Skip to main content
Klangsteine im Ringing Rocks Park
1 von 1
  • Bundesstaaten:
    Pennsylvania

Geheimnisvolle Steine, die bei Berührung Musik erzeugen

Im Jahr 1890 gab J. J. Ott ein verblüffendes Konzert für die Buckwampum Historical Society. Das Besondere daran war nicht die Musik, sondern das verwendete Instrument: Es bestand aus Steinen, die „klare, glockenähnliche Töne“ erzeugten, wenn er mit einem Hammer darauf schlug. Man könnte also sagen, dass es sich um das erste „Rock“-Konzert der Geschichte gehandelt hat!

Seine musikalischen Steine bezog Ott aus einem nahen Findlingsfeld in Upper Black Eddy, Pennsylvania. Das heute als Ringing Rocks Park bekannte Felsenmeer liegt in einem Waldgebiet und ist knapp 3 ha groß und über 3 m tief.

Nur etwa ein Drittel der Steine bringt Töne hervor. Warum sie überhaupt Klänge erzeugen, war lange Zeit unklar. 1965 nahm sich eine Gruppe von Wissenschaftlern der Frage an. Nachdem sie das Gestein zermahlen, gebrochen und geschnitten sowie zahlreiche Tests daran durchgeführt hatten, stellten sie fest, dass tatsächlich alle Steine zum Klingen gebracht werden können – allerdings oft in einer Tonhöhe, die für das menschliche Ohr zu tief ist. Der genaue Mechanismus der Klangerzeugung bleibt weiter ungeklärt. (Möglicherweise hat es mit dem Frost-Tau-Wechsel zu tun, durch den das Findlingsfeld ursprünglich entstanden ist.)

Übrigens: Wer in Versuchung gerät, sich illegalerweise einen Klangstein einzustecken, sollte wissen, dass das Gestein seine Fähigkeit zur Klangerzeugung verliert, wenn es von den anderen Steinen getrennt wird.

Gut zu wissen

Die Website empfiehlt, einen eigenen Hammer mitzubringen!

Für Atlas Obscura erstellte Originalinhalte

Weitere Informationen

Ähnliche Themen:

Mehr entdecken
Das historische Gettysburg Hotel am Lincoln Square

Reiseziel

Gettysburg