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Das Busch Stadium

Kalifornien, Massachusetts, Missouri, Illinois, Colorado

5 angesagte Viertel, in denen ihr die Magie des Baseballs spürt

Nach: Jess Moss

Steve Mohlenkamp
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    Kalifornien
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    Colorado

Klassischerweise beginnt der Besuch eines Baseballspiels in den USA bereits lange vor Spielbeginn.

In vielen Städten strömen die Fans schon viele Stunden vor dem ersten Wurf in die Stadiongegend. Bei dieser Gelegenheit könnt ihr die Kultur, den Charakter und die lokale Gastro- und Barszene einer Stadt am besten kennenlernen. Hier stellen wir euch fünf angesagte Hotspots vor, an denen ihr in die magische Welt des Baseballs eintauchen könnt.

LoDo – Denver, Colorado

Das Stadion Coors Field liegt mitten im Bezirk LoDo. Dieses Viertel mit niedrigen Industriegebäuden im Zentrum von Denver hat sich in den letzten Jahren zu einem beliebten Treffpunkt mit Bars, Restaurants, Geschäften, Galerien und Wohnungen gemausert. Bei Spielen der Colorado Rockies stehen die Fans vor den zahlreichen Bars in der Blake Street Schlange, die neben Spielautomaten auch ein beachtliches Angebot an Craft-Bier aufweisen. Nach dem Spiel geht die Party weiter. Aber Vorsicht: Wenn ihr die Höhe nicht gewohnt seid (Denver liegt auf 1.609 m), können euch schon ein paar Bier gewaltig zu Kopf steigen.

Essen und Trinken: Colorado ist ein Paradies für Bierliebhaber. Hunderte einheimische Brauereien stellen unter anderem IPAs und Weizenbiere her. Hungrig? Die Küche von Denver kann sich sehen lassen. Von Weiderind-Burgern bis hin zu Burritos ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Hausmarken aus der Region: Die Blue Moon Brewing Co. ist die Heimat des bekannten gleichnamigen Biers. Die SandLot Brewery ist an das Stadion angeschlossen und experimentiert mit neuen Bieren für MillerCoors.

Das Viertel LoDo in Denver bietet neben dem Baseballstadion Coors Field auch ein vielfältiges gastronomisches Angebot.

Das Viertel LoDo in Denver bietet neben dem Baseballstadion Coors Field auch ein vielfältiges gastronomisches Angebot.
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Ballpark Village – St. Louis, Missouri

Ein großartiger Blick auf den imposanten Gateway Arch, leidenschaftliche Fans und ein erfolgreiches Team machen das Busch Stadium der St. Louis Cardinals zu einem der schillerndsten Stadien der USA.

In den umliegenden Straßen kommen Sportbegeisterte voll auf ihre Kosten. Ein beliebter Treffpunkt ist das Ballpark Village mit seinen vielen Bars und Restaurants. In der Regel sind die Fans bereits vier Stunden vor Spielbeginn vor Ort. Am Wochenende wird oft bis 3 Uhr morgens gefeiert.

Essen und Trinken: In diesem Stadion wird Budweiser (kurz „Bud“) getrunken. Schließlich ist es nach dem Brauereikonzern Anheuser-Busch benannt. Bud ist neben Schlafly eines von vielen lokalen Bieren.

Hausmarken aus der Region: Ein leckerer Eisbecher der beliebten Kette Ted Drewes verspricht Abkühlung nach einem hitzigen Spiel. Das Unternehmen hat auch eine Filiale im Ballpark Village.

Wrigleyville – Chicago, Illinois

Das 1914 erbaute Wrigley Field ist geradezu legendär. Im umliegenden Viertel Wrigleyville trefft ihr auf jede Menge Biergärten, Straßenmusiker und Menschen in Feierlaune (die sich aber nicht zwangsläufig um das Schicksal der Chicago Cubs kümmern). Für das ultimative Wrigley-Erlebnis empfehlen wir euch, Tickets für den Zugang zu einem der Dächer rund um das Stadion zu kaufen.

Essen und Trinken: Zum einheimischen Bier von Goose Island schmeckt ein Hotdog nach Chicago-Art mit Relish, Zwiebeln, Senf, Tomaten und Essiggurken.

Hausmarken aus der Region: Die einheimische Kette Giordano‘s bäckt traditionelle Deep-Dish-Pizza, die auch als Chicago-Style-Pizza bezeichnet wird. Die dicken Fladen, die mit reichlich Käse belegt sind, bekommt ihr im Stadion oder in einem etwa 1 Kilometer entfernten Restaurant.

Das Viertel Wrigleyville in Chicago ist benannt nach dem Wrigley Field, dem Heimstadion der Chicago Cubs.

Das Viertel Wrigleyville in Chicago ist benannt nach dem Wrigley Field, dem Heimstadion der Chicago Cubs.
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Fenway/Kenmore – Boston, Massachusetts

Der 1912 erbaute Fenway Park im Bostoner Viertel Fenway/Kenmore ist das älteste Baseballstadion der USA. An Spieltagen treffen sich die Fans hier schon mehrere Stunden vor dem ersten Wurf. Viele Bars sind dann von den Mitgliedern der „Red Sox Nation“ bevölkert. Daneben gibt es aber auch Sportbars, Kneipen und Pubs, in denen es etwas gesitteter zugeht. Der Yawkey Way verwandelt sich an Spieltagen in eine Partymeile, auf der es von T-Shirts bis hin zu Baseballmützen Souvenirs aller Art zu kaufen gibt.

Essen und Trinken: Die Einheimischen schwören auf Sam Adams Boston Lager und Meeresfrüchte wie Austern, Fisch und Clam Chowder (Muscheleintopf) aus New England.

Hausmarken aus der Region: Das traditionsreiche Cask ‘n Flagon zählt zu den beliebtesten Baseballbars der USA.

China Basin – San Francisco, Kalifornien

Der AT&T Park zeichnet sich durch seine traumhafte Lage an der San Francisco Bay aus und ist nur 2 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Die Fans der San Francisco Giants sind ziemlich erfolgsverwöhnt. Seit einiger Zeit siedeln sich im Viertel rund um das Stadion immer mehr hippe Bars und gehobene Lokale an. Lust auf das ultimative Baseball-Erlebnis? Dann leiht euch ein Kajak und paddelt vor dem Spiel aufs Meer hinaus, um den Spielern ganz nah zu sein. Mit etwas Glück fangt ihr vielleicht sogar einen Ball.

Essen und Trinken: Wein ist zwar kein traditionelles Baseballgetränk, doch aufgrund der Nähe zur renommierten Weinregion Napa Valley dürft ihr euch ruhig ein Gläschen gönnen. Probiert die beliebtesten Stadiongerichte wie Hot Dogs oder Burger doch mal im San-Francisco-Stil: mit einem Sauerteigbrötchen.

Hausmarken aus der Region: Der Schokoladenhersteller Ghirardelli aus San Francisco verwöhnt Naschkatzen mit süßen Köstlichkeiten – auch im Stadion! Die Fabrik liegt etwa 6 km entfernt.

Der AT&T Park liegt an der San Francisco Bay. Manchmal kommt es vor, dass sich ein Baseball ins Meer verirrt.

Der AT&T Park liegt an der San Francisco Bay. Manchmal kommt es vor, dass sich ein Baseball ins Meer verirrt.
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Scott Chernis