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Chicago, Illinois

Wrigley Field

Verfolgen Sie eine großartige amerikanische Sportveranstaltung in einem großartigen amerikanischen Stadion


Bei seiner Eröffnung am 23. April 1914 war das Weeghman Park Stadion typisch für seine Zeit. Die Sitze waren nahe am Spielfeld angebracht und es gab keine Oberdecks oder Skyboxen. Heutzutage trägt das Stadion den Namen Wrigley Field und es gibt in der Welt des Baseballs wohl keinen vergleichbaren Ort.

Charles Weeghman hat das Stadion einst für sein Team Chicago Whales erbaut, ein Club in der Federal League, die nur kurz Bestand hatte. Als sich die neue Liga nach der Saison von 1915 auflöste, schloss er sich einer Gruppe Investoren an, um die in der National League spielenden Cubs aufzukaufen und sie in sein Stadion zu bringen—und so begann eine fast 100-jährige Baseballgeschichte (mit viel Herzschmerz) im Norden Chicagos. Der Kaugummi-Magnat William Wrigley wurde 1919 zum alleinigen Besitzer des Teams, 1926 wurde das Stadion in Wrigley Field umbenannt. Es ist das zweitälteste Stadion der Major League, gleich nach dem Fenway Park in Boston, und das einzig verbliebene Stadion der Federal League.

Über die Jahre hinweg wurden Sitzplätze im Oberdeck und Skyboxen hinzugefügt, um die Kapazität von ursprünglich 14.000 auf über 41.000 Personen zu erweitern. Gleichzeitig schafft es Wrigley, eine gewisse Intimität zu wahren, die diesem Stadion den Beinamen ‘The Friendly Confines’ eingebracht hat. Im Jahre 1937 wurde die Mittelfeldmauer aus Beton neu gebaut und auf der Vorderseite mit Ziegelsteinen verkleidet. Davor wurde dann Efeu gepflanzt, wodurch eines der auffälligsten Merkmale der Anlage entstanden ist. Wenn ein Ball verloren geht, weil er in den dichten Blätterwald geschlagen wurde, gilt er automatisch als ’Ground-Rule Double‘. Die manuell bedienbare 7,6 x 22,8 Meter Punktetafel gehört zu den letzten beiden ihrer Art (neben der Tafel von Fenway Park) und wurde ebenfalls 1937 aufgestellt. Kein geschlagener Ball hat sie bisher je getroffen und so weht auch weiterhin nach dem Spiel eine Flagge mit ‘W (gewonnen)’ oder ‘L (verloren)’ über ihr, um das Ergebnis den Pendlern im Zug mitzuteilen.

Wrigley war auch das erste Baseballstadion mit einer fest etablierten Snacktheke (1914), der ersten Orgel (1941) und dem ersten Mobilfunksystem zwischen Dugout und Bullpen (2006). Hier durften die Fans auch als Erste Foul-Bälle behalten, die in die Tribünen geschlagen wurden, und hier wurden die ersten von Gastteams geschlagenen Home-Run-Bälle wieder auf das Feld zurückgeworfen (eine Tradition, die streng von einer jubelnden Menge eingehalten wird). Es war auch das letzte der Major League Stadien, in dem Flutlichter für die Spiele am Abend installiert wurden (das erste Spiel im Licht der Scheinwerfer im Jahre 1988 wurde nach dreieinhalb Innings vom Regen beendet). Es war angeblich auch hier, im dritten Spiel der World Series von 1932, als Babe Ruth auf einen Punkt in den Mittelfeldtribünen deutete, kurz bevor er schließlich einen Home-Run-Ball genau dorthin schlug. Hier animierte auch der legendäre Stadionsprecher Harry Caray die Menge zu einer wilden Interpretation des Liedes ‘Take Me Out to the Ballgame (frei übersetzt mit „Führ’ mich zum Baseballspiel aus“)’ in der Mitte des siebten Innings. Hier war es auch, wo die Bears, Chicagos National Football League Team, acht Meisterschaften in der League gewonnen hatten, bevor Soldier Field zu ihrem Heimstadion wurde. Wrigley hat bisher leider noch keinen Sieg der Cubs in der World Series miterleben dürfen, die die ‘Fall Classic’, wie die World Series auch genannt wird, zuletzt im Jahre 1908 gewonnen hatten. Allerdings ist die ansteckende „Dieses Jahr ist unser Jahr“-Hoffnung ihrer Fans eines der Schlüsselerlebnisse im Wrigley.

In Wrigleyville, dem Viertel rund um das Stadtion, finden Sie Souvenirhändler, Straßenmusiker und jede Menge Nachtleben, darunter natürlich viele Sportbars. Bei den Dauerfavoriten, wie z. B. der Cubby Bear Lounge, wird immer gefeiert, egal ob ein Spiel gewonnen oder verloren wurde.

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Text für Inspirationen für Ausflüge ©Patricia Schultz. Das Buch des Jahres von Patricia Schultz enthält neben den Kontaktdaten der erwähnten Orte auch viele andere Inspirationen für Ausflüge in den USA.

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