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 Ein karibisches Paradies: Island Hopping von St. Croix bis Buck Island

Amerikanische Jungferninseln

Ein karibisches Paradies: Island Hopping von St. Croix bis Buck Island

Von: Rebecca Strauss

Daniel Carno/Flickr
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Wenn ihr erst einmal einige Zeit am Buck Island Reef National Monument nördlich von St. Croix auf den Amerikanischen Jungferninseln verbracht habt, werden sich eure Vorstellungen vom Paradies ändern.

Die unbewohnte Insel Buck Island steht seit 1961 offiziell unter Naturschutz und ist ein typisch karibisches Urlaubsparadies. Mit ihren strahlenden weißen Sandstränden, sich sanft wiegenden Palmen und ihrem lebendigen Unterwasser-Ökosystem hat sie Besuchern viel zu bieten. Besucher müssen allerdings über Christiansted, die bezaubernde Hafenstadt und Hauptstadt von St. Croix anreisen, die auch schon selbst eine Reise wert ist.

Unternehmungstipps für Christiansted

Die Innenstadt von Christiansted könnt ihr problemlos zu Fuß erkunden. Diese facettenreiche Stadt war von 1755 bis 1871 die Hauptstadt von Dänisch-Westindien und hat das Gebiet nachhaltig geprägt. Christiansted liegt etwas versteckt in einer Bucht mit einem betriebsamen Hafen und ist von einer grünen Hügellandschaft umgeben. Besonders bekannt ist die Stadt für ihre von zitronengelben Gebäuden gesäumten, engen Straßen. Entdeckt das aus dem 18. Jahrhundert stammende Fort Christiansvaern und die Geschäfte der Einheimischen, die in den stillen Gassen verborgen liegen.

Während der Happy Hour bieten die meisten Bars in der Hafengegend Live-Musik und der in der Gegend gebrannte Rum fließt in Strömen. Der Cruzan-Rum wird auf der Insel gebrannt; ihr könnt also die Fabrik besichtigen und im dortigen Laden gleich ein paar Flaschen kaufen. Erwähnenswert ist auch, dass St. Croix eine hervorragende Restaurantszene besitzt. Wer wirklich in die Welt der Einheimischen eintauchen will, sollte sich einige typische karibische Gerichte nicht entgehen lassen. Dazu zählen Saltfish, geschmortes Ziegenfleisch oder Ziegencurry, Meeresschnecken in Buttersauce und Callaloo, ein grüner Eintopf mit Wurzelgemüse aus Westafrika, der auf St. Croix normalerweise mit Spinat zubereitet wird.  

Wenn es Zeit wird, um nach Buck Island aufzubrechen, legt ihr entweder an den Kais von Christiansted oder am Green Cay Marina ab, das östlich der Stadt liegt. Nach Buck Island sind es 8,8 km und die Überfahrt dauert je nach Betreiber 40 bis 90 Minuten. Es gibt ganz- oder halbtägige Ausflüge mit dem Motorboot oder Katamaran.

Christiansted in St. Croix ist sowohl der Ausgangspunkt für die Reise nach Buck Island als auch selbst ein Ort, den es sich anzusehen lohnt.

Christiansted in St. Croix ist sowohl der Ausgangspunkt für die Reise nach Buck Island als auch selbst ein Ort, den es sich anzusehen lohnt.
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Unternehmungstipps für Buck Island

Es gibt einige Möglichkeiten, um die Insel zu entdecken, unter anderem halb- und ganztägige Ausflüge, auf denen Mittagessen und Erfrischungen serviert werden. Zu den halbtägigen Bootsfahrten gehört ein Besuch am Turtle Beach, einem leeren Strand mit feinem Sand und kristallklarem blauem Wasser sowie das Schnorcheln entlang einer Unterwasser-Route, an der am Meeresgrund angebrachte Tafeln Informationen zur Topographie und den Meerestieren liefern. Zwei Drittel der Insel sind von einem Riff umgeben, was sie zu einem idealen Ort zum Schnorcheln und zur Erkundung der Unterwasser-Fauna und Flora macht. Mit etwas Glück begegnet ihr dabei der Elchgeweihkoralle, der echten Karettschildkröte oder der Suppenschildkröte.

Zu ganztägigen Ausflügen gehören normalerweise Besuche von Sehenswürdigkeiten und Stränden sowie ein Barbecue und die Möglichkeit, auf dem wichtigsten ausgewiesenen Wanderweg von Buck Island zu wandern. Die Wanderung dauert 45 bis 60 Minuten und als Belohnung erwartet euch auf dem Gipfel eines kleinen Berges eine 360°-Ansicht des Korallenriffs von St. Croix und der weiteren Umgebung. Weniger ehrgeizige Besucher können den West Beach-Wanderweg durch flacheres Gelände wählen, der sie durch einen Wald von Manchinelbäumen und zu riesigen Tamarinden- und Sandpaper-Bäumen führt.

Es gibt auch zwei ausgewiesene Anlegeplätze für Taucher. Bei jedem der einfachen Tauchgänge in seichten Gewässern von 10 bis 12 m Tiefe könnt ihr viele Fische sehen, die sich zwischen den Elchgeweihkorallen verstecken. Tauchgänge könnt ihr direkt über ein Tauchgeschäft buchen.

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