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Überlebensgroße Felsskulptur in den geschichtsträchtigen, urtümlichen Black Hills von South Dakota
Das Crazy Horse Memorial in den Black Hills von South Dakota ist viel mehr als ein beeindruckendes Fotomotiv. Mit seinem beharrlichen und furchtlosen Einsatz für den Erhalt der Kultur, des Landes und der Lebensweise seines Volks hat der Lakota-Krieger Crazy Horse unzählige andere Ureinwohnergruppen inspiriert. Der ohnehin schon abenteuerreiche Bundesstaat erhält damit eine weitere Attraktion, die bei eurem nächsten Besuch in der Region auf keinen Fall fehlen darf.
Überblick
Hoch über den atemberaubenden Black Hills und Badlands in South Dakota entsteht das Crazy Horse Memorial – eine monumentale Bergskulptur zu Ehren des Lakota-Kriegers und zugleich ein Tribut an die Ureinwohnervölker Nordamerikas. Die Idee einer überlebensgroßen Skulptur am Thunderhead Mountain entstand schon Anfang des 20. Jahrhunderts und stammt vom Lakota-Häuptling Henry Standing Bear, einem Cousin von Crazy Horse, und dem Bildhauer Korczak Ziolkowski. Nach ihrer Fertigstellung wird die Skulptur größer als das Mount Rushmore Memorial sein. Die aktuellen Pläne sehen eine Länge von 195 m und eine Höhe von 172 m vor – das entspricht der Länge eines Kreuzfahrtschiffs und der Höhe eines mehr als 60-stöckigen Gebäudes. Vor Ort gibt es ein Kulturzentrum, ein Museum, Tagungsräume und das gehoben-legere Laughing Water Restaurant. Die Arbeiten am Crazy Horse Memorial laufen und bisher gibt es kein festes Abschlussdatum. Deshalb präsentiert sich das bedeutende Kulturdenkmal immer wieder anders und neu.
Besucher am Crazy Horse Memorial
Besichtigungstipps
Nach dem obligatorischen Foto der gewaltigen Bergskulptur könnt ihr im Indian Museum of North America in die vielschichtige und komplexe Geschichte der nordamerikanischen Ureinwohnervölker eintauchen. Die Sammlung umfasst über 125 Stammesflaggen und ein mit farbenfrohen Gemälden des renommierten Oglala Lakota-Künstlers Paha Ska verziertes Zelt. Ein großer Teil der Ausstellungsstücke wurde von Stammesangehörigen gespendet. Das Native American Educational and Cultural Center zeigt Ureinwohnerkunst sowie traditionelle Tänze und Vorführungen. Abgerundet wird das Angebot durch verschiedene Spiele und Aktivitäten, saisonale Musik- und Tanzdarbietungen, Ausstellungen zu Werken indigener Künstler und Kunsthandwerker und regelmäßige Events wie die jährliche Gift From Mother Earth Art Show und den Volksmarch, eine 10 km lange Gruppenwanderung zum Arm von Crazy Horse und zurück.
Ausstellungsraum im Indian Museum of North America
Aktivitäten in der Nähe
Außer dem Crazy Horse Memorial bieten die Black Hills und Badlands in South Dakota noch viele andere atemberaubende Attraktionen und Outdoor-Abenteuer und dürfen bei keinem Besuch in den Great Plains fehlen. Die Region zählt ebenso zu den als „Great 8“ bekannten Sehenswürdigkeiten des Bundesstaats wie der Badlands-Nationalpark, das Mount Rushmore National Memorial, der Wind Cave-Nationalpark und die Goldgräberstadt Deadwood, wo ihr auf den Spuren berüchtigter Wildwest-Persönlichkeiten wie Wild Bill Hickok und Calamity Jane wandeln könnt. Das Übernachtungsangebot rund um das Crazy Horse Memorial umfasst mehrere Dutzend gemütliche und komfortable Unterkünfte und reicht von charmanten und rustikalen Lodges bis zum 5-Sterne-Hotel.
Kulturelle Darbietung am Crazy Horse Memorial
Anreise
Das Crazy Horse Memorial in den Black Hills von South Dakota liegt 15 km südlich von Hill City und 7 km nördlich von Custer. Am schnellsten erreicht ihr es, wenn ihr einen Anschlussflug zum Rapid City Regional Airport (RAP) bucht und euch dort einen Mietwagen besorgt.
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