USA Radio
November 9, 2015

10 Orte, die wir im Pazifischen Nordwesten unbedingt sehen müssen


Es liegen nur etwa 280 Kilometer zwischen Portland ,Oregon, und Seattle ,Washington. Eigentlich müsste man in einer Woche doch alles entdecken können, was zwischen diesen beiden Städten liegt, oder? Leider nicht! Das werdet ihr selbst merken, wenn ihr ein wenig vom Weg abweicht und die außergewöhnlichen Landschaften und die vielen Attraktionen des Pazifischen Nordwestens erkundet.

Auch wir haben nicht alles gesehen, deshalb kommen hier die 10 Orte, die wir diesmal verpasst haben. Das holen wir aber bei unserem nächsten Roadtrip unbedingt nach.

Portland Japanese Garden - Portland, Oregon


Wenn wir Zeit gehabt hätten, irgendwo anzuhalten und das Erlebte Revue passieren zu lassen, hätten wir es am liebsten im Portland Japanese Garden getan. Mit fünf verschiedenen Bereichen—flach, mit Teich, Teegarten, Naturgarten sowie Sand- und Steingarten—auf etwas über 2,2 Hektar Fläche bietet der tadellos gepflegte japanische Garten viele verschiedene Fleckchen zum Entspannen und Nachdenken. Am liebsten möchten wir den Garten im Frühling besuchen, wenn die Azaleen, Kamelien und Glyzinien blühen.

Portland Saturday Market – Portland, Oregon


Wir haben Portland als sehr kreative Stadt kennengelernt und bedauern, dass wir die Ergebnisse dieser Kreativität nicht auf dem Portland Saturday Market bewundern konnten. Auf dem größten durchgängig geöffneten Kunsthandwerkermarkt der Vereinigten Staaten ist alles Handarbeit – ob Schmuck, Gemälde oder Brettspiele für Kinder. Außerdem lernt man hier die Künstler kennen, da diese ihre Werke selbst verkaufen.  

Covered Bridges – Eugene, Oregon


Die sind kurz, skurril und fotogen — und man findet sie überall in der Gegend um Eugene. Sie bieten den Reisenden in dieser Gegen ein wenig Schutz vor dem Wetter und vor allem viel Charakter. Es gibt 20 Covered Bridges in Lane County, Oregon, von denen einige schon im Jahr 1920 errichtet wurden und 14 noch immer genutzt werden. Beim nächsten Mal besorgen wir in Eugene alles für ein Picknick und machen uns auf den Weg zu diesen lokalen Wahrzeichen. 

Hug Point – Küste von Oregon


Diese Landspitze an der Küste ganz im Norden Oregons wird Hug Point genannt, weil die Postkutschen im 19. und frühen 20. Jahrhundert auf ihrem Weg an diesem Strand entlang — vor dem Bau der Küstenstraße — den Ort quasi „umarmen“ mussten, um daran vorbei zu kommen. Es sind so viele Postkutschen hier vorbei gefahren, dass man immer noch Radspuren im Feld erkennen kann. Das und den Rest dieses wunderschönen, rauen Ortes an der Nordwestpazifikküste würden wir gerne sehen.

Mount Hood – Oregon


Eigentlich haben wir den Mount Hood nicht so richtig verpasst. Schließlich ist er mit 3.426 Metern der höchste Punkt von Oregon und man kann ihn vom etwas mehr als 100 Kilometer entfernten Portland aus sehen. Aber wir hätten ihn so gern aus der Nähe beobachtet und uns vor Ort oder in der Columbia River Gorge umgesehen. Beim nächsten Mal wandern und angeln wir und probieren eines der tollen Craft Biere in der historischen Timberline Lodge.

Experience Music Project – Seattle, Washington


Die Wurzeln des Experience Music Project liegen im Rock ’n’ Roll. Das wird beim Anblick des von Frank Gehry entworfenen Gebäudes gleich klar, das der berühmte Architekt mit einer geschmolzenen E-Gitarre vergleicht und das Ausstellungen über Musiklegenden wie die aus Seattle stammenden Jimi Hendrix und Nirvana zeigt. Das Museum stellt auch Popkultur im weiteren Sinn dar, wie beispielsweise Animationen und Science Fiction. Wir würden hier gern einen Tag verbringen, um einige der einflussreichsten künstlerischen Ausdrucksformen in den Vereinigten Staaten erleben. Die Musik ist ein so integraler Bestandteil der Kultur von Seattle, dass die Stadt unsere Spotify-Playliste für die Reise durch den Pazifischen Nordwesten inspiriert hat.

Olympic Sculpture Park – Seattle, Washington


Louise Bourgeois, Richard Serra und Alexander Calder gehören zu den Künstlern, deren Werke im Olympic Sculpture Park ausgestellt sind, einer weitläufigen Grünfläche im Stadtzentrum von Seattle. Die im Jahr 2007 eröffnete Anlage ist eine relativ neue Ergänzung des Stadtbildes, hat jedoch in so kurzer Zeit schon einen tiefen Eindruck hinterlassen. Der über 3,6 Hektar große Park gibt den Blick auf den Puget Sound frei und ist damit ein idealer Ort, um über das Zusammenspiel von Kunst und Natur nachzudenken oder einfach nur die Schönheit zu genießen. Wenn wir nach Seattle zurückkehren, möchten wir beides tun.

Mount-Rainier-Nationalpark – Washington


Genau wie den Mount Hood in Portland haben wir den Mount Rainier natürlich auch nicht ganz verpasst. Wir konnten ihn von der Space Needle in Seattle aus sehen und das Glitzern der Gletscher in der Sommersonne aus einer Entfernung von etwa 145 Kilometern bestaunen. Aber wir hätten es gern dorthin geschafft, um den Gipfel in 4.392 Metern Höhe und den umgebenden Mount-Rainier-Nationalpark zu erkunden. Beim nächsten Mal möchten wir herausfinden, wie viele der 182 Vogelarten wir wohl entdecken können.

Olympic-Nationalpark – Washington


Wir sind uns nicht sicher, bei welchem Nationalpark wir es mehr bedauern, ihn verpasst zu haben: Mount Rainier oder Olympic-Nationalpark. Von zerklüfteten Küstenabschnitten über riesige Gletscher bis zu gemäßigten Regenwäldern bietet der Olympic-Nationalpark unzählige Landschaftsformen an nur einem Ort. Die Natur des Pazifischen Nordwestens war einer der Höhepunkte unserer Reise, und wir hätten gern noch viel mehr davon gehabt. 

Fairhaven Historic District – Bellingham, Washington


Im Nachhinein wären wir gern nach Bellingham direkt an der Grenze zu Kanada gefahren. Bellingham und sein Fairhaven Historic District liegen etwa 45 Kilometer von British Columbia und etwa 140 Kilometer vom Stadtzentrum von Seattle entfernt. Bellingham, das einmal fast genauso eine Metropole wie Chicago geworden wäre, hatte seine Blütezeit in den frühen 1890er Jahren. Auch wenn es nie die Größe von Chicago erreichte, erhält sich die Stadt ihren Charme aus vergangenen Zeiten. Im sechs Wohnblöcke umfassenden Historischen Viertel Fairhaven sind noch die roten Backsteingebäude erhalten, in die nun meist Bars und Restaurants mit hervorragender regionaler Küche locken.


Ihr möchtet die Musikszene von Seattle aus nächster Nähe erleben? Die Planung kann beginnen mit diesem Leitfaden zur größten Stadt des Pazifischen Nordwestens

Oregon stellt das Ende eines weiteren grandiosen Roadtrips dar. Hier findet ihr unseren Weg durch Oregon


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