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Ein Sumpf im Congaree-Nationalpark

South Carolina

Die Aromen des Congaree-Nationalparks

Nach: Claire Volkman

Scott Oves/Flickr
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  • Bundesstaaten:
    South Carolina

Der Congaree-Nationalpark, ein dichter Wald in einem Sumpfgebiet South Carolinas, weckt nicht unbedingt sofort Assoziationen an Essen.


Doch wenn sich nach einer ausgedehnten Wanderung durch die Überschwemmungswälder oder einer Kanutour auf den Altwasserseen des Parks euer Magen meldet, habt ihr bestimmt Lust, Spezialitäten aus der berühmten Lowcountry-Küche zu probieren, die so reizvoll ist wie die Landschaft im Congaree-Nationalpark.

„Lowcountry“ bezeichnet nicht nur die zumeist flachen Küstenstriche South Carolinas und Georgias, sondern auch die Küche der Region. Die einheimischen Köche lassen sich von der Nähe zum Atlantik sowie den zahlreichen Seen und Flüssen inspirieren und kreieren vielfältige Gerichte mit Meeresfrüchten, die sie durch pikante afrikanische, karibische, französische und spanische Aromen verfeinern. Seit Jahrhunderten greifen Hobby- und Starköche gleichermaßen Klassiker wie She-Crab-Soup, Hoppin' John, Frogmore Stew oder Shrimp 'n' Grits auf und verleihen ihnen eine immer wieder andere, neuartige Note.

Erkundung des Parks

Der Congaree-Nationalpark liegt weniger als 30 km südöstlich von Columbia, South Carolina. Schon nach wenigen Stunden wird deutlich, wie eng die Küche und die Natur der Region miteinander verknüpft sind. Der Park beheimatet die größten noch erhaltenen tief liegenden Hartholzauen in den USA und begeistert Besucher mit moosbehangenen Bäumen auf sumpfigem Boden, der sich bei Überschwemmungen in einen See verwandelt. Im Congaree River und Wateree River leben unter anderem Carolina-Dosenschildkröten, Wildschweine und Rotschwanzbussarde. Der Lebensraum dieser Tiere und 22 einheimischen Baum- und Pflanzenarten (darunter der Fliegenpilz) ist ebenso vom sumpfigen Wasser des Congaree Rivers abhängig wie die Köche der Region.

Das echte Lowcountry erlebt ihr in den fast 11.000 ha großen üppigen Wäldern und Sumpfgebieten. Um die Wasserstraßen und majestätischen Bäume durch die Augen der Einheimischen zu bewundern, empfehlen die Park Ranger eine Kanutour durch die tief liegenden Auen. Dank der insgesamt rund 60 km langen Wanderwege – darunter auch ein 4 km langer Holzsteg – lässt sich die vielfältige Flora im Congaree-Nationalpark aber auch gut zu Fuß erkunden.

Congaree-Nationalpark

Congaree-Nationalpark
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Spezialitäten aus der Lowcountry-Küche

Nach einem ereignisreichen Tag könnt ihr euren Gaumen im Blue Marlin Restaurant in Columbia mit klassischen Lowcountry-Gerichten wie Gumbo (Eintopf) mit Meeresfrüchten, frittierten grünen Tomaten oder anderen Südstaaten-Spezialitäten verwöhnen. Auch bei den Einheimischen beliebt ist das Mr. Friendly’s New Southern Café, das Pecan Crab Cakes (Pekannuss-Krebstaler), Salat mit frittierter Polenta, scharf gewürzte Shrimp ‘n’ Grits (Garnelen auf Maisgrütze) und andere Klassiker auf innovative Weise interpretiert.

Shrimp ‘n’ Grits (Garnelen auf Maisgrütze)

Shrimp ‘n’ Grits (Garnelen auf Maisgrütze)
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