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Wunderschöner Blick auf die Oak Alley Plantation in Louisiana

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New Orleans Plantation Country: Geschichte und Kultur in Louisiana

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Die alte Schmiede auf der Oak Alley Plantation in Louisiana

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Die Allee zur Oak Alley Plantation in Louisiana

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Formelles Speisezimmer auf der Oak Alley Plantation in Louisiana

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Ein Zimmer der historischen Destrehan Plantation in Louisiana

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Der Eingang zur Laura Plantation in Louisiana

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Alligator-Sightseeingtour im Plantation Country, Louisiana

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Mit Spanischem Moos behangene Bäume auf der Oak Alley Plantation in Louisiana

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Gehobene Küche im New Orleans Plantation Country, Louisiana

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New Orleans Plantation Country: Geschichte und Kultur in Louisiana Map
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New Orleans steht bei vielen Besuchern ganz weit oben auf der Wunschliste. Nur eine Autostunde vor den Toren der Stadt liegt ein weiteres Reiseziel, das ganz für sich einen eigenen Urlaub wert wäre.

Die prächtigen Plantagen im New Orleans Plantation Country von Louisiana bieten euch ein faszinierendes Fenster in die Vergangenheit. Während einige dieser Anwesen noch aktiv zur Landwirtschaft genutzt werden, verfügen andere über Gärten und liebevoll gepflegte Grünanlagen.

Houmas Plantation

Die Houmas House Plantation war einst als „Sugar Palace“ bekannt – ein treffender Spitzname für den damals größten Zuckerproduzenten des Landes. Das Herrenhaus liegt inmitten gepflegter Grünanlagen. Hinter dem Hauptgebäude sorgt ein atemberaubender Brunnen für eine Bilderbuchkulisse. Neben den spektakulären Gärten begeistert die Houmas House Plantation auch mit ihrer eleganten Architektur und Ausstattung. Vor Ort gibt es außerdem Hütten, in denen ihr übernachten könnt, und sogar ausgezeichnete Restaurants. Das Latil’s Restaurant geht bis auf die 1770er Jahre zurück und bietet eines der exklusivsten Gastronomieerlebnisse im Bundesstaat. Nicht weniger herzlich begrüßt man euch aber auch im Burnside Café zu einem ungezwungenen Mittagessen oder in den Wine Cellars of Houmas House zu einer Kostprobe verschiedener Boutiqueweine.

Laura Plantation

Ein Rundgang über die Laura Plantation versetzt euch zurück in die Zeit von Laura Lacoul Gore, die das Anwesen bis gegen Ende des 19. Jahrhunderts als Zuckerplantage betrieb. Mit seinen kräftigen Farben und der französisch-kreolischen Ausstrahlung unterscheidet sich dieses Wohnhaus deutlich von den meisten anderen Plantagen entlang der Great River Road. Die faszinierende Tour solltet ihr euch auf keinen Fall entgehen lassen. Die Laura Plantation ist auch deshalb bekannt, weil der Volkskundler Alcee Fortier hier in den 1870er Jahren mit der Aufzeichnung der Geschichten ehemaliger westafrikanischer Sklaven begann. Später wurden diese berühmten Erinnerungen unter dem Titel „Tales of Br’er Rabbit“ veröffentlicht.

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Evergreen Plantation

Die Evergreen Plantation mit ihrer charakteristischen herrschaftlichen Doppeltreppe ist der besterhaltene Plantagenkomplex in den amerikanischen Südstaaten und Kinozuschauern aus Quentin Tarantinos „Django Unchained“ bekannt. Zu den insgesamt 37 Gebäuden, die im National Register of Historic Places geführt werden, zählen auch 22, in ihrer ursprünglichen Anordnung erhaltene Sklavenhütten. Die Evergreen Plantation wird nach wie vor als Zuckerplantage betrieben. Vor eurer Abreise müsst ihr unbedingt einen kleinen Spaziergang unter dem Laubdach der 200 Jahre alten Eichen machen.

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San Francisco Plantation

Die San Francisco Plantation ist zwar nicht die größte Plantage am Mississippi, gilt aber als die prunkvollste. Die leuchtend blauen Fensterläden und sonnengelben Verzierungen an der Außenfassade stehen im schroffen Kontrast zu den sonst eher in matten Farben gehaltenen anderen Plantagen an der Great River Road. Im Inneren gibt es fünf handbemalte Decken und 14 mit historischen Originalmöbeln eingerichtete Zimmer zu bestaunen.

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Oak Alley Plantation

Die Auffahrt zu diesem spektakulären, im Greek Revival-Stil erbauten Herrenhaus führt durch eine majestätische, 300 Jahre alte Eichenallee. Am Eingang begrüßen euch Guides in historischer Kostümierung. Wenn ihr es gar nicht schafft, euch loszureißen, könnt ihr hier sogar in einem der makellosen B&B-Cottages übernachten. Tipp: Nach dem obligatorischen Foto der Eichenallee vom Balkon im ersten Obergeschoss solltet ihr auf den gegenüber der Plantage gelegenen Damm steigen. Von dort könnt ihr einen Blick auf den mächtigen Mississippi werfen – mehr Amerika geht nicht!

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St. Joseph

St. Joseph ist eine der wenigen im Familienbesitz geführten und noch vollständig erhaltenen Zuckerrohrplantagen in der Region. Das spektakuläre Hauptgebäude im kreolischen Stil zeichnet sich durch eine außerordentlich breite Veranda aus. Bei der Besichtigung des Haupthauses und einem Rundgang durch die Hütten, die Schmiede und das Schulgebäude erhaltet ihr anschauliche Einblicke in den Arbeitsalltag und die Lebensweise der Bewohner im 19. Jahrhundert. Das Anwesen wird von den Nachkommen Joseph Waguespacks betrieben, der die Plantage im Jahr 1877 erwarb. Die Touren werden häufig von Mitgliedern der Familie geleitet.

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Destrehan Plantation

Die Destrehan Plantation zählt zu den beliebtesten Ausflugszielen im New Orleans Plantation Country. Die Plantage liegt nur 25 Minuten außerhalb von New Orleans und ist das älteste dokumentierte Haus im unteren Mississippi-Tal. Im Rahmen einer Führung könnt ihr euch ausführlich über die Architektur des Gebäudes und den früheren Alltag auf der Plantage informieren und sogar Dokumente einsehen, die von den ehemaligen US-Präsidenten Thomas Jefferson und James Madison unterzeichnet sind.

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Weitere Sehenswürdigkeiten und Unternehmungen

Nach eurem Streifzug durch das Plantation Country könnt ihr bei einer Sumpfboottour mit Capt. Arthur Matherne die berühmten Bayous von Louisiana erkunden. Der ehemalige Kapitän der US-Küstenwache hat fast sein ganzes Leben im Bayou Gauche verbracht und zeigt euch die Sümpfe und ihre Bewohner von einer Seite, die kaum jemand kennt. In natura ist die Landschaft sogar noch sensationeller als im Film!

Zum Abendessen empfiehlt sich dann The B & C Seafood Riverside Market & Cajun Restaurant. Hier bekommt ihr unter anderem Spezialitäten wie Garnelen, Gumbo oder Krabbensalat. Das vielfältige kulturelle Erbe Louisianas kommt auch in der Küche zum Ausdruck.

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