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Hudson Valley, New York

Das Hudson Valley im Bundesstaat New York: Ein Reiseziel für jede Jahreszeit

Von Victoria Shepherd


Meine Erkundungstour durch das Hudson Valley im Bundesstaat New York begann an einem knackig frischen Herbsttag. Obwohl schon die ersten Vorboten des nahenden Winters in der Luft lagen, freute ich mich darauf, aus erster Hand herauszufinden, was dieses selbsternannte Urlaubsziel für jede Jahreszeit Besuchern zu bieten hat. Das Hudson Valley beginnt gleich außerhalb von Manhattan und zieht sich 241 km weit durch einmalig schöne Landschaft nach Norden bis nach Albany, der Hauptstadt des Bundesstaats New York.

Schöne Natur und saubere Luft

Ausgangspunkt meiner Reise war Cold Spring, etwa 80 km nördlich von Manhattan. Das malerische Uferstädtchen ist das perfekte Ziel für einen Tagesausflug. Von New York aus besteht eine gute Zuganbindung und der Bahnhof ist nur wenige Schritte von individuellen kleinen Boutiquen, Straßenrestaurants und Kunstgalerien entfernt.

Zu empfehlen ist ein Abstecher in den Bear Mountain State Park. Wenn ihr nicht in Eile seid, könnt ihr euch einen von mehreren Wanderwegen aussuchen, auf denen sich spektakuläre Ausblicke über die Bergregion und die umliegenden Hudson Highlands bieten. Der Streckenabschnitt ist auch Teil des berühmten Fernwanderwegs Appalachian Trail, der sich durch 14 US-Bundesstaaten von Georgia bis nach Maine zieht.

Im nahen Storm King Art Center, das sich über ein gut 200 ha großes Parkgelände mit Wäldern, Hügeln und Feldern erstreckt, sind über 100 Skulpturen von weltberühmten Künstlern wie Alexander Calder oder Roy Lichtenstein ausgestellt. Aus Gründen der Ästhetik wurde bewusst auf Hinweis- und Erläuterungsschilder an den Kunstwerken verzichtet. Versorgt euch also am besten im Besucherzentrum mit einem Audioguide.

Großartige Architektur in großartiger Landschaft

Nächste Station: das Mohonk Mountain House, eine legendäre Hotelanlage aus viktorianischer Zeit. Das imposante Anwesen thront am Ufer eines sauberen Gletschersees inmitten unberührter Natur und wird seit 1869 in Familienbesitz geführt. Zahlreiche Spazierwege auf dem Gelände führen zu kleinen hölzernen Aussichtspavillons, die zum Verweilen einladen und von denen sich ein herrlicher, unverstellter Panoramablick über die weite Landschaft bietet.

Eine Autostunde weiter nördlich erreichte ich die etwa 100 ha große Olana State Historic Site aus dem 19. Jahrhundert, den ehemaligen Wohnsitz des berühmten Landschaftsmalers Frederic Edwin Church. Dass Church hier zum Malen inspiriert wurde, ist kein Wunder. Das in einem orientalisch anmutenden Stil gehaltene Herrenhaus ist mit Originalskizzen, Studien und Gemälden des Künstlers gefüllt. Die üppige Ausstattung der Innenräume stammt noch aus Churchs Lebzeiten. Tickets müssen im Voraus gebucht werden.

Mein letztes Ausflugsziel war das New York State Museum in Albany, das auf das Jahr 1836 zurückgeht. Das Museum widmet sich der naturgeschichtlichen und geologischen Entwicklung des Bundesstaats New York sowie seiner vielfältigen Kultur. Jedes Jahr werden über 10 Ausstellungen zu unterschiedlichsten Themen gezeigt.

Ich konnte mir bei meinem Besuch nur einen winzigen Eindruck von der riesigen Kollektion machen. Ganz gleich, ob euch ein Tagesausflug mit der Bahn oder ein einwöchiger Roadtrip vorschwebt: Das Hudson Valley im Bundesstaat New York ist einen Besuch unbedingt wert und wird jedem Freizeitwunsch gerecht.

Für weitere Informationen besuchen sie bitte:

Offizielle Reiseinformationen zum Hudson Valley

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