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Brooklyn Bridge, New York City, New York

New York

Ein persönlicher Blick auf New York City

Shutterstock/manditroiu
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  • Bundesstaaten:
    New York

Der Fotograf und Filmemacher Amon Focus erkundet die Straßen von New York City.

Derzeit arbeitet er an Teil drei seines Projekts „New York Said“, das die Stimmenvielfalt New Yorks anhand von Graffitis, Schildern und anderen in der Stadt versteckten Botschaften dokumentiert. „Ich ziehe jeden Tag mit einem frischen Blick und offenen Ohren los. Ich lausche, was mir die Straßen erzählen, und halte diese Gedanken mit der Kamera fest“, sagt Focus.

Die Stimmen von New York City

Amon Focus, der in South Jamaica, einem Stadtteil des New Yorker Bezirks Queens, aufgewachsen ist, wurde seine Leidenschaft für New York City bereits in die Wiege gelegt. Heute erkundet er die Straßen der Stadt, um sich für sein neuestes Projekt inspirieren zu lassen.

„Ich ziehe jeden Tag mit einem frischen Blick und offenen Ohren los. Ich lausche, was mir die Straßen erzählen, und halte diese Gedanken mit der Kamera fest. An manchen Tagen laufe ich bis zu 25 km, um die geheimsten Gedanken und die versteckten Winkel der Stadt aufzuspüren.

Oft zieht es mich vom Times Square über Hell’s Kitchen und Chelsea bis zur Lower East Side – und dann über die Williamsburg Bridge oder die Brooklyn Bridge. Ich suche die verborgenen Schätze der Stadt – und werde überall fündig. Besonders gerne rede ich mit den Menschen, die hier wohnen, und frage sie nach ihren Lieblingsecken. Oder ich halte nach den kleinen, versteckten Geschäften Ausschau, vor denen die Leute Schlange stehen.“

Amon Focus, Fotograf in New York City

Amon Focus, Fotograf in New York City
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Beste Entdeckungen (bis jetzt)

„Mein absoluter Lieblingsladen ist Story, weil er sich ständig verändert. Man weiß nie, was einen erwartet“, sagt Focus. „Das Geschäft liegt in der Nähe der High Line. Alle sechs Wochen wird es umgestaltet. Einmal war das Motto ‚Farben‘ – da wurde der ganze Laden nach Farben sortiert. Als das Motto ‚Illustration‘ war, saß ein Künstler im Laden und hat jeden gezeichnet, der durch die Tür gekommen ist.“

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Essen für die Sinne

Der Gotham Market in Hell’s Kitchen bietet etwas für jeden Geschmack: „Am besten sind die Sushi-Burritos von Uma Temakeria, der Kaffee bei Blue Bottle Coffee, das Eis bei der Ample Hills Creamery aus Brooklyn oder die Ramen-Nudeln im Ivan Ramen Slurp Shop.“ Mit seinen Tischen und Bänken im Außenbereich ist der Gotham Market die perfekte Adresse, wenn man Lust auf einen kleinen Snack hat.

Bei Little Rascal, einem türkischen Café am Rand von Little Italy, bestellt Focus „immer die Linsensuppe, die nach einem alten Familienrezept gekocht wird, einen Salat und ein Glas Wein. An schönen Tagen genieße ich hier die sanfte Brise, die durch die offenen Fenster hineinweht.“

Wenn es ein besonders außergewöhnliches Dessert sein soll, macht Amon einen Abstecher zur Spot Dessert Bar am St. Marks Place im East Village. Laut der Website der Bar erwacht hier „traditionelles Naschwerk mit einer gesunden Portion asiatischem Flair“ zu neuem Leben. Sein Leibgericht? Grüner-Tee-Ramisu – eines von vielen Desserts, die man am besten gemeinsam genießt.

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Eine wachsende Kunstszene

Die Bushwick Collective ist eine beeindruckende, kontinuierlich wachsende Sammlung mit über 50 Streetart-Wandmalereien, die Amon auf einem seiner Streifzüge durch Brooklyn entdeckt hat. Diese Open-Air-Galerie, die verschiedene Stile vereint, hat zum positiven Wandel in dem ehemals als raues Pflaster bekannten Stadtteil Bushwick beigetragen. Der vor Kurzem produzierte Dokumentarfilm „No Free Walls“ erzählt die Geschichte der Collective. Als Amon die Galerie besuchte, hat er einen Straßenkünstler kennengelernt, über den er nun selbst einen Dokumentarfilm dreht.