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Der El Yunque-Regenwald wird seit langem als landschaftliches Juwel der Insel geschätzt. Der Name bedeutet „Der Amboss“, was sich auf den flachen Gipfel bezieht. König Alfons XII von Spanien erklärte das Gebiet 1876 zum Schutzgebiet. 1903 gab US-Präsident Theodore Roosevelt ihm den Namen „Luquillo Forest Reserve“. 1971 wurde in den höchstgelegenen Teilen des Waldes eine bislang unbekannte Vogelart entdeckt, der Angelawaldsänger.

Mit seinem rund 38 km langen Wegenetz ist El Yunque ein wahres Paradies für Wanderer. Die Wege variieren in Länge, Schwierigkeit und zu bewältigenden Höhenmetern. Beliebte Wanderungen sind unter anderem der La Coca Trail und der Juan Diego Trail, die zu natürlichen Wasserbecken führen. Auf dem La Mina Trail gelangt ihr zu den La Mina Falls, wo ihr zu Füßen des Wasserfalls schwimmen könnt. Der Mt. Britton Trail bringt euch auf 941 m Höhe, wo ihr vom Gipfel des Mt. Britton und dem Aussichtsturm eine herrliche Aussicht genießt. Wer auf bequemerem Wege einen Aussichtsturm erreichen möchte, fährt zum Yokahú Tower, zu dem ein angrenzender Parkplatz gehört. Von diesem Turm auf 480 m Höhe haben Besucher einen beeindruckenden Rundblick über die gesamte Insel.

Im Regenwald könnt ihr jedoch noch mehr tun als nur wandern. Mithilfe eines Bestimmungsbuches sucht ihr nach einheimischen Pflanzenarten. Dabei blickt ihr jedoch nicht nur auf den Boden, sondern achtet auch auf die vielen Vögel, etwa Spechte, Smaragdmangokolibris und die berühmte Puerto-Rico-Amazone. Wenn euch der Sinn eher nach Abenteuern steht, saust ihr im Rainforest Zipline Park mit der Seilrutsche durch das üppig grüne Blätterdach. Oder ihr genießt den Blick auf den Regenwald bei einer Führung zu Pferde entlang des Mameyes River im Carabalí Rainforest Park.

Der Regenwald ist rund eine Autostunde von San Juan entfernt. Verschiedene örtliche Unternehmen bieten geführte Ausflüge in die Gegend an.