Harbor. Im Pacific Aviation Museum Pearl Harbor können sich Besucher über die Rolle der Luftfahrt in der Geschichte der Pazifikregion informieren. Es verwundert nicht, dass das Museum von TripAdvisor als eine der zehn besten Attraktionen zum Thema „Luftfahrt“ in den USA ausgezeichnet wurde.

Hier findet man zwei Hangars aus dem zweiten Weltkrieg, die den Angriff auf Pearl Harbor am 7. Dezember 1941 überstanden haben, sowie den Tower von Ford Island. Auf den Hangars und dem umliegenden Teer sind noch immer die Spuren des Angriffs zu sehen: Einschusslöcher, Schussspuren und Bombenkrater.

Beim Betreten der Hangars begibt man sich auf die Reise in eine andere Zeit und erlebt die Geschichte hautnah. Zuerst bietet sich die Gelegenheit, im 200 Plätze umfassenden Kino einen Einführungsfilm zu sehen, in dem Überlebende über den Angriff durch die Japaner sprechen. Anschließend geht es weiter zu den alten Flugzeugen.

Insgesamt sind 48 Flugzeuge ausgestellt, unter anderem die bekannte Curtiss P-40 Warhawk und ihr Widersacher, die Mitsubishi Zero, der Stearman-Doppeldecker, den Präsident George H.W. Bush 1942 flog, und die Überbleibsel der „Ni‘ihau Zero“, die auf Ni‘ihau Island nach dem Angriff auf Pearl Harbor eine Bruchlandung hinlegte. Unter den anderen ausgestellten Flugzeugen befinden sich einige der legendärsten Militärflugzeuge, z. B. B-17 Flying Fortress, F-15 Eagle und AH-1 Cobra. Von Propellermaschinen bis hin zu den Jets aus dem Korea- und Vietnamkrieg bietet das Museum einen beeindruckenden Querschnitt durch die Geschichte der Luftfahrt und verdeutlicht, dass die Maschinen immer schneller und tödlicher wurden.

Während die Legenden von Luftkämpfen im zweiten Weltkrieg die größte Aufmerksamkeit auf sich ziehen, ist auch die zivile Luftfahrt in der Pazifikregion äußerst interessant. Zur Sammlung zählen auch Artefakte, die die legendären Transatlantikflüge der Pan American Airlines zu einer Zeit verdeutlichen, als Reisen noch als Luxus galt. Nicht verpassen sollte man die Fotoausstellung des Aufenthalts in Hawaii der bekannten Flugpionierin Amelia Earhart.

So beeindruckend die Flugzeuge auch sind, das Museum besticht vor allem dadurch, dass bedeutende Ereignisse der Luftfahrt aus menschlicher Sicht beleuchtet werden. Im Museum werden auch etliche geführte Rundgänge angeboten, um den Besuch noch informativer zu gestalten. Viele der Guides sind niedergelassene Veteranen, die aus erster Hand Informationen zu den ausgestellten Flugzeugen geben können. Ihr könnt euch sicher vorstellen, wie viele persönliche Anekdoten sie im Rahmen einer Führung zum Besten geben.

Nachdem ihr euch die Exponate angeschaut habt, könnt ihr in die Fußstapfen der Luftfahrtpioniere treten und im Flugsimulator des Museums den Steuerknüppel selbst in die Hand nehmen. Die wilde Schlacht hat euch hungrig gemacht? Die besten Gerichte auf Ford Island findet ihr im Laniakea Café, das sich direkt im Museum befindet. Neben dem Café befindet sich auch der Museumsshop, wo ihr euch mit Souvenirs eindecken könnt. Auf der Website PacificAviationMuseum.org könnt ihr eure Tour buchen.

Offizielle Tourismus-Website des Pacific Aviation Museum

Weitere Informationen findet ihr hier:

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