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Spotlight: 4 Flüsse, Idaho und Oregon

Vier-Flüsse-Lotterie: Selway, Salmon, Middle Fork des Salmon River, Idaho und Snake River, Oregon


Hier befindet sich das zweitgrößte geschützte Wildnisreservat in den USA nach Death Valley – 3,3 Millionen Hektar eines Landes ohne Straßen. Nur von Bergketten getrennt und durch Flüsse aufgeteilt, die so groß sind wie die Landschaften, die sie umgeben. Es gibt Nadelwald, trockene, offene, weiße Sandstrände, Campingplätze, Wels, Barsch, Lachs, Steelhead-Forelle, Berglöwen, graue Wölfe, Ruinen alter Stein¬häuser aus dem 18. Jahrhundert, Felskunst der Ureinwohner, Pioniergehöfte, Steinadler, nach Kiefern duftende Morgen und einen der schönsten Sternenhimmel, den ihr je gesehen habt.

Was ihr findet

Die „River of No Return Wilderness Area“ wurde vor langen Jahren so benannt, bevor der einzige Zweck der Kajak- und Floßfahrer hier hauptsächlich ‚Adrenalin­schub‘ hieß. Früher bereisten Pioniere, Goldgräber und Indianer den Fluss aus einer Notwendigkeit heraus. Sie waren aber nicht in der Lage, sich zurück nach oben zu bewegen.

Im Jahr 1984 wurde dieses Gebiet in Frank Church – River of No Return Wilderness“ umbenannt, eben zu Ehren jenes Senators, der den „Wild and Scenic Rivers Act“ eingeführt hatte. Ziel dieses Gesetzes ist die Erhaltung der Flüsse in „frei fließendem Zustand“, sodass „ihre unmittelbare Umgebung zum Nutzen und zur Freude heutiger und zukünftiger Generationen geschützt wird.“ Auch der Fluss mit dem schönen Namen Salmon fließt durch dieses Gebiet.

Der „Middle Fork“ mit seinen 100 Meilen Wildwasser ist ein Nebenfluss des Salmon River, der wiederum der wichtigste Nebenfluss des Snake River ist. Ihr werdet hier sechs natürliche heiße Quellen finden.

Der Snake River, Oregon, alias „Hells Canyon“, kam vermutlich deshalb zu seinem Namen, weil weiße Entdecker die Beschreibung der Schoschonen und Nez Percé über die reichlich vorhandenen Fische – ihre Lebensgrundlage – für das Wort „Schlange“ hielten. Es ist der größte Nebenfluss des Columbia River.

Der Selway River befindet sich in Nord-Zentral-Idaho innerhalb der Selway Bitter­root Wilderness. Diese Flüsse wurden alle in den „National Wild and Scenic Rivers Act“ aufgenommen.

Findet euch zurecht

Der nächste Flughafen ist in Boise, Idahoe. Kontaktiert die Chamber of Commerce, um Adressen, Telefonnummern für Shuttles oder Flüge und Verleihe in den benachbarten Gemeinden zu finden oder geht auf http://www.visitidaho.org.

Stellt sicher, dass ihr 

die Wildnis respektiert. Haltet euch an die Reiseführer, Regeln und Genehmigungs­vorschriften. Seid verantwortungsvolle, umweltbewusste Camper. Und genießt ein kühles Bad am Ende der Stromschnellen. Das Wasser ist warm, und das Wetter ist meistens den ganzen Sommer und Herbst perfekt.

Versucht dieses

Abgesehen von Wildwasser-Rafting, Jetbootfahren, Camping, Angeln und Wandern solltet ihr euch Zeit nehmen, um alle historischen Stätten zu erkunden und um  mehr über das Gebiet zu erfahren, das eng mit den Nez Percé und ihren Vorfahren verbunden ist.

Vergesst nicht

Entsorgt euren Müll ordnungsgemäß. Verwendet keine Seife – auch keine biologisch abbaubare – entlang der frischen, frei fließenden Wasserflächen.

Ausrüstung

Zusammen mit euren Campingsachen solltet ihr etwas dabeihaben, um euer Essen vor Tieren zu schützen. Je nachdem, was ihr tun möchtet, bringt eure Flugangeln, Badesachen, Sonnencreme und schnell trocknende Kleidung mit.

Von Christina Scannapiego
Recreation.gov

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