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Natürlicher Tunnel in Virginia
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  • Bundesstaaten:
    Virginia

274 m langer, natürlicher Tunnel in einem Höhenzug der Appalachen

Im Inneren des Tunnels wurden vor mehr als einem Jahrhundert Eisenbahnschienen verlegt, die parallel zu einem unterirdischen Fluss verlaufen. Der natürliche Tunnel wird gelegentlich mit der natürlichen Brücke nahe Lexington, Virginia, verwechselt, ist aber mindestens genauso beeindruckend.

Die Bahnstrecke ist nach wie vor in Betrieb. Tatsächlich kreuzen sogar hin und wieder Züge den Fußweg zur Aussichtsplattform. Achtet also unbedingt auf die Warnsignale! Dem Eingang zum Tunnel könnt ihr euch maximal bis zur Plattform nähern – mit einer Ausnahme: Am Railroad Day macht die Eisenbahn freiwillig Pause, sodass Besucher die Höhle betreten können. Der Park kümmert sich um eine ausreichende Beleuchtung und ihr könnt direkt auf den Gleisen laufen, bis ihr das sprichwörtliche Licht am Ende des Tunnels seht.

Gut zu wissen

Der Parkplatz für den Tunnel befindet sich am Besucherzentrum am oberen Ende des Tals. Wer den nicht unerheblichen Höhenunterschied zu Fuß bewältigen möchte, kann dazu den Serpentinenweg nutzen. Für den Abstieg solltet ihr etwa 20 Minuten einplanen, der Rückweg dauert ca. 30 Minuten. Die Strecke ist gut ausgebaut, aber recht anspruchsvoll. Alternativ pendelt tagsüber ein Skilift, von dessen Talstation ein barrierefreier Fußsteg zum Tunnel führt. In der Vorweihnachtszeit ist der Bereich um den Lift mit bunten Lichtinstallationen geschmückt.

Im Park gibt es mehrere hervorragende Wanderwege sowie hübsche Picknick- und Zeltplätze. Ein restauriertes Blockhaus erinnert an die Hütten, die im 19. Jahrhundert am nahen Wilderness Trail errichtet wurden. Der Park organisiert oft geführte Wanderungen zu Orten wie der Devils Bathtub bzw. Kanutouren auf dem Clinch River. Weitere Informationen dazu sind dem Veranstaltungskalender zu entnehmen.

Für Atlas Obscura erstellte Originalinhalte

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