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Allabendliche Jazz-Konzerte im Green Mill Jazz Club in Chicago, Illinois
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    Louisiana
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Mit seinen spontanen Improvisationen war der Jazz schon immer ein ideales Genre für Livedarbietungen und in den USA mangelt es nicht an Orten für erstklassige Konzerterlebnisse.

Hier stellen wir euch zehn erstklassige Orte vor. Für Fans des Genres sollte eine Pilgertour zu diesen Clubs, Konzertsälen und historischen Jazz-Lokalen unbedingt mit auf dem Besuchsprogramm stehen.

Preservation Hall – New Orleans, Louisiana

Die Preservation Hall ist eine Institution in New Orleans und Heimstätte der Preservation Hall Jazz Band, eines siebenköpfigen Ensembles, das seit mehr als 50 Jahren weltweit auf der Bühne steht. Karten für die Auftritte gibt es an der Abendkasse. Vorab können aber auch Tische reserviert werden. Daneben ist es durchaus üblich, in der St. Peter Street vor dem Haus zu verweilen und die Musik von draußen aus genießen.

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Green Mill Jazz Club – Chicago, Illinois

Der Green Mill Jazz Club in der Uptown von Chicago kann eine illustre Vergangenheit vorweisen. Die einstige Flüsterkneipe war in den 1920ern eines der Lieblingslokale von Al Capone. Auch Frank Sinatra war hier häufig anzutreffen. Daneben traten hier bereits Jazz-Legenden wie Billie Holiday und Benny Goodman auf. Wer in Chicago auf der Suche nach toller Livemusik ist, sollte auf jeden Fall in diesem Club vorbeischauen. Hier wird einzig und allein Jazz gespielt, und zwar in allen Varianten: von Gitarre und Swing über sonntägliche Poetry Slams bis zu regelmäßigen Auftritten des Chicago Jazz Orchestra.

Der Green Mill Jazz Club – seit den 1920ern eine Chicagoer Jazz-Institution

Der Green Mill Jazz Club – seit den 1920ern eine Chicagoer Jazz-Institution
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Historic Colored Musicians Club – Buffalo, New York

Der Historic Colored Musicians Club in Buffalo wurde 1935 gegründet, als im Musikgeschäft noch strikte Rassentrennung galt. Mit dem Civil Rights Act von 1964 wurde diese abgeschafft und viele Clubs wurden zusammengelegt. Dies geschah jedoch häufig zum Nachteil von afroamerikanischen Musikern, die oft ihre Anstellung verloren. Der Historic Colored Musicians Club war jedoch selbst Eigentümer seines Clubhauses und deshalb unabhängig von der lokalen Musikergewerkschaft. Heute ist er der einzige derartige Club in den USA und wird mittlerweile als Kulturdenkmal im National Register of Historic Places geführt. Neben fast täglichen Livesessions am Abend bietet der Club auch ein Museum zu seiner bewegten Geschichte.

Ausstellung im Museum des Historic Colored Musicians Club in Buffalo, New York

Ausstellung im Museum des Historic Colored Musicians Club in Buffalo, New York
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Dylan Buyskes
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SFJAZZ Center – San Francisco, Kalifornien

Das SFJAZZ Center ist sowohl Veranstaltungs- und Gemeindezentrum als auch Konzertsaal und Musikerkollektiv. Jedes Jahr im Juni organisiert das Center das San Francisco Jazz Festival – eine sommerliche Konzertreihe mit einer Vielzahl von Bildungsveranstaltungen. Im Herzen des Kulturviertels gelegen veranstaltet das Center viele Konzerte in allen erdenklichen Genres des Jazz. Das SFJAZZ Collective besteht aus acht erstklassigen Musikern, die mit ihren Eigenkompositionen und Covers legendärer Jazz-Künstler um die Welt touren.

Das SFJAZZ Collective tritt weltweit auf

Das SFJAZZ Collective tritt weltweit auf
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Jay Blakesberg
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Blues Alley – Washington, D.C.

Der Name täuscht, denn das Blues Alley ist tatsächlich der älteste, durchgehend betriebene Jazz-Club der USA. In den vergangenen 50 Jahren standen hier Größen wie Dizzy Gillespie und Sarah Vaughan auf der Bühne. Auch heute noch zieht der Club in Washington, D.C. die besten Talente an. Beim Anblick des Backsteingebäudes aus dem 18. Jahrhundert, das versteckt in einer alten Gasse liegt, hat man fast den Eindruck, über ein gut gehütetes Geheimnis gestolpert zu sein. Liveauftritte gibt es hier an sieben Abenden die Woche.

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Jazz at Lincoln Center – New York, New York

Das von der Jazz-Ikone Wynton Marsalis geleitete Jazz at Lincoln Center ist eine der angesehensten Jazz-Bühnen in den USA. Das Center in der Frederick P. Rose Hall in New York City besteht aus drei Einrichtungen – dem Rose Theater, dem Appel Room und Dizzy's Club Coca-Cola –, in denen Jazz-Konzerte der Extraklasse geboten werden. Das JALC Orchestra tritt im Appel Room und dem Rose Theater auf, während im Dizzy's Club Coca-Cola jeden Abend verschiedene Livesessions auf dem Programm stehen.

Das weihnachtlich geschmückte Lincoln Center bei Nacht

Das weihnachtlich geschmückte Lincoln Center bei Nacht
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Le Chat Noir und das Historic Lyric Theatre – Miami, Florida

Das Le Chat Noir in Miami wurde von einem Nachfahren des Betreibers des ursprünglichen Le Chat Noir in Paris gegründet. Bei einem Besuch dieses Lokals mit intimem Ambiente fühlt man sich dann auch in das Paris des 19. Jahrhunderts zurückversetzt. Die Kellerbar ist nicht bloß ein Veranstaltungsort, sondern ein akustisches Mekka für wahre Jazz-Fans. Falls ihr in der Gegend seid, lohnt auch ein Blick auf den Spielplan des Historic Lyric Theatre, das nur wenige Minuten entfernt liegt und in dem sehenswerte Lyrikabende und Laien-Varietéshows aufgeführt werden.

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bluewhale – Los Angeles, Kalifornien

Dieses exklusive Lokal im Viertel Little Tokyo von Los Angeles verfügt über eine Bar, eine Bühne und kunstvoll in Szene gesetzte Sitzhocker. Hier können Besucher die ganze Woche über bei leckeren Cocktails Jazz-Konzerte erleben. Die Lage des bluewhale lädt außerdem dazu ein, die authentische asiatische Küche und Kultur der Umgebung zu erkunden.

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El Chapultepec und Dazzle – Denver, Colorado

Das El Chapultepec ist der älteste Jazz-Club in Denver, der bis auf das Jahr 1933 zurückgeht. Das Ambiente ist typisch für Denver: erstklassiges mexikanisches Essen, tolle Livemusik und nur Barzahlung. Hier sind schon Legenden wie Ella Fitzgerald – oder auch Ex-Präsident Bill Clinton – aufgetreten. Im Dazzle, vom DownBeat Magazine zu einem der 100 besten Jazz-Clubs weltweit gekürt, finden täglich Konzerte statt. Dazu gehören Frühstückssessions an Samstagen und Brunchkonzerte an Sonntagen.

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Nighttown – Cleveland, Ohio

Das Nighttown in Cleveland ist ein Labyrinth, das aus sechs eleganten Speisesälen und drei Bars besteht. Auf der Bühne stehen erstklassige Jazz-Musiker. Hier sind bereits das Count Basie Orchestra, John Legend und Stevie Wonder aufgetreten. Seid so früh wie möglich vor Ort, um euch die besten Plätze zu sichern. Auf der Karte stehen kreative Vorspeisen, saftige Steaks sowie frischer Fisch und Meeresfrüchte.

Das legendäre, im Jahre 1935 gegründete Count Basie Orchestra

Das legendäre, im Jahre 1935 gegründete Count Basie Orchestra
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