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Blue Ridge Parkway

Virginia, North Carolina

5 Tage auf dem Blue Ridge Parkway

Nach: Shayla Martin

Kim Seng/Flickr
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  • Bundesstaaten:
    Virginia
    North Carolina

Die Panoramastraße Blue Ridge Parkway gilt als eine der landschaftlich reizvollsten Straßen der Ostküste. Jedes Jahr lassen sich zahlreiche Touristen von den spektakulären Aussichten auf die Blue Ridge Mountains verzaubern.

Der gewundene Blue Ridge Parkway erstreckt sich auf 755 km durch Virginia und North Carolina. Entlang der Panoramastraße erwarten euch zahlreiche Wanderwege, Picknickplätze, kulturelle Ausstellungen und atemberaubende Aussichten. Der als National Scenic Byway ausgewiesene Parkway wurde 1983 fertiggestellt und verbindet den Shenandoah-Nationalpark mit dem Great Smoky Mountains-Nationalpark. Heute ist der Blue Ridge Parkway eine der meistbesuchten Attraktionen im Nationalparksystem der USA.

Den Blue Ridge Parkway erkundet ihr am besten mit dem Auto. Autovermietungen gibt es gleich zu Beginn eures Roadtrips am nahegelegenen Flughafen Charlottesville-Albermarle in Charlottesville, Virginia. Je nachdem, ob ihr den gesamten Parkway oder nur Teile davon erkunden wollt und wie oft ihr unterwegs anhaltet, um die Landschaft zu genießen, braucht ihr für die Strecke drei bis sechs Tage. Wir haben für euch eine mögliche Reiseroute zusammengestellt, mit der ihr fünf aufregende Tage auf dem Parkway unterwegs seid.

Ausgangspunkt: Charlottesville, Virginia

Charlottesville in Virginia, rund 40 km vom Beginn des Parkway entfernt, ist der ideale Ausgangspunkt für eure Fahrt. Verbringt ein paar Tage in Charlottesville und erkundet Monticello, das Landgut des dritten US-Präsidenten Thomas Jefferson, und die zahlreichen Weingüter der Gegend. Bevor es losgeht, könnt ihr noch eine Nacht im eleganten und gemütlichen Clifton Inn auf einem über 40 ha großen Anwesen im Schatten der Blue Ridge Mountains verbringen.

In der Region um Charlottesville gibt es zahlreiche historische Stätten und bezaubernde Weingüter, die vor dem Antritt eures Roadtrips einen Besuch wert sind.

In der Region um Charlottesville gibt es zahlreiche historische Stätten und bezaubernde Weingüter, die vor dem Antritt eures Roadtrips einen Besuch wert sind.
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James Beeler/Charlottesville Albemarle Convention & Visitors Bureau
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1. Tag: Humpback Rocks bis Peaks of Otter

Wenn ihr dem Parkway folgt, trefft ihr nicht einmal 10 km von Charlottesville entfernt auf das Humpback Rocks Visitors Center. Dort erwarten euch eine Ausstellung über das Leben der Pioniere in den Bergen und ein Freilichtmuseum. Gönnt euch eine kurze Rast und wandert auf dem Appalachian Trail auf die Spitze der Humpback Rocks. Die Wanderung ist kein Spaziergang, aber sie lohnt sich: Oben angekommen, erwartet euch ein phänomenaler Ausblick auf das Shenandoah Valley. Nach eurer Wanderung fahrt ihr weiter auf dem Parkway in Richtung Süden und legt eine Picknickpause am Ufer des James River ein, bevor ihr einen entspannten Spaziergang auf dem James River Canal Trail macht. Eine Übernachtungsmöglichkeit nach eurem ersten Tag findet ihr noch in Stückchen weiter Richtung Süden auf dem Campingplatz Peaks of Otter Campground, wo ihr beim Einschlafen in den Sternenhimmel blicken und dem leisen Plätschern des Abbott Lake lauschen könnt.

2. und 3. Tag: Roanoke Mountain bis Linville Falls

Macht euch rechtzeitig auf den Weg Richtung Süden nach Roanoke, Virginia, damit ihr genügend Zeit habt, den 6,5 km langen Rundwanderweg rund um den Roanoke Mountain zu erkunden und den phantastischen Ausblick auf das südliche Virginia zu genießen. Zurück auf dem Parkway solltet ihr eine Mittagspause im Restaurant Mabry Mill machen – dort gibt es leckeren Buchweizenkuchen und Bauernschinken. Lasst den Abend bei einer Bluegrass-Show im Blue Ridge Music Center ausklingen. Von Mai bis Oktober finden mehrmals pro Woche Vorführungen statt.

Am dritten Tag überquert ihr die Grenze nach North Carolina und verbringt den Morgen ganz entspannt damit, Vögel im Erholungsgebiet Cumberland Knob zu beobachten. Hier begann 1935 der Bau des Parkway. Anschließend gelangt ihr nach zwei Stunden Fahrt zum Linn Cove Viaduct, einer Betonbrücke, die sich an den Grandfather Mountain schmiegt. Nach einer letzten halben Stunde Autofahrt erreicht ihr den Wasserfall Linville Falls und verbringt die Nacht in einer Campinghütte mit Bettwäsche, einer vollausgestatten Küche und Fernseher.

Entlang des Blue Ridge Parkway erwarten euch zahlreiche atemberaubende Aussichten. Nehmt euch Zeit für Pausen, um den Ausblick zu genießen.

Entlang des Blue Ridge Parkway erwarten euch zahlreiche atemberaubende Aussichten. Nehmt euch Zeit für Pausen, um den Ausblick zu genießen.
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Kay Gaensler/Flickr

4. und 5. Tag: Linville Falls bis Asheville, North Carolina

In den Craggy Gardens könnt ihr die Schönheit der Natur aus unmittelbarer Nähe erleben. Im Juni und Juli blühen die meisten Pflanzen. Weiter geht es Richtung Süden zur Southern Highland Craft Gallery. Hier könnt ihr traditionelles Appalachen-Kunsthandwerk von den Künstlern der Southern Highland Craft Guild kaufen, zum Beispiel verzierte Keramik, Schmuck- und Lederwaren.

Gut 7 km weiter im Blue Ridge Parkway Headquarters könnt ihr euch über die Angebote entlang des Parkway informieren und bekommt Tipps zu den besten Wanderwegen und schönsten Aussichtspunkten. Verlasst den Parkway und macht einen Abstecher nach Asheville, North Carolina. Die lebhafte Bergstadt ist vor allem für ihr Craft-Bier, ihre Kunsthandwerkszene und ihre vielfältige Gastronomie bekannt. Als Abschluss der Erkundung des Blue Ridge Parkway nehmt ihr euch für die Übernachtung ein Zimmer im historischen Omni Grove Park Inn und lasst euch in dem fast 4.000 m² großen Spa verwöhnen.

Entlang des Blue Ridge Parkway gibt es zahlreiche Gelegenheiten für tolle Wanderungen. Nutzt die Gelegenheit, euch die Beine zu vertreten!

Entlang des Blue Ridge Parkway gibt es zahlreiche Gelegenheiten für tolle Wanderungen. Nutzt die Gelegenheit, euch die Beine zu vertreten!
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Kevin Mcgee/Flickr