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Das Herz der Hauptstadt

Die Plaza de España ist seit mehreren Jahrhunderten Guams kultureller, religiöser und offizieller Mittelpunkt. Zu ihren historischen Wahrzeichen zählen die Azotea, der letzte noch erhaltene Teil des Governor’s Palace, sowie die Almacen Arches, ein markanter Dreifachbogen, der einst den Eingang zum 1736 errichteten königlichen Lagerhaus markierte, und das Chocolate House, ein Rundbau, der von der spanischen und amerikanischen Verwaltung genutzt wurde. Quer durch den Ort schlängelt sich der 4 km lange Hagatna Heritage Walking Trail, der 17 historische Stätten verbindet. Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten zählt die römisch-katholische Kathedrale Dulce Nombre de Maria. Das Gotteshaus ist das Zentrum der katholischen Gemeinde Guams und befindet sich auf einem Stück Land, das 1669 von einem Chamorro-Häuptling gespendet wurde. Eine weitere Station am Trail ist das zwischen 1794 und 1802 erbaute Fort Santa Agueda. Die San Antonio Bridge (auch bekannt als Tollai Acho oder Spanische Brücke) wurde 1800 errichtet und wird von einer Bronzestatue bewacht, die die legendäre Meerjungfrau La Sirena zeigt.

 

Zeitreise in die Vergangenheit

Besucher, die sich für die eingeborenen Stämme Guams interessieren, sollten das Governor’s House ansteuern. Dort wurde ein Museum eingerichtet, das Chamorro-Antiquitäten zeigt. Im Angel Santos Memorial Park sind acht pilzförmige Latte-Steine zu sehen, die zwischen 800 und 1700 von den Chamorros als Stützpfeiler für ihre Holz- und Reethäuser genutzt wurden. Der Latte of Freedom am Ufer ähnelt zwar von außen einem Latte-Stein, ist aber eigentlich ein moderner Aussichtsturm mit schönem Blick über die Agana Bay. Wenn ihr gern mehr über die Geschichte Guams im Zweiten Weltkrieg erfahren würdet, solltet ihr im Pacific War Museum oder dem War in the Pacific National Historical Park vorbeischauen. Der Chief Quipuha Park auf Paseo de Susana, einer gleich nördlich vom Ortskern gelegenen Halbinsel, wurde nach dem Zweiten Weltkrieg eingerichtet und erinnert an Guams ersten katholischen Häuptling.

 

Moderne Freizeitangebote

Einen guten Eindruck von der modernen Inselkultur vermittelt das täglich geöffnete Chamorro Village. Bekannt ist vor allem der Nachtmarkt, der immer mittwochs stattfindet und auf dem einheimische und internationale Spezialitäten, Kunstwerke, Kunsthandwerksartikel und Souvenirs verkauft werden. Eurer Einkaufslust könnt ihr außerdem in den mehr als 100 Duty-free-Läden des Agana Shopping Centers frönen. Das Nachtleben in Hagatna ist ziemlich bescheiden, es gibt aber mehrere Uferrestaurants, die traditionelle Chamorro-Delikatessen sowie philippinische und amerikanische Gerichte bieten.

Wissenswertes und Unterhaltsames

Ein kleines Kind im Latte Stone Park
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In Hagatna bezeichnet der Begriff „Latte“ kein Heißgetränk, sondern riesige Steinsäulen, die früher von den Chamorros als Stützpfeiler genutzt wurden. Im Latte Stone Park sind mehrere Exemplare dieser Latte-Steine zu sehen.

Guams Freiheitsstatue in Hagatna
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Hagatna hat eine eigene Freiheitsstatue. Errichtet wurde sie 1950 von den Boy Scouts of America anlässlich des 40-jährigen Bestehens ihres Verbands.

Die Plaza de Espana aus der spanischen Kolonialzeit
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Hagatna wurde 1686 von den Spaniern beansprucht und galt als erste europäische Stadt im Pazifik.

Bild:Guam Visitors Bureau

Die Plaza de Espana im Herzen von Hagatna, Guam
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