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In Iowa stellt sich des Öfteren die Frage, wohin es als nächstes gehen soll, denn durch das Herz von Nordamerika führen geschätzte 1.900 km Pfade und Radwege. Etwa 10.000 Radfahrer nehmen jährlich am RAGBRAI, dem „Register’s Annual Great Bicycle Race Across Iowa“ teil. Die beliebte Veranstaltung findet sieben Tage lang im Juli statt.

Wasserratten kommen bei einer Flusskreuzfahrt entlang des Missouri oder Mississippi, einem Whitewater-Rafting-Trip im Riverfront Park in Charles City oder einem Ausflug in den Mosquito Park in Burlington, wo sich die majestätischen Weißkopfseeadler beobachten lassen, voll auf ihre Kosten. Wie wäre es außerdem mit einem Besuch der Familienfarm in Dyersville, wo der klassische Baseballfilm „Feld der Träume“ (Originaltitel: Field of Dreams) gedreht wurde? Noch nicht genug Kinoerinnerungen? Dann solltet ihr „Jahrmarkt der Liebe (Originaltitel: State Fair) nicht vergessen, die Liebesgeschichte aus den 1930ern, die sich von der jährlich stattfindenden Iowa State Fair inspirieren ließ.

Übrigens stammte der Künstler Grant Wood, der für sein Gemälde „American Gothic“ bekannt ist, auf dem eine Frau und ein Mann mit einer Heugabel vor einem Bauernhaus stehen, aus Iowa. Das Cedar Rapids Museum of Art bewahrt die größte Sammlung seiner Werke. Bei dieser Gelegenheit könnt ihr euch vor dem Haus und Atelier ablichten, in dem er von 1924 bis 1934 lebte und arbeitete.

Iowas Kuriositäten am Straßenrand verraten viel über das landwirtschaftliche Erbe des Bundesstaats. „Albert the Bull“, die größte Bullenstatue der Welt (41 Tonnen schwer und neun Meter hoch) steht seit 1964 in Audubon. In Shelby solltet ihr die Skulptur eines Maishalms nicht verpassen, die sage und schreibe 23 m in den Himmel ragt.