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Großstadtflair und Küstencharme in Boston, Massachusetts und Newport, Rhode Island

von Cristin Nelson


Boston, Hauptstadt des US-Bundesstaats Massachusetts, bietet seinen Besuchern eine Vielzahl kultureller Attraktionen sowie exklusive Shoppingmöglichkeiten und Restaurants. Das nahegelegene Newport,Rhode Island, war eine bedeutende Hafenstadt während der Kolonialzeit, bevor es im späten 19. Jahrhundert zum bekannten Erholungsort für Wohlhabende wurde. Heute kann man in Rhode Island prächtige Villen besichtigen und die vielfältigen Shopping- , Restaurant- und Freizeitangebote am und um den Strand genießen. Ein Trip in beide Städte garantiert einen Mix aus urbaner Kultur, charmantem Küstenstadtflair und dem pittoresken Flair Neuenglands.

Kultur und Geschichte in Boston

Boston ist eine der ältesten Städte der USA, geschichtsträchtige Artefakte aus der Kolonialzeit kann man am besten vom vier Kilometer langen Freedom Trail aus erkunden, der Fußweg führt direkt durch Downtown und ist leicht zu gehen. Eine der Sehenswürdigkeiten des Rundgangs ist Faneuil Hall, ein Gebäude, das über 270 Jahre lang als Markt- und Versammlungshalle genutzt wurde. Heute beherbergt Faneuil Hall Geschäfte und Restaurants, die sich auf lokale Klassiker wie Hummer und Chlam Chauder (Muschelsuppe) spezialisiert haben.

Ganz in der Nähe liegt der Stadtteil Beacon Hill mit seinen Backsteinhäusern und Kopfsteinpflasterstraßen aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert. In den exklusiven Läden, charmanten Galerien und Restaurants der trendigen Newbury Street kann man den Tag entspannt ausklingen lassen oder sich von hier aus ins Nachtleben stürzen.

Wie wäre es mit etwas Kunst und Natur am zweiten Tag der Reise? Das Museum of Fine Artsverfügt mit über 500.000 Kunstwerken über eine der umfangreichsten Sammlungen der Welt. Das Isabella Stewart Gardner Museum begeistert seine Besucher nicht nur mit seiner abwechslungsreichen Kunstsammlung, sondern auch mit seinem beliebten Innenhof im venezianischen Stil.

Wer sich weiter auf grünen Pfaden bewegen möchte, kommt im Boston Public Garden auf seine Kosten. Die grüne Oase mitten in der Stadt entzückt seine Besucher mit wunderschönen Blumenbeten, Skulpturen und einer Lagune mit Schwanenbooten. Alternativ führt eine Fähre nach zu den  Boston Harbor Islands, wo Grünanlagen zum Picknicken, Fahrradfahren, Wandern, Schwimmen oder Tierbeobachten einladen. Auch hier hat die Geschichte ihre Spuren in Form von Festungen und anderen historischen Sehenswürdigkeiten hinterlassen, die besichtigt werden können.

Anreise von Boston nach Newport

Newport ist rund 90 Fahrminuten von Boston entfernt und kann alternativ zum Auto auch mit den Bussen der Peter Pan Linien erreicht werden. Wer es einrichten kann, sollte unterwegs ein paar Zwischenstopps einlegen: Das „lebendige“ Plimoth Plantation Museum widmet sich der Kultur der amerikanischen Ureinwohner und den ersten Siedlern, die vor rund 400 Jahren in die Region kamen. Der Green Animals Topiary Garden, der älteste Formschnittgarten der USA, und Battleship Cove, die vermeintlich umfassendste Sammlung historischer Kriegsschiffe, sind ebenfalls einen Besuch wert.

Newports Villen, der Strand ruft!

Im späten 19. Jahrhundert blühte die US-Wirtschaft und viele reiche Industrielle bauten sich in Newport luxuriöse „Ferienhäuser“. Wer sehen möchte, wie „royal“ es damals zuging, sollte eine Tour durch eine der zahlreichen Villen direkt am Wasser buchen. Eine von ihnen, die 1891 erbaute Rough Point Villa, war das Ferienhaus der Tabak-Erbin Doris Duke und hatte 49 Zimmer. Wer neben den Villen auch den Ozean genießen möchte, kann entlang des 5,5 Kilometer langen Cliff Walk Newports Ostküste zu Fuß erkunden und geleichzeitig die prunkvollen Fassaden bestaunen. Newport History Tours führen noch weiter zurück in die Vergangenheit und vorbei an über 300 Gebäuden aus der Kolonialzeit.

Der zweite Tag im charmanten Newport steht ganz im Zeichen des Strandes. Im Sommer ist Easton's Beach (von den Einheimischen auch First Beach genannt) ein beliebter Treffpunkt für Sonnengenießer und Schwimmer. Jährliche Veranstaltungen wie der Karneval, Jazz- und Rockkonzerte und Auftritte von Zauberern und Geschichtenerzählern finden dort ebenfalls statt. Wer beim Sonnenbaden etwas mehr Ruhe sucht, sollte zum Third Beach gehen. Das ruhige Meer und Familienflair dort ist perfekt für kleinere Kinder.

Eine andere Perspektive aufs Meer bekommt man vom Wasser aus. Mit Newport Landing geht es auf Whalewatching-Tour, auf der es neben gigantischen Blauwalen auch Delfine und sogar Haie zu sehen gibt. Bevor man Newport lässt, sollte man unbedingt noch den spektakulären Sonnenuntergang und Blick auf die Klippen genießen, am besten und eindrucksvollsten geht das zu Wasser auf einer Gansett Cruises-Bootstour.

Empfehlungen für Restaurants, Cafés und Geschäfte in Boston und Newport:

Boston

The Curious George Store (1 JFK St., Cambridge): Weltweit einzigartiger Laden, der ausschließlich dem beliebten Kinderbuchhelden Coco – Der neugierige Affe (original: Curious George) gewidmet ist.

Kate Spade Saturday (The Shops at Prudential Center, 800 Boylston St.): Der neue Concept Store der Designerin Kate Spade führt Damenmode zu erschwinglichen Preisen.

No. 9 Park (9 Park St.): Das französisch angehauchte Restaurant der Starköchin Barbara Lynch ist beliebter Treffpunkt für Liebhaber der feinen Küche.

Row 34 (383 Congress St.): Umfangreiches Bierangebot und fangfrische Meeresfrüchte in moderner Atmosphäre.

Stephanie's on Newbury (190 Newbury St.): Lässig-elegantes Restaurant in der Newbury Street mit begehrten Terrassenplätzen während der Sonnenmonate.

Newport

Brick Market Place (221½ Goddard Row): Über zwanzig Läden lassen keine Wünsche offen: Mode, Schmuck und Geschenke.

Kristina Richards (17 Touro St.): Sorgfältig präsentierte Damenmode, entworfen von Kristina Richards, einer Tochter Rhode Islands.

The Mooring (1 Sayers Wharf): Restaurant mit Hafenblick, das sich auf die Zubereitung von frischen Austern und Meeresfrüchten spezialisiert hat.

Style Newport (306 Thames St.): Schmuckgeschäft an der trendigen Thames Street. Handgefertigter Schmuck, vom Meer inspiriert und in Rhode Island produziert.

The White Horse Tavern (26 Marlborough St.): Wurde 1673 eröffnet und nimmt für sich in Anspruch, die älteste Kneipe der USA zu sein.

Für weitere Informationen besuchen sie bitte:

Official Boston Travel Information

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