Auf dieser Website werden Cookies eingesetzt, um ein besseres Besuchererlebnis zu gewährleisten. Weitere Informationen zur Verwendung von Cookies findet ihr hier.

x
OK
USA Radio

Im Zug von Küste zu Küste

Karte Ansehen Reise-Tipps

Im Zug lassen sich die beeindruckenden Landschaften der USA auf ruhige und entspannte Art bestaunen. Das Schienennetz der USA ist sehr gut ausgebaut, man gelangt ohne Schwierigkeiten in alle Metropolen. Da die Züge mit Schlaf- und Speisewagen sowie Wi-Fi-Zugang ausgestattet sind, gestaltet sich die Reise äußerst angenehm und kurzweilig. Wir sind mit dem Millennial Trains Project durch den Süden der USA gereist, hier findet ihr den Reiseplan. Ihr könnt euch natürlich auch jederzeit eine individuelle Route bei der Zugfahrtgesellschaft Amtrak zusammenstellen.

Ausgangspunkt: Los Angeles, Kalifornien

Eure Reise beginnt am Los Angeles International Airport. Es lohnt sich, noch nicht sofort in den Zug einzusteigen, denn Los Angeles hat viel zu bieten. In der Stadt der Stars und Sternchen ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass man bekannte Persönlichkeiten auf der Straße trifft. Es gibt Hunderte Sehenswürdigkeiten, deren Besuch sich lohnt, z. B. der Walk of Fame, das TCL Chinese Theatre, L.A. Live, das Grammy Museum oder Griffith Park im Schatten des Hollywood-Schildes. Doch Los Angeles hat viel mehr zu bieten als nur Hollywood. Entspannt euch am Strand oder auf dem Pier in Santa Monica oder stöbert in den ausgefallenen Boutiquen von Venice Beach. Nach dem Sonnenuntergang geht es in Los Angeles erst so richtig los, man trifft sich auf in den angesagten Bars der Stadt. Ein Geheimtipp: Ein kühler Cocktail auf der Dachterrasse des Standard Hotel.

Mit dem Zug nach Texas

Von der Los Angeles Union Station verkehren Züge in zahlreiche Metropolen, darunter Chicago, Illinois; Dallas, Texas und Seattle, Washington. Im Millennial Trains Project geht es auf nach San Antonio, Texas. Schreckt nicht vor der 28-stündigen Zugfahrt zurück, die Landschaften der Südweststaaten entschädigen für die Strapazen. Tucson, Arizona, bietet sich für einen Zwischenstopp an, hier lässt es sich prima die Beine vertreten. Die Stadt liegt auf etwa halbem Weg zwischen L.A. und San Antonio, hier findet ihr klasse Restaurants, Kunstgalerien und den berühmten Saguaro National Park.

Schon bei der Einfahrt in San Antonio fällt das einzigartige Flair und die vielen unterschiedlichen Kulturen der Stadt ins Auge. The Alamo, die wohl berühmteste historische Sehenswürdigkeit der USA, steht auf dem Pflichtprogramm. Um dieses Missionarsgelände der Franziskaner wurde im Jahr 1836 die legendäre Schlacht von Alamo ausgetragen. Wenn ihr genug historische Fakten gesammelt habt, entspannt euch doch bei einer Margarita in einem der vielen Tex-Mex-Restaurants am River Walk.

Von San Antonio aus bietet sich ein kurzer Abstecher ins 128 Kilometer nordöstlich gelegene Austin an. Die Hauptstadt von Texas ist für ihre lebendige Gastrokultur und die vielen Livemusik-Clubs bekannt. Tagsüber lohnt sich eine Führung durch das beeindruckende Hauptstadtgebäude oder eine Kayakfahrt auf dem Lady Bird Lake. Den Abend solltet ihr auf jeden Fall an der Sixth Street zur Musik lokaler Bands ausklingen lassen.

Eine malerische Reise durch den Südosten der USA

Die Reise geht von San Antonio aus weiter. Nach etwa 875 Kilometern Zugfahrt in Richtung Osten gelangt ihr nach New Orleans, Louisiana (die Fahrt dauert etwa 15 Stunden und führt entlang der Golfküste und der Bayous von Louisiana). Die Stadt ist zu jeder Tages- und Nachtzeit von musikalischen Klängen erfüllt. Bei einem Spaziergang durch den historischen Jackson Square oder das angesagte French Quarter könnt ihr die zahllosen Straßenmusiker bestaunen, die Passanten und Zuschauer begeistern. Die Musik lässt bei einem Dessert im Café du Monde oder mit einem ausgefallenen Cocktail im Maison Bourbon Jazzclub besonders gut genießen.

Mit einer 11½-stündigen Zugfahrt von New Orleans durch Alabama seid ihr im lebendige Atlanta, Georgia. In der Südstaatenmetropole spielten sich einst Schlüsselszenen des US-amerikanischen Bürgerrechtsbewegung ab. Bei einem Besuch der Martin Luther King Jr. National Historic Site können Interessierte mehr über den charismatischen Anführererfahren, der sich für eine Gleichberechtigung der Afroamerikaner in den USA einsetzte. Die World of Coca-Cola lädt zu einem interessanten Rundgang ein, außerdem sind der Botanische Garten und der malerische Woodruff Park stets einen Besuch wert.

Endstation: Washington, D.C.

Washington, D.C. ist etwa 14 Stunden von Atlanta entfernt, die Fahrt führt durch die hohen Berge und grünen Wälder von Georgia, North Carolina und Virginia. Auf dem Plan sollten die Museen der Smithsonian Institution und die monumentalen Denkmäler rund um die National Mall stehen – übrigens ist der Eintritt kostenlos! Washington, D.C. bietet zudem eine florierende Gastrokultur (besonders rund um den Union Market), viele Shoppingmöglichkeiten, historische Sehenswürdigkeiten und ein schillerndes Nachtleben. Schwingt euch aufs Fahrrad und erkundet den Mount Vernon im Süden der Stadt. Hier lebte einst George Washington, der erste Präsident der USA. Von Washington, D.C. könnt ihr die Heimreise antreten oder im Zug ab der Union Station andere Reiseziele an der Ostküste besuchen, z. B. New York City, New York, und Philadelphia, Pennsylvania.

Karte Ansehen

Wichtige Infos zur Route

Entfernung Route 5387 Kilometer
Dauer Route 53 Stunden

Beginnen Sie Ihre Entdeckungsreise

Beginnen Sie Ihre Entdeckungsreise

Beginnen Sie Ihre Entdeckungsreise