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Houma, Louisiana

Sehenswürdigkeiten in und um Houma, Louisiana

Von Jody Sidle Short


Vor über 25 Jahren bin ich bei einem einwöchigen Camping-Ausflug mit meinen Eltern zu Mardi Gras schon einmal in Houma gewesen. Mir war klar, dass sich die Stadt seitdem deutlich verändert und vergrößert haben würde, und so war es auch. Was gleich geblieben ist, ist die unglaubliche, überwältigende Herzlichkeit und Gastfreundlichkeit der Einheimischen.

Houma verbindet verschiedene Kulturen und Traditionen und strahlt damit ein charakteristisches Cajun-Flair aus. Von den historischen Plantagen über das Essen bis hin zum Bayou: Houma ist keine auf nostalgisch getrimmte Touristenfalle, sondern ein absolut authentischer Ort.

Historische Plantagen

Mein erster Ausflug in Houma führte mich zum Southdown Plantation House, das einst einem äußerst wohlhabenden Zuckerfarmer gehört hat. In dem 1859 errichteten Hauptgebäude des schönen Anwesens ist heute ein unterhaltsames Museum untergebracht, das neben Ausstellungen zur Cajun-Kultur auch Kunst und Mardi Gras-Exponate zeigt.

Anschließend haben wir noch eine weitere ehemalige Zuckerplantage besucht, die allerdings in einem ganz anderen Architekturstil gehalten ist: Ardoyne ist eines der größten und prächtigsten Beispiele für „Victorian Gothic“-Architektur in ganz Louisiana. Auf beiden Plantagen lohnt sich eine Tour, denn dabei werden jede Menge wissenswerte Fakten über die Region vermittelt.

Die alten Plantagen in und um Houma haben faszinierende Geschichten zu erzählen, mit denen sich ohne Weiteres ein ganzer Tag füllen lässt.

Fantastisches Essen

Der Gedanke an die nächste Mahlzeit ist bei mir nie fern. Zum Mittagessen steuerte ich deshalb das Milano an, das mir von mehreren anderen Touristen empfohlen worden war. Dort habe ich mir einen sensationell leckeren Krabben-Avocado-Salat genehmigt. Das Ambiente war sehr behaglich und der Service ausgezeichnet – etwas anderes würde ich in Houma auch nicht erwarten.

Später am Abend schlenderte ich in der warmen Nachtluft durch die Straßen und ließ die Sehenswürdigkeiten und Menschen auf mich wirken. Nach einer Weile stieß ich ganz zufällig auf das Cajun Critters Seafood. Ja, ok, das ist gelogen. Jeder, mit dem ich in Houma gesprochen habe, hat mir das Cajun Critters Seafood ans Herz gelegt. Als Specials wurden die „Royal Red“-Garnelen und der Flusskrebs empfohlen. Die Roten Garnelen haben süß und saftig geschmeckt und der Flusskrebs war ganz ehrlich der beste, den ich seit meiner Ankunft in Louisiana gegessen habe. Das soll wahrlich nicht heißen, dass die anderen schlecht waren – aber die Würzmischung bei Cajun Critters war einfach der Hammer.

Im Stadtzentrum von Houma

Ich bin ziemlich lange einfach ziellos durch die Straßen im Zentrum von Houma gebummelt und habe mir die bezaubernden Häuser und die schöne Architektur angesehen. Der Spaziersteg am Bayou entführt euch in ein reizvolles und beschauliches Naturparadies. Samstags drängen sich beim Downtown Houma Market auf dem Courthouse Square die Bauern und Händler aus der Umgebung. Das Angebot reicht von frischen Erzeugnissen bis hin zu handgemachtem Kunsthandwerk und Souvenirs. Am Bayou im Zentrum liegt auch das kleine Bayou Terrebonne Waterlife Museum, das Exponate und Fotos zur Geschichte von Houma zeigt.

Houma zeichnet sich durch weit mehr aus als durch seine sagenhafte Gastfreundschaft: Es ist ein unterhaltsamer, kulturträchtiger und wunderschöner Ort, an dem man gerne länger verweilt.

Für weitere Informationen besuchen sie bitte:

Houma Area Convention & Visitors Bureau

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