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City-Hopping hoch 3: New York – Philadelphia – Washington, D.C.

von Jess Moss


Wie viele Städtetrips passen in eine Woche? Diese drei auf jeden Fall: New York City im Bundestaat New York mit seinen schwindelerregend hohen Wolkenkratzern, PhiladelphiaPennsylvania, mit seinen geschichtsträchtigen Straßenzügen und natürlich Washington, D.C., wo sich der Sitz der US-Regierung befindet. In diesen sechs Tagen entdeckt ihr, was es mit dem „Spirit of the USA“ auf sich hat.

Auf Sightseeingtour in New York City

Man nennt sie auch die Stadt, die niemals schläft – und das nicht ohne Grund: In New York City kennt kulinarischer Genuss keine Uhrzeit, Shopping-Luxus kein Limit und das Staunen keine Grenzen.

Los geht's in Midtown: Hier leuchten die Werbetafeln am Times Square mit schillernden Broadway-Shows um die Wette (günstige Tickets gibt es übrigens in der TKTS-Vorverkaufsstelle direkt am Times Square). Nicht zu vergessen das Macy's, eines der größten Kaufhäuser weltweit, das nicht nur Shopaholics beeindrucken dürfte. Auch das berühmte Empire State Building liegt nicht weit entfernt. Mit dem Fahrstuhl geht es hinauf zu den Aussichtsplattformen in der 86. und der 102. Etage – wo sonst könnte man den „Empire State of Mind“ finden, wenn nicht hier? In Midtown befinden sich außerdem das Rockefeller Center und mit Bloomingdale's ein weiterer Kaufhausgigant. Etwas weiter „uptown“ im nördlichen Teil Manhattans präsentiert das Metropolitan Museum of Art Meisterwerke von allem, was auf dem internationalen Kunstparkett Rang und Namen hat. Echtes New York-Flair erlebt ihr bei einem Spaziergang durch den Central Park, wo auch die Bewohner des Central Park Zoo zu Hause sind.

Am nächsten Tag steht Lower Manhattan auf dem Programm, es geht also nach Downtown. Dort könnt ihr mit der Staten Island Ferry an der Freiheitsstatue vorbeischippern, euch das 9/11 Memorial ansehen, durch angesagte Läden und Galerien in Soho bummeln oder die Brooklyn Bridge überqueren, um das bunte Treiben mal aus einer ganz anderen Perspektive zu erleben.

Auf den Spuren der Vergangenheit in Philadelphia

Etwa auf halber Strecke zwischen New York und Washington, D.C. liegt Philadelphia – eine Metropole, die sich am besten als eine Mischung aus historischen Sehenswürdigkeiten, charmanten Stadtvierteln und einer fantastischen Gastronomieszene beschreiben lässt.

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten befinden sich allesamt in der Nähe des historischen Stadtzentrums. Einer der wichtigsten Orte ist dabei der Independence National Historical Park, wo die Vereinigten Staaten von Amerika im Jahr 1776 ihre Unabhängigkeit von Großbritannien erklärten. Hier hängt auch die berühmte Liberty Bell. Von dort aus gelangt ihr bequem zu Fuß zu den Markthallen des Reading Terminal Market sowie zum Rittenhouse Square, einer vornehmen Wohngegend mit öffentlich zugänglichem Park.

Im Inneren des Philadelphia Museum of Art erwartet euch eine Kunstsammlung von Weltruf, bevor ihr vor dem Museum auf einem ganz anderen Kultobjekt entlangschreitet: den berühmten Treppen aus den Rocky-Filmen. Wie wäre es mit einem Erinnerungsfoto? Natürlich stilecht in Rocky-Pose. Wer den Filmhelden gleich mit auf seinem Schnappschuss haben will, braucht nur ein paar Schritte zur Rocky Balboa-Statue etwas unterhalb der Stufen zu gehen ... oder zu joggen. Durch den hübschen Schuylkill River Park direkt am Fluss geht es anschließend zurück in Richtung Innenstadt.

Genug Geschichte und Kultur. Jetzt lernt ihr Philly von seiner köstlichen Seite kennen – denn die vielfältige Gastroszene kann sich sehen lassen. Ganz oben auf eurer Speisekarte sollte ein Cheesesteak Sandwich stehen, das dank der beiden Steakimbiss-Konkurrenten Pat's King of Steaks und Geno's Steaks Berühmtheit erlangte.

Auf monumentaler Entdeckungsreise in Washington, D.C.

Washington, D.C. macht ihrem Titel als Hauptstadt der Vereinigten Staaten von Amerika alle Ehre, denn hier finden Besucher einige der bekanntesten Monumente und Museen des Landes.

Das Zentrum ist unschwer zu erkennen: die National Mall, eine langgezogene Freifläche im Herzen der Stadt. Nehmt euch ausreichend Zeit, um die Symbole des amerikanischen Nationalstolzes wie das Lincoln Memorial und das Washington Monument in Augenschein zu nehmen. Entlang der Mall befinden sich auch viele der Smithsonian Institute Museums, darunter das berühmte National Air and Space Museum und das National Museum of Natural History. Und das Tollste: Der Eintritt ist frei. Nördlich der Mall findet ihr die beste Adresse am Platz und das Zuhause des US-Präsidenten – das Weiße Haus. Ganz im Osten thront die weiße Kuppel des US-Kapitols, Arbeitsplatz der Kongressabgeordneten.

Am eurem zweiten Tag in Washington, D.C. geht es über den Potomac River zum Arlington National Cemetery in Virginia. Nachdem ihr euch den Wachwechsel am Grabmal des unbekannten Soldaten, dem Tomb of the Unknown Soldier, angesehen habt, steht auf dem Mount Vernon noch ein Besuch im Haus des ersten US-Präsidenten George Washington an. Nach so viel Landeskunde ist Entspannung angesagt, zum Beispiel in Washingtons Szeneviertel, dem U Street Corridor, mit vielen Restaurants, Clubs und Bars.

Bequem unterwegs mit Bus und Bahn

Am einfachsten gelangt ihr mit den Zügen der Amtrak oder – etwas kostengünstiger – mit den Buslinien von Bolt Bus oder Megabus von New York City über Philadelphia nach Washington, D.C. Für die 156 Kilometer von New York nach Philadelphia benötigen die Amtrak-Züge nur knappe 90 Minuten, während eine Busreise etwa zwei Stunden dauert. Philadelphia und Washington, D.C. trennen noch einmal 224 Kilometer, sodass ihr mit der Bahn etwa zwei Stunden und mit dem Bus etwa drei Stunden unterwegs seid. Natürlich könnt ihr auch mit dem Auto von Stadt zu Stadt reisen, doch die Suche nach einem Parkplatz ist mitunter kosten- und zeitintensiv.

Im Rahmen eurer Städtetrips solltet ihr euch die folgenden Läden und Cafés nicht entgehen lassen:

New York City

Carnegie Deli (854 7th Ave.): Traditionelles Sandwich-Restaurant, das für seine gigantischen Kreationen bekannt ist.

Gramercy Tavern (42 E. 20th St.): Edles Restaurant mit Bar des namhaften New Yorker Gastronoms Danny Meyer.

Lombardi's Pizza (32 Spring St.): 1905 gegründete Pizzeria und Geburtsort der „New York style pizza“.

Shake Shack: Burger- und Milchshake-Restaurantkette mit mehreren Filialen in NYC, Philadelphia und Washington, D.C.

Philadelphia

Bud & Marilyn's (1234 Locust St.): In diesem schicken Restaurant mit Cocktail-Bar wird traditionelle amerikanische Küche neu interpretiert.

Mercato (1216 Spruce St.): Italienisches Restaurant, in das man Wein oder andere alkoholische Getränke mitbringen kann.

Parc (227 S. 18th St.): Bistro mit Frühstücks-, Mittags- und Abendkarte sowie bestem Blick auf den Rittenhouse Square.

Washington, D.C.

Jaleo (480 7th St. NW): In diesem Szenelokal in Washington, D.C. serviert Starkoch Jose Andres spanische Tapas.

Le Diplomate (1601 14th St. NW): Französisches Bistro auf der 14th Street mit exquisiten Mittags- und Abendgerichten.

Martin's Tavern (1264 Wisconsin Ave.): Uriges Lokal in Georgetown, das auch unter früheren US-Präsidenten äußerst beliebt war.

Für weitere Informationen besuchen sie bitte:

Der offizielle Stadtführer New Yorks, wo Sie Informationen zu Attraktionen, Restaurants, Hotels und Unternehmungsmöglichkeiten finden

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