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Ein Wolf im Yellowstone-Nationalpark

Kalifornien, Maryland, Virginia, Wyoming, South Dakota, Iowa, Montana, Idaho, Minnesota

5 Profitipps für erstklassige Fotos von Wildtieren in freier Natur

Nach: Chris Blose

Yellowstone-Nationalpark
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    Kalifornien
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Die USA sind die Heimat von Büffeln, Weißkopfseeadlern, Grizzlybären und vielen anderen Tierarten.

Zu jeder Reise durch die freie Natur des Landes gehören natürlich auch beeindruckende Fotos von wilden Tieren, die euer Abenteuer auch Jahre später noch unvergessen machen. Tieraufnahmen stellen sowohl für Laien als auch für Experten eine Herausforderung dar. Dan Westergren, Fotograf bei National Geographic Traveler, verrät euch, wo ihr die faszinierendsten Tiere der USA vor die Linse bekommt und wie ihr euch auf die perfekten Aufnahmen vorbereitet.

1. Geht dahin, wo die Tiere sind.

In den Nationalparks und State Parks der USA gibt es Wildtiere in Hülle und Fülle. Die folgenden Orte stehen laut Westergren bei Fotografen besonders hoch im Kurs:

Custer State Park, South Dakota: Grasende Bisons symbolisieren die USA wie kaum ein anderes Bild. Im Custer State Park in South Dakota – nur 20 Autominuten vom ebenso legendären Mount Rushmore entfernt – gibt es fast 1.300 dieser Tiere. Wenn ihr auf Nummer sicher gehen wollt, solltet ihr eure Reise auf Ende September oder Anfang Oktober legen, wenn Cowboys die Herde zusammentreiben und sortieren.

Channel Islands-Nationalpark, Kalifornien: Dieses Schutzgebiet vor der Südküste von Kalifornien beherbergt Seehunde, See-Elefanten, Seelöwen und andere Tiere. Die Channel Islands lassen sich gut im Rahmen eines Tagesausflugs von Los Angeles aus besuchen. Mit dem Boot geht es vom Besucherzentrum in Ventura (113 km nördlich von Los Angeles) oder Santa Barbara (161 km nördlich von Los Angeles) auf die Inseln.

Oberlauf des Mississippis, Minnesota und Iowa: Gute Chancen, einen Weißkopfseeadler – das Wappentier der USA – vor die Linse zu bekommen, habt ihr am größten Strom des Landes. Die imposanten Greifvögel nisten z. B. in der Mississippi National River & Recreation Area in der Gegend um Minneapolis-St. Paul in Minnesota oder in Keokuk, Iowa, und in umliegenden Gebieten.

Assateague Island National Seashore, Maryland und Virginia: Die Assateague Island ist praktisch gleichbedeutend mit Wildpferden. Maryland und Virginia teilen sich die 60 km lange Insel an der Atlantikküste, die etwa 225 km von der Landeshauptstadt Washington, D.C. entfernt ist und mehr als 300 frei laufende Ponys beheimatet.

Im Channel Islands-Nationalpark vor der Südküste Kaliforniens tummeln sich viele Meeressäugetiere wie diese See-Elefanten.

Im Channel Islands-Nationalpark vor der Südküste Kaliforniens tummeln sich viele Meeressäugetiere wie diese See-Elefanten.
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Bates Littlehales

2. Der richtige Zeitpunkt ist entscheidend.

Die Zeit kurz nach Sonnenaufgang und kurz vor Sonnenuntergang gilt in der Fotografie generell als „goldene Stunde“. Für Tierfotos lohnt sich das frühe Aufstehen jedoch noch aus einem anderen Grund. Das gilt ganz besonders für den Yellowstone-Nationalpark, einen der meistbesuchten Nationalparks der USA, der von Wyoming, Idaho und Montana aus zugänglich ist.

„Wer im Yellowstone-Nationalpark Bisons oder Wölfe fotografieren will, hat die besten Chancen, solange die Tiere noch nicht auf viele Menschen getroffen sind“, erklärt Westergren. „Bis zum Mittag sind die Straßen und Pfade meist überlaufen und die Tiere ziehen sich zurück.“

Während der „goldenen Stunde“ bestehen bessere Aussichten, beeindruckende Tierbilder wie dieses Foto von einem schneebedeckten Bison im Yellowstone-Nationalpark zu machen.

Während der „goldenen Stunde“ bestehen bessere Aussichten, beeindruckende Tierbilder wie dieses Foto von einem schneebedeckten Bison im Yellowstone-Nationalpark zu machen.
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Dan Westergren
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3. Fragt die Einheimischen.

Bei der Planung eines Parkbesuchs solltet ihr euch gut informieren. „Fragt einen Ranger um Rat“, schlägt Westergren vor. Park Ranger wissen, wann die Tiere am aktivsten und die Bedingungen für einen Besuch des Parks am besten sind.

Vor Ort gibt es weitere Möglichkeiten. „Ideale Ansprechpartner sind die Einheimischen. Die Verkäufer im lokalen Sportgeschäft können vermutlich Auskunft darüber geben, wo und wann ihr am ehesten einen Elch zu Gesicht bekommt.“

Park Ranger und Einheimische können euch Tipps zu den besten Plätzen für die Beobachtung von Wildtieren geben. Dieses Foto zeigt eine Elchkuh beim Kuscheln mit ihrem Jungen im Yellowstone-Nationalpark.

Park Ranger und Einheimische können euch Tipps zu den besten Plätzen für die Beobachtung von Wildtieren geben. Dieses Foto zeigt eine Elchkuh beim Kuscheln mit ihrem Jungen im Yellowstone-Nationalpark.
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Yellowstone-Nationalpark

4. Spielt mit euren Motiven.

„Im Glacier-Nationalpark in Montana könnt ihr praktisch auf Tuchfühlung mit den Bergziegen gehen“, so Westergren. Dabei seid ihr nah genug dran, um jeden Gesichtsausdruck einzufangen.

Aber nicht immer könnt ihr euch den Tieren so weit nähern. Erspäht ihr Tiere in der Ferne, solltet ihr die Komposition eures Fotos entsprechend darauf ausrichten.

„Das Bild wirkt nicht, wenn das Tier direkt in der Mitte ist“, erklärt Westergren. „Es empfiehlt sich, mit dem Bildaufbau zu spielen und darüber nachzudenken, wie das Motiv durch die umliegende Landschaft optimal in Szene gesetzt werden kann.“

Dan Westergren, Fotograf bei National Geographic, ist es gelungen, diesen intimen Moment zwischen einer Bergziege und ihrem Jungen im Glacier-Nationalpark in Montana einzufangen.

Dan Westergren, Fotograf bei National Geographic, ist es gelungen, diesen intimen Moment zwischen einer Bergziege und ihrem Jungen im Glacier-Nationalpark in Montana einzufangen.
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Dan Westergren
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5. Haltet euch an die Regeln.

In vielen amerikanischen Nationalparks gibt es Richtlinien zum sicheren Umgang mit Wildtieren. Eure eigene Sicherheit und das Wohl der Tiere sollten stets an erster Stelle stehen – unabhängig davon, wie sehr ihr es auf das perfekte Foto abgesehen habt.

„Im Grunde geht es lediglich darum, seine Umgebung im Blick zu behalten“, meint Westergren. „Wenn ihr euren gesunden Menschenverstand einschaltet, steht einem unvergesslichen Reiseerlebnis nichts im Weg.“

Achtet darauf, wilden Tieren niemals zu nahe zu kommen. Das perfekte Foto gelingt auch mit ausreichend Abstand zu den Tieren.

Achtet darauf, wilden Tieren niemals zu nahe zu kommen. Das perfekte Foto gelingt auch mit ausreichend Abstand zu den Tieren.
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