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Arlington, Virginia

Arlington, Virginia: Amerikanische Geschichte und regionales Flair

Von Renan Leahy


Ich war schon in Washington, D.C., hatte aber noch nie den Potomac River überquert, um dem Bundesstaat Virginia einen Besuch abzustatten. Ein großer Fehler, denn das charmante Arlington mit seinem vielfältigen Angebot an Kunst, Kultur und Kulinarik sowie den vielen historischen Sehenswürdigkeiten ist auf jeden Fall eine Reise wert.

Ein weiterer Pluspunkt ist die Tatsache, dass die Hotels hier mindestens 20 Prozent günstiger sind als auf der anderen Flussseite. Die öffentlichen Verkehrsmittel beider Städte sind miteinander verknüpft, sodass alle Sehenswürdigkeiten links und rechts des Flusses mühelos erreichbar sind.

Nationaldenkmäler in Hülle und Fülle

Überall in Arlington findet man bedeutende historische Monumente, die bei Besuchern aus der ganzen Welt äußerst beliebt sind. Normalerweise stehen Friedhöfe auf Reisen nicht auf meiner To-do-Liste, aber der Nationalfriedhof Arlington, dessen weite Wiesen und das Arboretum zu einem gemütlichen Spaziergang einladen, ist kein gewöhnlicher Friedhof.

Hier haben Soldaten, die den Vereinigten Staaten von Amerika treu gedient haben und im Krieg gefallen sind, gemeinsam mit ihren Familienangehörigen ihre letzte Ruhestätte gefunden. Die Wachablösung, die stündlich am „Tomb of the Unknown Soldier“ – dem Grabmal der Unbekannten – stattfindet, ist eine bewegende Zeremonie. Ich empfehle euch, einen Blick in den Veranstaltungskalender des Friedhofs zu werfen: Bei einigen besonderen Zeremonien kommen bis zu 5.000 Besucher ins Memorial Amphitheater.

Auch berühmte Persönlichkeiten aus Geschichte und Politik sind hier begraben. Zu den meistbesuchten Gräbern zählt das des ehemaligen US-Präsidenten John F. Kennedy, an dem ein ewiges Licht leuchtet. Die einstige First Lady Jacqueline Kennedy Onassis hat neben ihm ihre letzte Ruhestätte gefunden.

Direkt neben dem Nationalfriedhof Arlington befindet sich das U.S. Air Force Memorial, das die Mitglieder der Air Force würdigt. Die beeindruckende, 82 Meter hohe Edelstahlkonstruktion ist eine architektonische Meisterleistung, die hoch in den Himmel aufragt und an die Dynamik eines Kampfjets erinnern soll. Das ganze Jahr über finden an diesem Denkmal verschiedene Veranstaltungen statt. Von hier hat man zudem einen beeindruckenden Ausblick auf Washington, D.C. und das Pentagon, den Hauptsitz des amerikanischen Verteidigungsministeriums.

Shopping und Nachtleben

Für alle Shopaholics zählt in Arlington ein Ort zum Pflichtprogramm: das Fashion Centre im Bezirk Pentagon City mit Geschäften wie Apple, Armani, Hugo Boss, Michael Kors, Nordstrom, Tourneau und vielen mehr. Wenn ihr im Ritz-Carlton in Pentagon City übernachtet, gelangt ihr über die Lobby direkt in das Einkaufszentrum.

Nach einem anstrengenden Tag mit Sightseeing und Shopping findet ihr in den lebendigen Vierteln von Arlington ein umfassendes Freizeitangebot vor. Clarendon verfügt über eine imposante Architektur, viele Geschäfte, Bars, Restaurants und Clubs. Hier gibt es leckere Drinks, ein hervorragendes kulinarisches Angebot, Livemusik und eine vielfältige Kunstszene. Ich entschied mich an diesem Abend für einen Besuch im Clarendon Ballroom. Die riesige Dachterrasse des Clubs ist ein beliebter Treffpunkt, um den Abend im Freien mit einem kühlen Bier oder einem Cocktail ausklingen zu lassen.

Durch die interessante Mischung aus amerikanischer Geschichte und regionalem Flair sowie die Nähe zu Washington, D.C. zählt Arlington zu meinen Lieblingsreisezielen. Aber überzeugt euch selbst! Arlington ist auf jeden Fall eine Reise wert.

Für weitere Informationen besuchen sie bitte:

Offizielle Reiseinformationen für Arlington

Arlington Convention and Visitors Service

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