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Colorado

Spotlight: Colorado Peaks – Auf zu großen Höhen

Die südlichen Rocky Mountains von Colorado winken zum Aufstieg


Die Zinnen der dramatischen südlichen Rocky Mountains sind auch als die nord-amerikanischen Kordilleren bekannt. Zu ihnen zählen 54 sogenannte „Fourteeners“, wie Kletterer sie liebevoll nennen, oder eben die Gipfel von 14.000 Fuß Höhe (= 4.267 Meter) über dem Meeresspiegel. Die einzigartigen und majestätischen Berggipfel in Colorado ziehen Menschen aus der ganzen Welt an. Fast eine halbe Million Menschen jährlich besteigen jedes Jahr die Colorado Fourteeners. Genauso atemberaubend und oft weniger bereist sind die niedrigeren Berggipfel: 11.000, 12.000 und 13.000 Fuß über dem Meeresspiegel. Auch von hier aus haben Kletterer garantiert herrliche Aussichten, die auch mit einem echten Fourteener gut mithalten können.

Anreise

Die südlichen Rockies reichen von der nördlichen Grenze Colorados über das Zentrum des Staates bis zu seiner südlichen Grenze. Diese Hochgebirgsspitzen können von Dutzenden kleiner Bergdörfer und entfernteren Ausgangspunkten in Zentral- Colorado aus erreicht werden. Besucht die Seite des US Forest Service -> Rocky Mountain Region, um eine Liste aller Fourteeners, einschließlich ihrer Breite und Länge, zu erhalten. Dort findet ihr auch Wander- und andere Erholungsmöglichkeiten, die sich über alle Wälder Colorados erstrecken: Arapaho National Forest, Roosevelt National Forest, Grand Mesa National Forest, Uncompahgre National Forest, Gunnison National Forest, Pike National Forest, San Isabel National Forest, Rio Grande National Forest, Routt National Forest, San Juan National Forest und der White River National Forest.

Unterkunft


Möglichkeiten, in der Nähe der Colorado Fourteeners zu campen, sind reichlich vorhanden. Voranmeldungen für viele lokale Campingplätze stehen auf Recreation.gov zur Verfügung. Die Umgebung bietet aber auch „first come, first serve“-Campingplätze. Nach eurem Aufstieg könnt ihr zu eurem Campingplatz zurückkehren, eure müden Füße ausruhen und von dem Abenteuer eurer Eroberung eines Fourteeners erzählen.

Stellt sicher, dass ihr …

wisst, dass ihr richtig hohe Alpengipfel besteigen werdet. Studiert die Karten, plant eure Route genau und macht auch einen Notfallplan für schlechtes Wetter, Verletzungen oder Krankheit. Lasst jemanden genau wissen, wo ihr wandert und wann ihr etwa zurückkehren möchtet. Wenn ein Fourteener euer Ziel ist, solltet ihr den Aufstieg früh beginnen (vor Sonnenaufgang). Plant euren Abstieg nicht später als 12 Uhr, auch dann, wenn ihr den Gipfel vielleicht nicht erreicht habt.

Auch die Höhenkrankheit kann einen schönen Tag in den Bergen leider verderben und schnell eine Notsituation herbeiführen, die schnelles Handeln erfordert. In unserem Artikel zur Höhenkrankheit findet ihr Tipps, wie ihr während eurer hochalpinen Reise gesund bleibt.

Vergesst nicht

Hochalpine Böden sind empfindlich und es kann Jahre dauern, bis sie sich von Abseits-der-Piste-Reisenden wieder erholen. Die Colorado Fourteeners Initiative ist eine Non- Profit-Organisation zur Förderung des umweltschonenden Wanderns. Ihr Ziel ist es, in der Öffentlichkeit ein Bewusstsein über diese besonderen Orte zu schaffen. Freiwillige der Organisation begehen die Hochland-Wanderwege und Gipfelrouten, um Beschädigungen durch Wanderer zu beseitigen.

Erste Schritte

Klettern auf High-Peak-Höhe erfordert eine umfangreiche Planung und Vorbereitung. Wandert immer in Gruppen – nie allein – und orientiert euch an den Fähigkeiten des schwächsten Kletterers. Hier findet ihr eine Liste aller Gipfel, nach Schwierigkeitsgrad geordnet: Fourteener Routen.

Bedenkt außerdem, dass Klettern auf einem weniger bekannten und tiefer liegenden Gipfel eine ebenso atemberaubende Aussicht bietet, aber vielleicht nicht ganz so überfüllt sein wird. Das Outdoor Recreation Information Center in Denver bietet dazu hervorragende Weginformationen für eine Vielzahl von Wandererlebnissen. Auch der Colorado Mountain Club ist eine hervorragende Quelle in Sachen Naturschutz, für Bildungsprogramme sowie Gruppenabenteuer in den Bergen.

Wusstet ihr schon?

Alte Böden können von Abseits-der-Piste-Wanderern zerstört werden. In Höhen von 12.000, 13.000 und 14.000 Fuß kann es bis zu 1.000 Jahre dauern, bis sich ein Zentimeter Boden wieder regeneriert hat. Der Boden erhält die üppige Vegetation der alpinen Tundra, doch simple Fußstapfen in der Landschaft können diese Vegetation zerstören. So wird diese Schicht zerstört, zurück bleibt nur der blanke Fels. 

Von Janelle Smith

Recreation.gov


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