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Boot am Bayou Vermilion in Lafayette, Louisiana

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Lafayette, Louisiana: Gastronomie, Musik und Geschichte im Land der Cajuns und Kreolen

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Kreolen-Hütten an einem Bayou in Lafayette, Louisiana

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Die Tanzfläche im Randol’s Restaurant in Lafayette, Louisiana

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St. John’s Cathedral in Lafayette, Louisiana

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Ein aus Holz geschnitzter Alligator begrüßt die Gäste im Randol’s Restaurant in Lafayette, Louisiana.

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Zypressen in den Bayous von Lafayette, Louisiana

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Zu Gast im Randol’s Restaurant in Lafayette, Louisiana

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    Louisiana

Die Hauptstadt des Cajun Countrys lockt mit historischen Attraktionen, kulturellen Traditionen und kulinarischen Köstlichkeiten.

Lafayette liegt im südlichen Zentrum des Bundesstaats Louisiana und bildet das Herz von Acadiana – der Region, die im 18. Jahrhundert von Frankokanadiern besiedelt wurde. Die lebendige und gastfreundliche Hauptstadt des Cajun Countrys verbindet spanische, afrikanische, amerikanische und indianische Kultureinflüsse und begeistert mit historischen Stätten, lebhaften Festivals und ausgezeichneten Restaurants.

Geschichtlicher Streifzug

Das historische Dorf im Vermilionville Living History & Folklife Park umfasst sechs eingerichtete Originalwohnhäuser, in denen kostümierte Mitarbeiter den Alltag im frühen 19. Jahrhundert aufleben lassen. Das charmante Acadian Village stellt eine typische Cajun-Siedlung aus dem 19. Jahrhundert nach und zeigt ebenfalls mehrere Originalgebäude sowie eine Kirche und eine Kunstgalerie. Zum Mittagessen solltet ihr unbedingt im nahegelegenen The French Press den leckeren Gumbo-Eintopf probieren.

Die hübsche Longfellow-Evangeline State Historic Site liegt nur etwa 30 Minuten außerhalb von Lafayette und ist halb State Park, halb historische Sehenswürdigkeit. Das Maison Olivier war einst Teil einer Rinder-, Zuckerrohr- und Baumwollplantage. Nur wenige Schritte weiter, am Bayou Teche, ist die faszinierende Nachbildung eines akadischen Gehöfts aus dem 19. Jahrhundert zu besichtigen. Eine weitere geschichtliche und kulturelle Sehenswürdigkeit ist das ca. 25 Minuten von Lafayette entfernte St. Martinville Cultural Heritage Center. Der Eintrittspreis gewährt euch Zugang zu zwei kleinen Museen – dem Acadian Memorial und dem African American Museum –, die weitere Aspekte der regionalen Kulturgeschichte beleuchten.

 

Sumpfexkursionen

Wer noch nie eine Tour im Sumpfboot mitgemacht hat, sollte sich das auf keinen Fall entgehen lassen. Auf der Fahrt vom malerischen Atchafalaya Basin durch die überwältigenden unberührten Sümpfe seht ihr Alligatoren aus nächster Nähe und erfahrt mehr über das Ökosystem der Feuchtgebiete.

Weitere Informationen

Gastronomie für Genießer

Lafayette wurde von Rand McNally als „Best Food City in the USA“ ausgezeichnet und vom Southern Living Magazine zur „Tastiest Town in the South“ gekürt. Wie ließe sich die lebendige Stadt also wohl besser kennenlernen als durch ihre berühmte Küche? Der Market at the Horse Farm findet immer samstagvormittags statt und bietet Gelegenheit, die einheimischen Erzeugnisse zu probieren, einen Plausch mit Bekannten zu halten oder ein Picknick abzuhalten. Außerdem könnt ihr euch durch die einheimischen Weine vom Weingut Landry Vineyards probieren und euch bei der Grinning Jupiter Jammery ein paar wunderschön dekorierte Marmeladegläser aussuchen. Die Gourmet-Gerichte der Food Trucks müssten sich auch in keinem Nobelrestaurant verstecken.

Im charmanten Zentrum von Lafayette stellt Silvia Bertolazzi von Carpe Diem Gelato täglich Eiscreme in Geschmacksrichtungen wie Salzkaramell, Mandel-Feige oder Mayhaw-Beere (eine Spezialität aus Louisiana) her. Am Klavier vor der Tür sitzen häufig einheimische Musiker. Zum Abendessen empfiehlt sich das Blue Dog Café – nicht nur wegen des Essens, sondern auch wegen der Kunst. Im Restaurant sind über 150 Kunstdrucke mit dem berühmten blauen Hund des einheimischen Künstlers George Rodriguez zu sehen. Auf der Karte stehen modern interpretierte Cajun-Gerichte.

Po’ boys gehören zu Louisiana wie die Nacht zum Tag. Das traditionelle Sandwich besteht aus einem krossen Baguette und ist in der Regel mit frittierten Meeresfrüchten oder Fleisch gefüllt. Eine besonders beliebte Adresse für Po’ boys in Lafayette ist die Old Tyme Grocery. Im Sommer bietet ein „Snowball“ (in Sirup getränktes Wassereis) Erfrischung. Abends gibt es im familiären Randol's Restaurant gutes Essen, Tanz und Live-Musik in entspannter Atmosphäre. Tipp: Probiert als Vorspeise die von Hand verlesenen Krebsstäbchen und das scharf gewürzte Krebs-Étouffée. Das Restaurant Artmosphere mit angeschlossener Bar serviert aromatische Zapfbiere und bietet ausgezeichnete Live-Musik.

Unterhaltung

Einen hervorragenden Eindruck vom pulsierenden Nachtleben der Stadt bekommt ihr im Blue Moon Saloon. Einheimische Bands spielen Cajun-Musik und Zydeco – eine Mischung aus traditionellen Cajun-Melodien und Rhythm 'n' Blues, die hier in Lafayette geboren wurde. Das Gästehaus vermietet auch Zimmer. Ein weiteres Muss für Musikfreunde ist das La Maison de Begnaud, in dem jeden Freitagabend eine Jam-Session stattfindet. Die mitreißenden Cajun-Rhythmen auf Gitarre, Fiddle, Akkordeon und Triangel gehen ins Ohr und in die Füße.

Die Einwohner Lafayettes lieben es zu feiern. Rund ums Jahr stehen so viele Festivals auf dem Veranstaltungskalender, dass ihr euren Aufenthalt ohne Weiteres auf eines der Events abstimmen könnt. Im Mai wird das Breaux Bridge Crawfish Festival gefeiert, gefolgt vom Southwest Louisiana Zydeco Festival im August und den Festivals Acadiens et Créoles im Oktober. Im Mittelpunkt steht jeweils die Kultur der Cajuns und Kreolen aus Louisiana. Im Frühling und Herbst findet im zentral gelegenen Parc Sans Souci die kostenlose Konzertreihe „Downtown Alive!“ statt. Und natürlich dürfen auch die Mardi Gras-Feiern im Februar nicht fehlen, die der ganze Stolz Louisianas sind und die Kultur, Geschichte und Lebensfreude des Bundesstaats in perfekter Weise verkörpern.

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