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Historische Sehenswürdigkeiten

Natchez wurde 1716 von französischen Kolonisten gegründet und im Lauf seiner Geschichte von zahlreichen kulturellen Einflüssen geprägt. Im Grand Village of the Natchez Indians könnt ihr nach eurem Rundgang durch das Museum ein nachgebildetes traditionelles Ureinwohner-Wohnhaus und drei erhaltene Erdhügel besichtigen und dabei mehr über die ursprünglichen Bewohner der Gegend erfahren. Nicht fehlen dürfen auf eurem Besichtigungsprogramm auch die zahlreichen Bauwerke aus dem 19. Jahrhundert. Ganz oben auf der Liste stehen das aus Backstein erbaute William Johnson House, das von einem freien Schwarzen bewohnt wurde (eine Seltenheit in den Südstaaten vor dem Amerikanischen Bürgerkrieg!), und der Melrose Estate von 1845. Beide Anwesen werden vom National Park Service verwaltet. Ein absolutes Muss ist dann noch Longwood. Das größte achteckige Wohnhaus in den USA gehört zu den beliebtesten Attraktionen der Stadt.

 

 

Mitreißende Rhythmen

Natchez liegt im Epizentrum des Americana Music Triangles. Eine Fahrt auf dieser Route, die historische, musikalische und kulturelle Attraktionen verbindet, führt euch zu den Wurzeln von neun charakteristischen Musikgenres. Entsprechend herausragend ist auch die Livemusikszene in Natchez. Zu den beliebtesten Adressen zählen Smoot’s Grocery, ein Juke Joint für kaltes Bier und Blues, sowie Biscuits & Blues mit traditioneller Südstaaten-Küche und abendlichem Musikprogramm und der Under-the-Hill Saloon. Die lebhafte Bar liegt im historischen Hafenviertel Under-the-Hill, das früher einen eher zweifelhaften Ruf hatte und für seine raue Gesellschaft bekannt war. Heute erwarten euch hier freundliche Einheimische, gute Musik und fantastische Ausblicke auf den Mississippi River – vor allem bei Sonnenuntergang.

 

 

Einzigartige Attraktionen

Lust auf etwas ausgefallenere Ausflugsziele? Der Natchez City Cemetery wurde offiziell zum interessantesten Friedhof der Südstaaten ernannt. Um keine ungewöhnliche Facette und Anekdote zu verpassen, schließt ihr euch am besten einem geführten Rundgang an. Das Natchez Museum of African American History and Culture beleuchtet die Geschichte der Stadt. Dabei werden auch weniger bekannte Aspekte behandelt, etwa das berüchtigte Feuer im Rhythm Nightclub im Jahr 1940 oder die Geschichte von Forks of the Road, dem zweitgrößten Sklavenmarkt in den Südstaaten. Außerdem erfahrt ihr hier alles über den renommierten Schriftsteller Richard Wright, der in Natchez geboren wurde. Für ein Übernachtungserlebnis der etwas anderen Art solltet ihr euch ein Zimmer im B&B Concord Quarters reservieren. Das historische Wohnhaus wurde in den 1820er Jahren ursprünglich als Sklavenquartier genutzt und bietet heute behagliche Zimmer, hausgemachtes Frühstück und Insider-Informationen zur Lokalgeschichte.

Wissenswertes und Unterhaltsames

Biscuits in einem Restaurant in Natchez, Mississippi
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Natchez gilt als Welthauptstadt für Biscuits. Gleich mehrere Restaurants sind berühmt für die Brötchen. Auch Backkurse werden angeboten.

Bild: Visit Natchez

Die Statue Turning Angel auf dem Natchez City Cemetery in Mississippi
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Natchez ist die Wahlheimat des New York Times-Bestsellerautors Greg Iles. Mehrere seiner Bücher spielen in Natchez, darunter „Blackmail“ und die „Natchez Burning“-Trilogie.

Bild: Visit Natchez

Hiram Revels aus Natchez, der erste afroamerikanische Abgeordnete im US-Kongress
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1870 wurde der Pastor Hiram Revels aus Natchez in den US-Senat gewählt. Das machte ihn zum ersten afroamerikanischen Abgeordneten im Kongress der Vereinigten Staaten.

Bild: Historic Natchez Foundation

Blick auf den Mississippi River von der Silver Street in Natchez, Mississippi
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