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Der Oregon Trail

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Der Oregon Trail war viel mehr als nur ein Pfad nach Oregon. Er war der Weg, der Goldsucher, Pelzhändler, Landwirte und Unternehmer im frühen 18. Jahrhundert bis zum Pazifik geführt hat – allesamt auf dem Weg nach Westen, auf der Suche nach einem besseren Leben. Noch heute findet ihr hier unberührte Landstriche, Felsformationen und sogar Spurrillen von Planwagen in einer fast poetischen anmutenden Landschaft.

Das Gelände des Oregon Trails führt durch die Prärien von Missouri, Kansas und Nebraska über die staubigen Wüsten von Wyoming und Idaho bis hin zu den Bergen und der herrlichen Küste von Oregon.

Begebt euch auf die Spuren dieser tapferen Siedler (glücklicherweise braucht ihr heutzutage keine vollen sechs Monate für diese Reise). Am besten, ihr beginnt in Independence, Missouri, wo schon Pioniere ihre Planwagen für den 2.000 Meilen langen Treck Mitte des 18. Jahrhunderts beladen haben. Das kleine National Frontier Trails Museum hat Karten von genau dieser Route. Von Independence fahrt ihr Richtung Norden durch Kansas City, Missouri. Wenn ihr in Topeka, der Hauptstadt von Kansas, ankommt, streckt erst einmal eure Beine aus und macht dann eine kostenlose Führung durch das Regierungsgebäude. Höhepunkte dort sind Wandmalereien von David H. Overmyer (verzierte Schablonen in der Rotunde) sowie ein Blick nach oben in die beeindruckende Innenkuppel.

Während ihr auf dem Weg zur Interstate 25 seid, kommt ihr durch die goldenen Kornfelder Nebraskas. Haltet etwas außerhalb von Bridgeport, Nebraska, um Fotos von den beiden eindrucksvollen Formationen des Courthouse und Jail Rock zu machen. Etwas weiter die Straße runter findet ihr den schon von Weitem zu erkennenden Chimney Rock in Bayard, Nebraska. Bereits die Pioniere des Oregon Trails be­richteten in ihren Tagebüchern oft über diesen Chimney Rock. Ihr werdet verstehen, warum. Auf fast 300 Fuß Höhe gelegen, war er gleichzeitig Wegweiser und Zeichen für das kommende, bergige Gelände.

Die Reise geht weiter auf der Interstate 25, wo ihr den Bundesstaat Wyoming betretet. Erste Station: der Handelsposten Fort Laramie, von Pelzjägern im Jahre 1834 gegründet. Das zeitgenössische Nicolaysen Kunstmuseum beherbergt eine große Sammlung indianischer Kunstschätze. Das Cottage Cafe ist perfekt für Sandwiches. Fahrt weiter auf der Route 220, die euch an einer weiteren Sehenswürdigkeit vorbeiführt: Independence Rock. Pioniere bezeichneten diesen imposanten Granitfelsen als „Verzeichnis der Wüste“, weil auf ihm mehr als 5.000 Namen verewigt wurden.

Weiter nach Westen durch Wyoming und ihr erreicht den Staat Idaho. An der Grenze zu Soda Springs werdet ihr stündlich Zeuge des Ausbruchs eines Geysirs, der kohlensäurehaltiges Wasser ausstößt, das die Siedler einst für medizinische Zwecke gebrauchten. Weiter geht es nach Boise, „Stadt der Bäume“ und Landeshauptstadt mit viel frischer Luft. Hier könnt ihr den sichtbaren Spuren der Pionierwagen folgen.

Der Bundesstaat Oregon markiert das Ende des Trails. Aber es gibt noch viel mehr zu sehen und zu tun. In Baker City, Oregon, könnt ihr das ansprechend gestaltete National Historic Oregon Trail Interpretive Center besuchen. Mithilfe von Displays und eines simulierten Planwagentrecks könnt ihr euch hier fühlen wie echte Pioniere.

Eure Reise endet an der unbeschreiblich schönen Küste von Oregon. Zeit, eure Namen auf der Liste derer hinzuzufügen, die den historischen Oregon Trail bereist haben.

Was Ihr für den Oregon Trail mitbringen solltet? Eine Wanderausrüstung, ein Tagebuch für Notizen, Hunger nach lebendiger Geschichte und eine gute Portion echten Pioniergeistes.

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Wichtige Infos zur Route

Entfernung Route 3224 Kilometer
Dauer Route 32 Stunden

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