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Yoga auf einer Felsformation im Grand Canyon-Nationalpark, Arizona
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Beeindruckende Posen vor beeindruckender Naturkulisse

Jeder, der schon einmal Yoga gemacht hat, kann bestätigen, dass es diese Bewegungslehre ganz schön in sich hat. Die diversen Übungen für Körper und Geist in einem Studio zu perfektionieren, ist schon hart genug – aber in der freien Natur? Das ist eine echte Herausforderung!

„Yoga in der Natur kann ganz schön schwierig sein“, so AJ Govoni, die als Lifestyle-Coach arbeitet und schon überall auf der Welt gelernt und gelehrt hat. „Dabei können auch bestimmte Eigenschaften wie Geduld, Lockerung und Konzentration auf die Probe gestellt werden.“

Für alle, die Lust auf ein völlig neues Yogaerlebnis haben, bieten die US-amerikanischen Nationalparks optimale Voraussetzungen. Öffentliche und private Organisationen haben im ganzen Land die unterschiedlichsten Angebote im Programm – von einstündigen Sitzungen bis zu mehrtägigen Seminaren. Ob ihr für eure Übungseinheit die Wüstenlandschaften im Südwesten, die zerklüfteten Gipfel der Rocky Mountains oder die steinige Küste New Englands bevorzugt, müsst ihr selbst entscheiden. Hier stellen wir euch fünf Nationalparks vor, die als inspirierende Kulisse für Handstand und Sonnengruß dienen.

Cuyahoga Valley-Nationalpark, Ohio

Während der Sommer- und Herbstmonate kommen Einheimische aus Ohio und Besucher im etwa 30 km von Cleveland entfernten Cuyahoga Valley-Nationalpark zusammen, um an einer der kostenlosen Yogastunden teilzunehmen. Die Kurse sind für Einsteiger und Fortgeschrittene gleichermaßen geeignet. Tipp: Im Herbst sind die leuchtenden Farben der Natur besonders inspirierend.

Herbstkulisse an den Brandywine Falls im Cuyahoga Valley-Nationalpark

Herbstkulisse an den Brandywine Falls im Cuyahoga Valley-Nationalpark
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Grand Canyon-Nationalpark, Arizona

Der Grand Canyon im Norden von Arizona, etwa 360 km nördlich von Phoenix, galt den nordamerikanischen Ureinwohnern von jeher als spiritueller Versammlungsort. Am besten erlebt ihr die gewaltige Natur und die spirituelle Bedeutung dieses Nationalparks im Rahmen eines Yogaworkshops der Grand Canyon Association, dem offiziellen gemeinnützigen Partner des Parks.

Meditative Momente auf einer Felsklippe im Grand Canyon-Nationalpark

Meditative Momente auf einer Felsklippe im Grand Canyon-Nationalpark
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Joshua Tree-Nationalpark, Kalifornien

Als Inspiration für eure Übungen dient euch hier die Josua-Palmlilie, der der Joshua Tree-Nationalpark im Süden von Kalifornien seinen Namen verdankt. Der stachelige Baum gedeiht auf der gesamten Fläche des 321.000 ha großen Parks, der 210 km östlich von Los Angeles liegt. Seine gebogenen Äste erinnern sogar an verschiedene Yogaposen. Die Yogaworkshops von UCSD (University of California San Diego) Recreation bieten euch Gelegenheit, die ein oder andere Position nachzustellen.

Meditation auf einem Felsen im Joshua Tree-Nationalpark

Meditation auf einem Felsen im Joshua Tree-Nationalpark
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Acadia-Nationalpark, Maine

Um die beruhigende und meditative Wirkung der Gewässer im Acadia-Nationalpark, etwa 70 km südöstlich von Bangor, Maine, zu erleben, nehmt ihr am besten an einem der mehrtägigen Workshops teil, die von verschiedenen Veranstaltern und Organisationen angeboten werden. Ihr könnt eure Balance halten? Wie wäre es mit Yogaübungen auf einem Paddelboot mitten auf einem See?

Der Jordan Pond im Acadia-Nationalpark

Der Jordan Pond im Acadia-Nationalpark
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Rocky Mountain-Nationalpark, Colorado

Den ganzen Sommer über werden in Colorado kostenlose Yogakurse in den Gebirgsausläufern des Rocky Mountain-Nationalparks und der etwa 110 km nordwestlich von Denver gelegenen Stadt Estes Park angeboten. Vor übermäßigem Schwitzen müsst ihr dabei keine Angst haben, denn die frische Bergluft sorgt für die nötige Abkühlung.

Allen, die die freie Natur der USA aus der Perspektive des herabschauenden oder des heraufschauenden Hundes erleben möchten, steht Govoni mit Rat und Tat zur Seite:

„Am besten ist es, keine Erwartungen zu haben und offen dafür zu sein, Körper und Geist auf ungewohnte Weise zu fordern. Im Sand ist ein Handstand viel schwieriger. Durch solche kleinen, subtilen Schwierigkeiten können wir eine Menge lernen. Yoga im Freien ist eine fantastische Erfahrung.“

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