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Utah

Bryce-Canyon-Nationalpark: Utahs Natur von ihrer prächtigsten Seite

Von Tyler Ham Pong


Was mich nach Utah gelockt hat, war unter anderem das endlose Angebot an Outdoor-Abenteuern – vor allem in den Nationalparks des Bundesstaat, den „Mighty 5“. Bei meinem Besuch hatte ich Gelegenheit, einen dieser beliebten Parks genauer zu erkunden. Der Bryce-Canyon-Nationalpark verkörpert die sensationelle Natur dieses außergewöhnlichen Bundesstaats auf geradezu perfekte Weise.

Bryce-Canyon-Nationalpark: Ausritte und Hoodoos

Der Bryce Canyon ist streng genommen kein echter Canyon, da er nicht durch fließendes Wasser erodiert wurde. Die geologischen Formationen haben sich vielmehr durch das gefrierende und tauende Wasser sowie die natürliche Erosionskraft der Niederschläge herausgebildet.

Ich war sofort fasziniert von den Hoodoos. Diese surrealen Kalksteinsäulen können von der Größe eines durchschnittlichen Menschen bis hin zu der eines zehnstöckigen Gebäudes reichen. Aufgrund der einzigartigen Erosionsmuster in der Region hat der Bryce-Canyon-Nationalparks die größte Konzentration an Hoodoos weltweit vorzuweisen.

Der Canyon lässt sich zu Fuß oder auf dem Pferderücken in Begleitung einheimischer Guides erkunden. Am beliebtesten ist der Navajo Loop Trail, der sich zwischen unzähligen Hoodoos und Slot Canyons hindurchwindet. Die rot und orange leuchtenden Canyon-Wände und grünen Douglasfichten liefern eine spektakuläre Panoramakulisse. Viele Besucher, die sich länger im Park aufhalten, kombinieren den Navajo Loop Trail mit anderen Wanderungen.

Wer es etwas gemächlicher angehen lassen möchte, kann die Wanderwege am Canyon-Rand erkunden. Einige Abschnitte sind hier recht flach und auch für ungeübte Wanderer geeignet. Im Gegensatz zum Canyon selbst bietet eine Wanderung am Rand des Canyons auch die Möglichkeit, die sagenhaften Hoodoos von oben zu bestaunen. Ganz gleich, wofür ihr euch sonst entscheidet: Auf keinen Fall dürft ihr es verpassen, an einem der Aussichtspunkte den sensationellen Sonnenuntergang zu erleben. Die im Glanz der untergehenden Sonne schimmernden Hoodoos und Canyon-Wände werde ich mein Leben lang nicht vergessen.

Sehenswürdigkeiten abseits des Bryce Canyon

Wenn ihr in der Nähe des Bryce-Canyon-Nationalparks übernachtet und noch einen oder zwei Tage Zeit habt, solltet ihr einen Abstecher in den Zion-Nationalpark oder den Canyonlands-Nationalpark einplanen. Der Zion-Nationalpark zählt zu den meistbesuchten Parks der USA und ist berühmt für seine unwirklichen Landschaften mit dramatischen Klippen, Sandstein-Canyons und majestätischen Felsformationen. Der Park ist nicht einmal zwei Autostunden vom Bryce-Canyon-Nationalpark entfernt und bietet sich damit ideal für einen Tagesausflug an. Zum Canyonlands-Nationalpark sind es mit dem Auto etwa vier Stunden, sodass ich euch für diesen Trip eine Übernachtung in einer der Ortschaften am Rand des Parks empfehlen würde. Der Canyonlands-Nationalpark ist ein Abenteuerspielplatz für jeden Outdoor-Fan – ganz besonders, wenn ihr auf Wildwasser-Rafting steht.

Der Bryce-Canyon-Nationalpark gehört zu den spektakulärsten Outdoor-Reisezielen der Welt und ist zudem auch äußerst praktisch gelegen. Egal, ob ihr im Park zelten oder euch in einer nahen Ortschaft einquartieren wollt: Für jeden Geschmack und Geldbeutel gibt es die passende Unterkunft. Bleibt nur noch zu klären, wie schnell ihr eure Reise buchen könnt!

Für weitere Informationen besuchen sie bitte:

Offizielle Reise nach Bryce Canyon Country Informationen

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