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House on the Rock
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  • Bundesstaaten:
    Wisconsin

Ein skurriles Haus mit einer erstaunlichen Auswahl an Sammlungen.

In den 1940ern entdeckte ein Mann namens Alex Jordan einen 18 m hohen Felskamin im wunderschönen Wyoming Valley. Er fasste den Plan, genau an dieser Stelle ein Haus auf der Sandsteinformation „Deer Shelter Rock“ zu errichten. Jordan baute das Haus als Wochenendsitz und hatte nie die Absicht, daraus eine Touristenattraktion zu machen. Die Menschen ließen sich jedoch nicht davon abhalten, dieses Wunder der Architektur, von dem sie so viel gehört hatten, zu besichtigen. Jordan begann schließlich damit, eine Spende von 50 Cent zu verlangen. Und das war nur der Anfang. Das Haus mit seinen 14 Räumen bildet die Originalstruktur des gesamten Komplexes, der heute aus zahlreichen Gebäuden, Ausstellungen und Schaugärten besteht.

Architektonisches Labyrinth

Ein Rundgang durch das House on the Rock kann mehrere Stunden dauern und es ist fast unmöglich, alles an einem Tag zu sehen. Unter den unzähligen Sammlungen befindet sich das größte Karussell der Welt mit 269 Karusselltieren, 182 Laternen, über 20.000 Lichtern und Hunderten von Engelsfiguren, die überall von der Decke hängen.

Alex war sein Leben lang ein Sammler und besuchte gern Museen. Es war allerdings nie seine Absicht, das House on the Rock in ein Museum zu verwandeln. Er wollte mit seinem Haus viel mehr erreichen. Obwohl viele Stücke der verschiedenen Sammlungen auch gut in Museen auf der ganzen Welt ihren Platz finden würden, gleicht das House on the Rock eher einer Reise durch die wilde Fantasiewelt eines Alex Jordan als dem Besuch eines staubigen, leblosen Museums.

Im Dezember 1988 verkaufte Alex das House on the Rock an seinen langjährigen Geschäftspartner Art Donaldson, einen Sammler und Geschäftsmann, der seine weitläufigen Interessen teilte. Alex blieb dem House on the Rock als künstlerischer Leiter bis zu seinem Tod am 6. November 1989 erhalten. Art Donaldson ist nach wie vor Eigentümer des House on the Rock und verfolgt Alex' Traum weiter. Er arbeitet ununterbrochen an der Vergrößerung der Sammlungen, mit denen er Besucher aus aller Welt unterhalten möchte.

Gut zu wissen

Besuchstermine können entweder online auf der Website oder per Telefon im Voraus vereinbart werden.

Die Inhalte wurden ursprünglich für Atlas Obscura erstellt.

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