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Alofaaga Blowholes
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  • Bundesstaaten:
    Amerikanisch-Samoa

Naturschauspiel mit fliegenden Kokosnüssen in Amerikanisch-Samoa

Diese beeindruckenden Blowholes befinden sich an einem malerischen Küstenstreifen in der Nähe des Dorfes Taga auf der samoanischen Insel Savai'i. Manchmal werden sie auch als die Blowholes von Taga bezeichnet.

Die Alofaaga Blowholes entstanden wie auch andere ähnliche Blowholes aus Lavaströmen, die mit der Zeit unter dem Wasser Höhlen gruben. Diese Meereshöhlen dehnten sich Richtung Landmasse aus, bis daraus Tunnel entstanden, die den Ozean mit dem Felsgestein darüber verbanden. Wenn eine Brandungswelle auf die seewärtige Mündung einer der Tunnel bei Taga trifft, strömt das Wasser in die Felsröhre und tritt fontänenartig durch das enge Loch in der Höhlendecke ins Freie aus. Die Wasserfontäne erreicht dabei eine Höhe von bis zu 20 m oder mehr. Der Wasserdruck erzeugt ein lautes Geräusch, das bei jedem Ausblasen zu hören ist.

Der größte Teil von Samoa befindet sich im Besitz indigener Gemeinschaften und wird unter ihrer Gerichtsbarkeit verwaltet. So liegt der Zutritt zu den Blowholes im Dorf Taga, wo Besucher ein geringes Entgelt für die Besichtigung des Naturwunders entrichten. Besucher, die das erste Mal bei den Blowholes sind, treten oft ein paar Schritte zurück, wenn die Wasserfontäne aus dem Loch schießt, die Dorfbewohner hingegen zeigen keinerlei derartige Skrupel. Für einen kleinen Obolus werfen sie kurz vor dem Ausblasen der großen Fontäne Kokosnüsse in das Loch. Die Kokosnüsse werden dann bis zu 30 m in die Luft geschleudert, weit höher als der Wasserstrahl selbst. Das größte Spektakel bietet sich bei Flut (dann wird's auch nass).

Gut zu wissen

Die Blowholes können montags bis samstags von 8:00 bis 17:00 Uhr und sonntags von 12:00 bis 17:00 Uhr besichtigt werden.

Die Inhalte wurden ursprünglich für Atlas Obscura erstellt.

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