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Montana

Im Mittelpunkt: Pompeys Pillar National Monument und die Clark Days

Erlebt den Blick, den Captain William Clark vor mehr als 200 Jahren hatte.


Pompeys Pillar ragt zum einen über die Landschaft des östlichen Montana und zum anderen aus der amerikanischen Geschichte hervor. Der etwa 30 Meter hohe Sandsteinfelsen am Ufer des Yellowstone River ist der einzig sichtbare Beleg für den Weg der Lewis-und-Clark-Expedition 1804 bis 1806. Während seiner Rückkehr nach St. Louis notierte Captain William Clark in seinem Tagebuch: „Von diesem Felsen, den ich bestieg, hatte ich eine unglaublich weite Aussicht in jede Richtung der nördlichen Seite des Flusses mit seinen hohen romantischen Felsspalten, die aus dem Wasser ragen ... Ich habe meinen Namen und den Tag des Monats und des Jahres markiert.“ Clark benannte die Formation nach dem Spitznamen des kleinen Sohnes der Indianerin Sacagawea: „Pomp’s Tower”. Direkt am Lewis and Clark National Historic Trail gelegen, wurde der Felsen zuvor zum National Historic Landmark gekürt (1965), im Jahr 2001 wurde er zum National Monument erhoben. Das 530 Quadratmeter große Informationszentrum wurde 2006 eröffnet.

Anreise

Das Pompeys Pillar National Monument liegt etwa 25 Meilen östlich von Billings, Montana. Die Gegend ist von der Interstate 94 über die Ausfahrt 23 oder dem Montana Highway 312 leicht zu erreichen. Informationszentrum, Toiletten, Parkplätze und Freizeitbereiche sind frei zugänglich.

Das Informationszentrum ist täglich von 9.00 bis 18.00 Uhr geöffnet.

Übernachtungsmöglichkeiten

Camping über Nacht ist nur am letzten Samstagabend im Juli als Teil der Clark-Days-Feierlichkeiten erlaubt. Fragt bei der Pompeys Pillar Historical Association nach Hotels und Motels in der Nähe.

Stellt sicher, dass …

Begebt euch auf die Fährte zum Felsen, indem ihr dem Riverwalk des Yellowstone River folgt. Der Riverwalk beginnt auf dem Parkplatz und schlängelt sich durch das Informationszentrum bis zum Fuß der Säule. Zeichen auf dem Weg zeugen von Clarks Tagebucheinträgen und erzählen von den Erfahrungen der Expeditionsgruppe: von ihrem Erreichen des Yellowstone am 15. Juli 1806 und ihrem Lager an der Mündung des Yellowstone und Missouri River am 3. August.

Genießt ein Picknick oder entspannt euch im Schatten der Pappeln in der sogenannten Day-Use-Area neben dem Yellowstone River.

Nicht vergessen

Werft einen Blick auf Captain William Clarks Namen, den er vor mehr als 200 Jahren in den Felsen geritzt hat. Außerdem gibt es noch viele weitere kulturelle, historische und natürliche Sehenswürdigkeiten, die wichtiger Teil des Denkmals sind und mit Respekt behandelt werden sollten.

Die Nutzungsgebühren betragen 7 Dollar pro Tag und Fahrzeug (inklusive Nutzung des Informationszentrums). Alle Einnahmen kommen der Erhaltung und Verbesserung des Standorts zugute. Alle gültigen Nationalparkpässe (Federal Recreation Pass) werden am Standort akzeptiert.

Probiert das mal aus

Legt euren Besuch doch auf die Clark Days (27. bis 28. Juli), um William Clarks Erkundung der Stätte am 25. Juli 1806 auf seiner Reise entlang des Yellowstone River zu gedenken. Die Aktivitäten umfassen Informationsprogramme, Vorführungen, Spaziergänge in der Natur und eine große Präsentation. Schwerpunkt der Clark-Days-Feierlichkeiten 2014 wird das Kulturerbe der Indianer mit Präsentationen, Tanz und Musik von Mitgliedern verschiedener Stämme in Montana sein. Die Samstagnacht während der Clark Days ist die einzige Nacht des Jahres, in der Camping-Übernachtungen an der Säule erlaubt sind.

Während der Clark Days wird auf Eintrittspreise verzichtet. Das Event wird gesponsert vom Bureau of Land Management und den Freunden von Pompeys Pillar. Die Kosten für Speisen und Getränke werden berechnet.

Wusstet ihr schon?

Ihr könnt auf der Promenade oberhalb von Pompeys Pillar stehen und die gleichen Sehenswürdigkeiten erkennen, wie sie Clark bereits vor über 200 Jahren beschrieb. Clarks Unterschrift war nicht die erste Hinterlassenschaft auf dem Felsen. Tatsächlich ritzte er seinen Namen neben indianischen Felszeichnungen, von denen einige noch heute zu sehen sind.

Die Crow-Indianer nannten den Felsen „die Stelle, wo der Berglöwe lebt“. Denn auf der Nordseite des Felsens gibt es einen Felsblock, der dem Kopf eines Berglöwen ähnelt.


Von Amy Krause
Bureau of Land Management


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