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Bergziegen bei der Rast in der Bob Marshall Wilderness, Zentral-Montana

Montana

Zentral-Montana: Cowboys, Ranches und die Traditionen der amerikanischen Ureinwohner

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Zentral-Montana schlägt die Brücke zwischen den Bergen und den weitläufigen Prärien und besticht dabei durch schier endlose Horizonte.

Ganz gleich, ob ihr in einem Kanu über den wildromantischen und geschichtsträchtigen Missouri River paddelt, an seinen weißen Klippen euer Camp aufschlagt oder im Frühling den eindrucksvollen Zug der Schneegänse zum Freezeout Lake beobachtet – Zentral-Montana wird euch mit seiner atemberaubenden Vielfalt verzaubern.

Spektakuläre Natur

Die östlichen Ausläufer der Rocky Mountains eröffnen den Zugang zur spektakulären Bob Marshall Wilderness. Eine Wanderung oder ein Ritt zu Pferde durch diese atemberaubende Naturkulisse ist ein Erlebnis, das ihr nie vergessen werdet. Erfahrene Reiseleiter stehen sowohl für die Wanderungen als auch die Ausritte zur Verfügung. Auf der östlichen Seite sind die sanft geschwungenen Graslandschaften mit vereinzelten Gebirgsketten überzogen. In der Region gibt es mit dem Qualitätssiegel des Blue Ribbon ausgezeichnete Forellengründe und kalte Gebirgsströme, die Anglern hervorragende Bedingungen bieten.

Eine besondere Erfahrung ist auch eine Fahrt mit dem Charlie Russell Chew Choo, dem berühmten Dinner-Zug von Montana. An Bord gehen könnt ihr in der Nähe von Lewistown. Darüber hinaus solltet ihr euch im Land der Viehzucht die erstklassigen Ribs nicht entgehen lassen, die hier überall auf der Speisekarte stehen. Nicht zuletzt empfiehlt sich ein Ausflug ins nahegelegene Martinsdale, wo ihr im Charles M. Bair Family Museum das Zuhause eines der erfolgreichsten Schaf-Ranchers von Montana erkunden könnt.

 

Einblicke in die Geschichte

In den Gemeinden Choteau, Bynum, Rudyard, Havre, Chinook und Harlowton könnt ihr euch in prähistorische Zeiten versetzen lassen und entlang des Montana Dinosaur Trail ausgegrabene Dinosaurierskelette bestaunen. Es ist hier sogar möglich, selbst an einer Ausgrabung teilzunehmen.

Nicht entgehen lassen solltet ihr euch außerdem das C.M. Russell Museum in Great Falls. Es wurde nach dem berühmten amerikanischen Cowboy und Künstler benannt, der die Landschaft und ihre Ureinwohnerstämme auf Leinwand festhielt. Die Lewis & Clark-Ausstellung im Lewis & Clark Interpretive Center am Ufer des Missouri River in Great Falls versetzt Geschichtsliebhaber jeden Alters in Staunen.

Es empfiehlt sich zudem ein Ausflug nach Fort Benton, das auch als Geburtsstätte von Montana bezeichnet wird. Hier könnt ihr das historische Fort und die Gemeindemuseen besichtigen. Ein weiterer Höhepunkt ist das Havre Beneath the Streets, wo die erste Untergrund-Stadt in Zentral-Montana ihre Besucher in den Bann schlägt. Ebenfalls in Havre versetzen euch der „Buffalo Jump“ – eine Klippe, über die seinerzeit Büffel bei der Jagd getrieben wurden – und das Fort Assiniboine in längst vergangene Zeiten.

Südlich von Chinook am Highway 2 befindet sich die Stätte, an der der letzte Indianerkrieg in den Vereinigten Staaten stattfand. Im Jahr 1877 versuchten die Nez-Percé-Indianer, vor der US-amerikanischen Kavallerie nach Kanada zu fliehen. Auf dem geschichtsträchtigen Bear Paw Battlefield hielt der den Nez-Percé-Indianern zugehörige Chief Joseph schließlich eine ergreifende Kapitulationsrede: „Hört mich an, meine Häuptlinge! Von dort, wo nun die Sonne steht, werde ich niemals mehr kämpfen.“

Zeit zu Feiern

Seid ihr auf der Suche nach einem ganz besonderen Festival? Wie wäre es mit dem Montana Bale Trail: What the Hay zwischen Hobson, Utica und Windham? Das jährlich stattfindende Event, bei dem sich alles um die Dekoration von Heuballen dreht, wird immer am ersten Sonntag nach dem Labor Day veranstaltet. Kurz zuvor findet in Lewistown das Chokecherry Festival statt. Dabei können sich die Besucher beim Kirschkernweitspucken und anderen kulinarischen Wettbewerben sowie an den in der Main Street aufgebauten Ständen vergnügen.

Des Weiteren findet im Sommer in der Region nahezu jedes Wochenende ein Rodeo oder ein indianisches Powwow statt.

Für ein besonders authentisches Reiseerlebnis und bleibende Erinnerungen empfiehlt sich eine Übernachtung im Tipi, einem traditionellen Blockhaus oder einem Planwagen. Sehr lohnenswert ist auch ein Besuch der vielen kleinen ländlichen Ortschaften, in denen ihr die regionale Kultur erleben und die lokale Küche probieren könnt.

 

 

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