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USA Radio
Juli 1, 2014

North Atlantic Coast


Es war eine Woche mit der perfekten Mischung aus Land und Meer, aus Altem und Neuem, von urig bis schick. Während einige unserer Aufenthalte uns in Sachen Sehenswürdigkeiten und Erlebnisse das boten, was wir erwarteten, haben uns andere doch umgehauen – wir werden jede einzelne Etappe aus den unterschiedlichsten Gründen in Erinnerung behalten.

Wir begannen in Massachusetts, von wo wir vom großstädtischen Boston in das charmante Cape Cod übersetzten. Hummer, Leuchttürme und Sanddünen standen auf dem Tagesprogramm, und wir wanderten dank des berüchtigten Niedrigwassers viel weiter, als wir dachten. Als wir schließlich in dieser Nacht in den Schlaf fielen, bescherte uns die Meeresbrise dazu das perfekte Schlaflied. 

Am nächsten Morgen schlängelten wir uns entlang der Küste nach Providence, Rhode Island. Unser erster Aussichtspunkt war aus einer Gondel heraus, als wir über einen malerischen Fluss glitten, der sich durch die als „Renaissance City“ bekannte Stadt windet. Und als ob die Uferpromenaden und Parks nicht schon schön genug wären, besichtigten wir noch das Rhode Island School of Design Museum und waren von den künstlerischen Talenten sehr beindruckt. Weniger als zwei Stunden später fanden wir uns auf einem Segelschoner vor der Küste von Mystic, Connecticut, wieder – eine kleine Zeitreise in das frühe 19. Jahrhundert. Aber wer besucht schon Mystic ohne einen Abstecher in die Pizzeria, die man seit dem Film mit Julia Roberts aus dem Jahr 1988 kennt? Wir nicht! Wir nahmen in einer der gemütlichen Nischen Platz und konnten die Begeisterung der Einheimischen nur teilen: Diese Pizza ist wahrlich „ein Stück vom Himmel“! 

Wir merkten sehr bald, dass eines der besten Dinge der nördlichen Atlantikküste ihre Vielfalt ist. Am nächsten Morgen und ein wenig weiter entlang der Straße fanden wir uns in New York City wieder. Eine Kutschfahrt im Central Park, ein Schaufensterbummel auf der 5th Avenue, ein Broadway-Musical und das Bestaunen der traumhaften Skyline bei Nacht – wir haben so viel unternommen, wie wir nur konnten. Aber wisst ihr was? Wir haben noch nicht einmal annähernd an der Oberfläche all dessen gekratzt, was Manhattan zu bieten hat. Wir kommen wieder!

Philadelphia war eine weitere Station auf unserer Reise, die unsere Erwartungen übertraf. So auch die Magic Gardens, ein Viertel, das an jeder Ecke die schönste Mosaikkunst in die Landschaft integriert. Diese Stadt ist Teil einer inspirierenden Stadtsanierung, belebt durch historische Sehenswürdigkeiten, die der Geburt eines freien Landes gedenken, und eine Menge freundlicher Menschen, die die Gegend lieben, in der sie arbeiten und leben. 

Ein anderer Tag, eine andere herrliche Uferpromenade. Nur zwei Stunden im Auto Richtung Süden und wir landeten mit unseren Füßen fest in der Gegenwart (und im Sand). Atlantic City in New Jersey bot uns mit seiner berühmten Strandpromenade eine Spielwiese, auf der wir den ganzen Tag und bis in die Nacht feierten. Auch wenn ihr in der Regel bei der Jersey Shore nicht zuerst an Haute Cuisine denkt, gibt es in Atlantic City einige Restaurants, die sich mit den Besten messen können. Wir spielten ein wenig, kauften ein bisschen ein und ließen uns einfach von dem Tag verzaubern. 

Uns blieben nur noch wenige Tage auf unserer Reise, und so tauschten wir die Hektik von Atlantic City gegen Badespaß entlang der Küste von Delaware und Maryland. Während wir die Delaware-Bucht auf einer Fähre überquerten, sahen wir Delfine und Wale, danach übten wir uns ein wenig im Skimboarding. Anschließend verschlangen wir Pizza und Pommes frites mit Malzessig und toppten es mit einer afrikanischen Vanille-Bacon-Eiskreation. Hey, das hatten wir uns verdient, oder?

Wir starteten unseren nächsten Tag mit dem Singen der Nationalhymne, zusammen mit einer Menschenmenge, die sich wie wir in einem berühmten Feinkostladen in der Nähe von Washington, DC, zum Frühstück einfand. Wie passend! Als wir in die Hauptstadt der Nation kamen, radelten wir erst mal rund um die National Mall, um uns die Denkmäler anzusehen. Wir beschlossen, libanesisch essen zu gehen und danach ein wenig Zeit im Medienmuseum Newseum zu verbringen. So viele berichtenswerte Geschichten in den letzten 500 Jahren!

Das mit vielen Boutiquen bestückte Viertel von Georgetown bot sich für eine gemütliche Pause an diesem Tag an. Am späten Abend beendeten wir unseren DC-Besuch in einer Rooftop-Bar mit Blick auf einige der bekanntesten Bauwerke der Welt.

Unseren letzten gemeinsamen Tag verbrachten wir so vergnüglich wie bis dahin jeden Tag. Das ist, was Virginia Beach bietet: Spaß. Wir hatten noch ein paar Stunden Zeit bis zu unserem Abflug, sodass wir uns an der Chesapeake Bay ein Kajak nahmen und Delfine beobachteten. Bei unserem letzten gemeinsamen Essen am Wasser hatten wir vielleicht unterschiedliche Meinungen darüber, welcher der beste Teil unseres Abenteuers gewesen war, aber in einem waren wir uns absolut einig: Wir werden wiederkommen.


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