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Der Hip-Hop-Künstler Cam James aus Atlanta

Georgia

Atlanta, die Hip-Hop-Hauptstadt der USA

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Was Hip-Hop-Talente und Hip-Hop-Clubs angeht, kann Atlanta locker mit Los Angeles und New York City mithalten.

Atlanta hat seit den 1990er Jahren eine ganze Reihe von Ehrentiteln eingeheimst – unter anderem den als „Hip-Hop-Schwerkraftzentrum“ (New York Times) oder als „neue Kulturhauptstadt Amerikas“ (The Daily Beast). Viele der besten Hip-Hop- und Rap-Künstler kommen aus Atlanta, von T.I. und Gucci Mane über Ludacris, Young Thug, Kelly Rowland, Childish Gambino und Soulja Boy bis zu Future, 2 Chainz, Migos und André 3000.

Geschichte des Hip-Hop

Wie aber hat es Atlanta geschafft, sich als eine der besten Hip-Hop-Städte der USA zu etablieren? Mit harter Arbeit und viel Talent. Traditionell haben sich alle Genres der amerikanischen Musikszene auf die beiden Pole New York City und Los Angeles konzentriert. In den 1990er Jahren starteten dann aber Künstler wie Usher, TLC oder OutKast ihre Karriere in Atlanta und demonstrierten der Nation damit, dass auch andere Städte gute Musik machen können. Das ambitionierte Vorgehen Atlantas kam allerdings nicht überall positiv an. Dass OutKast 1995 bei den Source Awards als beste neue Rap-Gruppe ausgezeichnet wurde, verärgerte viele Fans aus New York, die unglücklich darüber waren, dass plötzlich Außenseiter im Rampenlicht standen. Von diesem Moment an war klar, dass ein neues Zeitalter im Hip-Hop begonnen hatte.

In den folgenden Jahren eroberten auch andere Künstler aus Atlanta die Charts. Und nicht nur das: Musiker und Produzenten aus Atlanta entwickelten einen völlig neuen Rap- und Hip-Hop-Stil mit unverwechselbarem Rhythmus und Flow. Mittlerweile hat sich eine künstlerische Community herausgebildet, die zu den treibenden Kräften im Hip-Hop zählt.

Auftritt eines Hip-Hop-Künstlers in Atlanta

Auftritt eines Hip-Hop-Künstlers in Atlanta
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Hip-Hop heute

Heute umfasst die Musikszene Atlantas mehr als 300 Aufnahmestudios und 60 Musikbühnen sowie 30 jährliche Musikfestivals. Dabei stehen etablierte Künstler ebenso im Fokus wie aktuelle Stars und aufstrebende Talente. Die Rapper aus Atlanta führen nach wie vor die Charts an und das Image der Stadt wächst und wächst. Atlanta gilt heute nicht nur als bedeutendes Hip-Hop-Zentrum, sondern auch generell als eine der besten Talentschmieden in den USA. Wo genau könnt ihr also den Hip-Hop-Sound aus Atlanta am besten erleben? Diese drei Adressen solltet ihr auf eure Liste setzen:

In einem der angesagten Hip-Hop-Clubs von Atlanta

In einem der angesagten Hip-Hop-Clubs von Atlanta
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529

Mit dem 529 könnt ihr nichts falsch machen. In der gemütlichen Bar im East Village von Atlanta stehen an sechs Abenden in der Woche Konzerte auf dem Programm. Mit einer Eintrittsgebühr von nur 10 USD ist dies einer der günstigsten Orte in der Stadt, um Livemusik zu hören.

El Bar

Freitag- oder samstagabends gibt es in Atlanta keine bessere Adresse als El Bar. Im Keller des mexikanischen Restaurants erwarten euch gute Musik, gute Vibes und gute Drinks. Platzangst dürft ihr allerdings nicht haben!

A3C

Wer zufällig im Oktober in Atlanta ist, sollte unbedingt das Hip-Hop-Musikfestival und -Event A3C mitnehmen. Aber auch wenn ihr keinen Besuch in der Stadt geplant habt, wäre allein schon das Lineup beim A3C eine Reise wert. In den letzten Jahren sind hier unter anderem Rick Ross, 21 Savage, 2 Chainz und Nas aufgetreten.

Eine der bunten Musikveranstaltungsstätten in Atlanta

Eine der bunten Musikveranstaltungsstätten in Atlanta
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