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Das Stonewall Inn

New York, Kalifornien, Florida, Pennsylvania, Illinois

Insider-Guide für LGBT-Reisen in den USA

Nach: Keph Senett

Christopher Postlewaite/NYC & Company, Inc.
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  • States:
    New York
    Kalifornien
    Florida
    Pennsylvania
    Illinois

Seit gleichgeschlechtliche Ehen 2015 vom Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten für rechtmäßig erklärt wurden, heißen schwulen- und lesbenfreundliche Viertel in fast allen amerikanischen Großstädten deutlich mehr LGBT-Reisende willkommen.

Ganz gleich, ob ihr die USA zum ersten Mal besucht oder bereits alte Hasen seid: Es gibt viel zu entdecken. Mit diesen Tipps wollen wir euch den Einstieg erleichtern.

Die besten Reiseziele

LGBT-freundliche Viertel sind in vielen Städten der USA zu finden, vor allem in den Ballungsräumen. Im Castro District in San Francisco, Kalifornien, sind Geschäfte, Buchläden, Bars und Restaurants mit Regenbogenfahnen geschmückt. Im östlich gelegenen lesbenfreundlichen Mission District gibt es Straßenkunst, Taquerias und Cafés zu entdecken. Chicago, Illinois, hat gleich zwei LGBT-Viertel: die schwulenfreundliche und partyverrückte Boystown in East Lakeview und die weniger schrille, lesbenfreundliche Girlstown in Andersonville.

Bei einer Reise zu den Anfängen der modernen LGBT-Bewegung verbindet ihr Geschichte und Kultur mit einer gehörigen Portion Nachtleben. Ein Besuch am Stonewall Inn in Greenwich Village gehört in New York City, New York, zum Pflichtprogramm. Das erst 2016 offiziell ausgewiesene Stonewall National Monument würdigt als erstes historisches Denkmal dieser Art überhaupt den Kampf um die Gleichberechtigung von Lesben, Schwulen, Bi- und Transsexuellen. Gleich nördlich liegen Chelsea und Hell’s Kitchen – zwei traditionelle Schwulenviertel mit künstlerischem Anstrich, Boutiquen und den typischen New Yorker Brownstone-Häusern.

Das Stonewall Inn in New York City ist der Geburtsort der LGBT-Bewegung.

Das Stonewall Inn in New York City ist der Geburtsort der LGBT-Bewegung.
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Malcolm Brown/NYC & Company, Inc.

Die besten Unternehmungen

Mehr über das künstlerische und kulturelle Erbe prominenter amerikanischer LGBT-Vertreter erfahrt ihr im Leslie-Lohman Museum of Gay and Lesbian Art in New York City oder in den ONE National Gay and Lesbian Archives in Los Angeles, Kalifornien. Harvey Milk war der erste offen schwule Politiker, der in Kalifornien in ein Amt gewählt wurde. In seinem ehemaligen Haus in San Francisco erinnert das Human Rights Campaign Action Center & Store an ihn.

LGBT-Literatur findet ihr in unabhängigen Buchläden wie Women & Children First in Chicago oder Giovanni’s Room in Philadelphia, Pennsylvania. Für Drinks bieten sich legendäre Bars wie die Twin Peaks Tavern in San Francisco, die von Drag Queens frequentierte Kit Kat Lounge & Supper Club in Chicago oder das Cubbyhole, ein legerer Pub in New York City, an. In San Francisco könnt ihr den Abend im Castro Theatre ausklingen lassen. Das im Art-déco-Stil gehaltene Theater ist bekannt für seine „Sing-Along“-Shows mit einer nostalgischen Pfeifenorgel, bei denen das Publikum eingeladen ist, lauthals mitzusingen.

Die ONE National Gay & Lesbian Archives in Los Angeles beherbergen eine umfassende Sammlung an LGBT-Medien.

Die ONE National Gay & Lesbian Archives in Los Angeles beherbergen eine umfassende Sammlung an LGBT-Medien.
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Tommy Kohl/ONE National Gay & Lesbian Archives

Die beste Reisezeit

Fast jede Stadt in den USA hat ihr eigenes Pride-Festival, das in der Regel mit einer schillernden Parade, musikalischen Darbietungen und unzähligen Tanzpartys gefeiert wird. Die Pride-Festivals in New York, San Francisco und Chicago finden jeweils Ende Juni statt, sodass ihr entweder eine Auswahl treffen oder generalstabsmäßig planen müsst. Aber auch, wenn ihr es nicht zu den Großveranstaltungen schafft, könnt ihr zahlreiche kleinere Nischenfestivals besuchen, etwa die lederlastige Folsom Street Fair in San Francisco im September oder Bear Pride im Mai und United Latinx Pride im Juni, beide in Chicago.

Die meisten Pride-Festivals haben auch kinderfreundliche Aktivitäten im Angebot. Für einen Familienurlaub geht aber nichts über die inoffiziellen Gay Days, die im Juni bei Walt Disney World in Orlando, Florida, bzw. im Oktober bei Disneyland in Anaheim, Kalifornien, anstehen. Tausende LGBT-Familien in roten Hemden strömen dann in die beliebten Themenparks, um Selbstbewusstsein und Solidarität zu demonstrieren und gemeinsam Spaß zu haben.

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