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Fließende Lava und aufsteigende Schwaden aus Dampf und vulkanischen Gasen: Im Hawaii Volcanoes-Nationalpark habt ihr die einzigartige Gelegenheit mitzuerleben, wie neues Land entsteht.
Der beliebte Nationalpark – ein UNESCO-Weltnaturerbe – liegt auf der Insel Hawaii, die zur Unterscheidung von der gleichnamigen Inselkette, aus der sich der Bundesstaat zusammensetzt, oft auch als Big Island bezeichnet wird. Der Park beherbergt zwei Vulkane, Kilauea und Mauna Loa, und ist auch die Heimat der mythischen Vulkangöttin Pele. Zur großen Freude der Besucher hält der letzte Ausbruch des Kilauea nun bereits seit 1983 an, sodass sich die Landmasse der Insel kontinuierlich vergrößert. Der Schwestervulkan Mauna Loa ist zuletzt 1984 ausgebrochen. Mit einem Volumen von 80.000 km³ (den unter dem Meeresspiegel liegenden Teil mit eingerechnet) ist der Mauna Loa der massivste Berg der Erde.
Von Honolulu zu den Vulkanen
Der Diamond Head erhebt sich hoch über den Stränden von Honolulu, Hawaii.
Den idealen Auftakt eurer Reise bildet die Küstenstadt Honolulu auf der Insel Oahu. Die kosmopolitische Hauptstadt Hawaiis, die zugleich auch die größte Stadt des Bundesstaats ist, hat Besuchern viel zu bieten. Da alle hawaiianischen Inseln durch vulkanische Aktivität entstanden sind, könnt ihr euch auf dem Weg zu den aktiven Vulkanen im Hawaii Volcanoes-Nationalpark auch gleich noch auf Oahu ältere Überreste früherer Eruptionen ansehen. Hanauma Bay, ein ehemaliger Vulkankrater mit fantastischem Korallenriff, ist wie zum Schnorcheln gemacht und der Tuffkrater Diamond Head kann im Rahmen einer Wanderung bestiegen werden.
Flüge zu den internationalen Flughäfen Hilo und Kona auf Big Island heben zwischen ca. 5 und 22 Uhr fast im Stundentakt von Honolulu ab. An beiden Flughäfen sind Mietwagen erhältlich.
Die Fortbewegung auf Big Island ist einfach, denn der Hawaii Belt (State Highway 11, 19 und 190) führt rund um die Insel. Hilo liegt näher am Hawaii Volcanoes-Nationalpark (nur 48 km über den Highway 11 in südwestlicher Richtung). Die Strecke von Kona ist weiter (133 km entlang der West- und Südküste auf dem Highway 11), bietet dafür aber auch gleich Gelegenheit für Abstecher zum Captain Cook Monument und den heiligen Stätten im Puuhonua O Honaunau National Historical Park.
Mit dem Auto durch den Volcanoes-Nationalpark
Bei einer Fahrt durch den Park könnt ihr beobachten, wie Dampf aus der Caldera des Kilauea aufsteigt.
Die Landschaften, Tiere und Pflanzen sowie die Kultur im Hawaii Volcanoes-Nationalpark sind das Ergebnis einer seit mindestens 70 Millionen Jahren andauernden vulkanischen Aktivität, Migration und Evolution. Dass dieser Prozess noch immer nicht abgeschlossen ist, erkennt ihr an den Lavaflüssen, der herabfallenden Asche und den kontinuierlichen Eruptionen. Berücksichtigt bei der Planung eures Besuchs die vom Park herausgegebene Liste gesperrter Gebiete und die aktuellen Warnhinweise.
Bei eurer Ankunft im Park solltet ihr zuallererst am Kilauea Visitor Center anhalten und euch dort über aktuelle Schließungen und Angebote informieren und mit Wanderkarten versorgen.
Die Naturwunder im Hawaii Volcanoes-Nationalpark lassen sich zum Großteil gut mit dem Auto erkunden. Der 17 km lange Crater Rim Drive umrundet den oberen Rand des Kilauea und führt durch Wüstenlandschaften und Regenwälder. In der Nähe beginnt auch ein kurzer Wanderweg zum Boden der Caldera. Die 9 Stationen umfassende Parktour für Selbstfahrer beginnt am Besucherzentrum und führt euch unter anderem zu Aussichtspunkten wie dem am Kilauea Iki. Weitere Highlights sind die Sulphur Banks, an denen vulkanische Gase aus der Erde austreten, die beleuchtete prähistorische Thurston Lava Tube (eine 500 Jahre alte, durch einen Lavafluss entstandene Höhle) und die Ascheablagerungen am Devastation Trail, die von einer Eruption aus dem Jahr 1959 stammen. Am Parkplatz für den Devastation Trail beginnt auch die 1,3 km lange Wanderung zum Keanakakoi Crater.
Weitere spektakuläre Ausblicke erwarten euch auf der 30 km langen Chain of Craters Road. Die Strecke beginnt 5,3 km südlich vom Kilauea Visitor Center und fällt dann etwa 1.128 m bis zum Pazifik ab. Unterwegs passiert ihr Krater und Lavafelder sowie ein Petroglyphenfeld und eine Klippe, von der sich euch ein schöner Blick auf den Holei Sea Arch und den Pazifik bietet.
Zu Fuß durch den Volcanoes-Nationalpark
Die Naturkulisse im Park reicht von tropischen Regenwäldern über Wüsten bis hin zu Lavalandschaften.
Im Hawaii Volcanoes-Nationalpark gibt es insgesamt über 240 km lange Wanderwege. Das Spektrum reicht von einfachen Spaziergängen bis hin zu anspruchsvollen Wanderungen, für die eine ausgezeichnete Kondition und professionelle Ausrüstung erforderlich sind. Am spektakulärsten sind die Wanderwege, die über den Boden oder zum oberen Rand eines Kraters führen, etwa der Kilauea Iki Trail oder der Crater Rim Trail.
Der nur mäßig schwierige, 6,4 km lange Kilauea Iki Trail beginnt in einem üppigen Regenwald und führt dann hinunter zu einem (heute natürlich ausgetrockneten) Lavasee, wo ihr Kegel, Dampfquellen und spärliche Vegetation auf dem grauen Kraterboden erkennen könnt.
Der anspruchsvolle, 1.219 m hohe Crater Rim Trail führt auf einer Länge von 17,7 km rund um die Caldera-Spitze des Kilauea. Auf dieser Wanderung könnt ihr Pflanzen, Vögel und Insekten beobachten – die Dampfquellen, Krater und Kessel lassen euch aber keine Sekunde lang vergessen, dass ihr euch auf einem aktiven Vulkan befindet.
Unterkünfte und Restaurants
Viele Besucher übernachten in Hilo oder kommen mit dem Auto von Kona auf der anderen Seite der Insel. Im 5 Autominuten vom Parkeingang entfernten Volcano Village gibt es eine Handvoll B&Bs und Ferienwohnungen sowie verschiedene Restaurants.
Außerdem habt ihr auch die Möglichkeit, im Park selbst im Volcano House, einer historischen Lodge mit 33 Zimmern am Rand des Kilauea, zu übernachten oder dort zum Essen einzukehren.
Lēʻahi Head soars above the beaches of Honolulu, Hawaiʻi
Exploring Volcanoes National Park by Car
The terrain, vegetation, animals and culture you’ll encounter at Hawaiʻi Volcanoes National Park are the outcome of at least 70 million years of volcanic activity, migration and evolution. This process continues today, with active lava flows, ash falls and eruptions. Check the park’s list of closures and advisories when planning your visit. Once you arrive, stop at the Kīlauea Visitor Center for the most up-to-date information about closures and activities, as well as trail maps. Travelers can experience much of Hawaiʻi Volcanoes National Park’s natural wonder by car. The 17-kilometer Crater Rim Drive circles Kīlauea’s summit caldera, going through a desert and rain forest, and taking travelers near the trailhead for a short hike to the caldera floor. The park’s self-guided nine-stop tour along this route begins at the visitor center and includes overlooks such as the Kīlauea Iki. You’ll also see volcanic gases seeping out of the ground at Sulphur Banks, the lighted prehistoric Thurston Lava Tube – a 500-year-old cave formed by a river of lava – and the cinder outfall from a 1959 eruption along Devastation Trail, whose parking area also is the starting point for a 1.3-kilometer hike to the Keanakakoi Crater. Another drive with spectacular views is the 30-kilometer Chain of Craters Road. The trip starts 5.3 kilometers south of the Kīlauea Visitor Center and descends about 1,128 meters to the Pacific Ocean. You’ll see craters and lava fields as well as a petroglyph field and a cliff offering a view of the Holei Sea Arch and the Pacific Ocean.
Steam rising from a crater in Hawaiʻi Volcanoes National Park
Exploring Volcanoes National Park by Foot
Hawaiʻi Volcanoes National Park features more than 240 kilometers of hiking trails. Easier trails allow for regular walking while more arduous ones require peak fitness and professional gear. The highlights are the trails that traverse craters or encircle summits, such as the Kīlauea Iki and Crater Rim trails. The moderate 6.4-kilometer Kīlauea Iki Trail begins in a lush rainforest before descending to a lava lake – dried now, of course – with cones, steam vents and vegetation peeking through the gray crater floor. The challenging 1,219-meter-high Crater Rim Trail leads hikers on a 17.7-kilometer loop of Kīlauea's summit caldera. You’ll see plants, birds and insects, but the steam vents, craters and caldera won’t allow you to forget you’re on an active volcano.
Where to Sleep and Eat
Many visitors stay in Hilo or make the drive from the Kona side of the island. A few bed-and-breakfasts and vacation rentals are available in Volcano Village, a five-minute drive from the park entrance. There are also a variety of restaurants in Volcano Village. You can also stay in the park or grab a bite to eat at the Volcano House, a 33-room, historic lodge that sits on the rim of Kīlauea caldera.
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