Auf dieser Website werden Cookies eingesetzt, um ein besseres Besuchererlebnis zu gewährleisten. Weitere Informationen zur Verwendung von Cookies findet ihr hier.

x
OK
USA Radio
Idaho

Hells Canyon

Reiten Sie auf den Stromschnellen in der tiefsten Schlucht Nordamerikas


Auf seiner langen Reise durch den Süden von Idaho fließt der Snake River durch weite Flächen Agrarland, wobei ein Großteil seines Wassers zur Bewässerung genutzt wird. Nahe der Grenze zu Oregon kommt der Fluss in Fahrt, da das Tal durch die majestätisch aufragenden Berge verengt wird, und hat so mit der Zeit den Hells Canyon geformt, die tiefste Schlucht Nordamerikas.

Zwischen dem Hells Canyon Dam und Lewiston fällt der Snake River auf gerade einmal 112 Kilometern knapp 400 Meter ab, umgeben von Canyon-Wänden, die sich knapp 2.000 Meter nach oben erstrecken. An seiner tiefsten Stelle ragen die Wände der Schlucht nahezu 2.500 Meter in die Höhe und sind somit so tief, dass 47 übereinander gestapelte Niagarafälle Platz darin finden würden (und noch etwas: Der Grand Canyon ist von seiner Außenkante bis zum Fluss vertikal gemessen höchstens 1.800 Meter tief). Auf einer Strecke von gut 170 Kilometern überspannt keine einzige Brücke den Fluss und es gibt in der Nähe des Canyon auch nur wenige befestigte Straßen.

Dieses abgelegene Hinterland ist Teil der 264.000 Hektar großen Hells Canyon Recreation Area, die sich über einen knapp 115 Kilometer langen Abschnitt des Snake River erstreckt (der Canyon des Flusses selbst liegt im Schutz der 86 Hektar großen Hells Canyon Wilderness Area). Ein Großteil des Gebiets besteht aus steil abfallenden Felswänden und steilen, engen Seitentälern, wodurch dieses grandiose Grenzland nur zu Fuß, auf dem Rücken eines Pferdes oder —am aufregendsten—mit dem Boot zu erkunden ist. Unternehmen Sie entweder per Floß, Dory oder Kajak eine Tour auf dem Snake River und erleben Sie Abenteuer pur, wenn Sie auf dem Wasser durch 34 Stromschnellen der Schwierigkeitsgrade II bis IV im beliebtesten Teil des Canyons, der zwei- bis dreitägigen Fahrt zwischen dem Hells Canyon Dam und Pittsburgh Landing, schießen. Für Besucher, die nicht so viel Zeit mitgebracht haben, gibt es auch Touren auf Turbo-Jetbooten, eine sicherlich nicht ganz so idyllische, aber trotzdem höchst spannende Möglichkeit, den Canyon an nur einem Tag zu besichtigen. Die Ablegestellen der Jetboote finden Sie unterhalb des Hells Canyon Dam und in Lewiston, im nördlichen Teil des Hells Canyon (stromabwärts gesehen).

Wenn Sie Teile des Hells Canyon mit dem Rad erkunden möchten, dann müssen Sie viel Zeit mitbringen und gelegentlich auch starke Nerven. Um den Hells Canyon aus der Vogelperspektive zu erleben, gibt es nur einen einzigen Ort: die Aussicht vom Hat Point ist einmalig und kann von Imnaha, Oregon, über Nebenstraßen aus angefahren werden.

Auf der Seite Idahos führen einige Schotterstraßen westlich von Riggins zu den Seven Devils Mountains hinauf, einem Gebiet voller zerklüfteter Berggipfel und Seebecken am Rande des Snake River Canyon. Kenner des Hinterlandes empfehlen eine Tour zum Aussichtspunkt Heaven’s Gate Lookout, den Sie über lange Straßen des Forest Service südlich von Riggins aus anfahren können. Mit einer Höhe von 2.500 Meter ist dieser Aussichtspunkt einer der höchsten in der Gegend des Hells Canyon und bietet einen atemberaubend schönen Ausblick auf die Landschaft.

Diese Inspiration für Ausflüge finden Sie unter:

1,000 Places to See in the United States & Canada Before You Die®

Text für Inspirationen für Ausflüge ©Patricia Schultz. Das Buch des Jahres von Patricia Schultz enthält neben den Kontaktdaten der erwähnten Orte auch viele andere Inspirationen für Ausflüge in den USA.

Beginnen Sie Ihre Entdeckungsreise

Beginnen Sie Ihre Entdeckungsreise

Beginnen Sie Ihre Entdeckungsreise