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Oklahoma: Cowboy-Kultur und das National Cowboy and Western Heritage Museum

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Oklahoma: Cowboy-Kultur und das National Cowboy and Western Heritage Museum

Nach: Shayla Martin

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Cowboy- und Wildwest-Kultur in Oklahoma

Nichts verkörpert den amerikanischen Westen besser als der Cowboy. In Oklahoma erfahrt ihr aus erster Hand, wie aus dem einfachen Kuhhirten und Ranchgehilfen im Lauf der letzten zwei Jahrhunderte ein überlebensgroßer Mythos wurde, der in unzähligen Romanen, Gedichten, Songs und Filmen verewigt ist. Für alle, die ein Faible für den Wilden Westen haben, ist das National Cowboy & Western Heritage Museum in Oklahoma City ein absolutes Muss.

Cowboy-Kultur in Oklahoma

Oklahomas Spitzname „Sooner State“ bezieht sich auf die Millionen Siedler, die Ende des 19. Jahrhunderts schon vor der offiziellen Freigabe des Territoriums in das Zentrum von Oklahoma strömten, um sich ihr Land abzustecken. Dieser ausgeprägte Pioniergeist ist noch heute zu spüren. Die Abenteuerlust der Siedler und die Kultur und Tradition der Ureinwohnerstämme, die vor ihnen hier gelebt haben, bilden den Grundstein des Cowboy-Erbes, das bis heute im Bundesstaat gepflegt wird.

Auf Gästeranches wie der Hitching Post Ranch in Kenton habt ihr Gelegenheit, euch klassischen Cowboy-Betätigungen zu widmen. Das Angebot reicht vom Lassowerfen über Viehtriebe bis hin zu Mahlzeiten am Lagerfeuer unter den Sternen. Wenn ihr die körperliche Arbeit lieber den Profis überlasst, könnt ihr alternativ auch den Cowboys und Cowgirls bei einem actiongeladenen Rodeo zujubeln. Das größte Amateurrodeo der Welt, die International Round Up Club Cavalcade, findet jeden Juli in Pawhuska statt, gefolgt vom Will Rogers Memorial Rodeo im August. Im historischen Bezirk Stockyards City in Oklahoma City wird jeden Montag im Rahmen des weltgrößten Markts für Zucht- und Mastrinder eine Rinderauktion abgehalten. Anschließend bekommt ihr ganz in der Nähe bei Langston's Western Wear ein authentisches Paar Cowboy-Stiefel und einen Stetson.

National Cowboy & Western Heritage Museum

Seit seiner Eröffnung hat das Museum schon über 10 Millionen Besucher aus aller Welt begrüßt, die sich für die Geschichte der Cowboys und die Kultur des amerikanischen Westens interessieren. Das 1955 gegründete Museum präsentiert eine sorgfältig zusammengestellte Sammlung an Kunst- und Gebrauchsgegenständen aus dem Westen der USA sowie interaktive Themenausstellungen über den amerikanischen Cowboy, Rodeos, die Kultur der Ureinwohner, viktorianische Schusswaffen oder den Western in Film und Literatur. Schon beim Betreten des Museums erwartet euch mit der 5 m hohen Skulptur „End of the Trail“, die einen erschöpften Cowboy im Sattel zeigt, ein erster dramatischer Vorgeschmack auf das Besuchererlebnis. Die Dauerausstellungen des Museums verteilen sich auf verschiedene Themengalerien. Der Bereich „American Cowboy“ dokumentiert z. B. die Geschichte der Cowboys von der spanischen Kolonialzeit bis ins 20. Jahrhundert. Unter anderem erfahrt ihr hier, wie sich Ranchausrüstung, Sättel, Sporen und Kleidung im Lauf der Zeit gewandelt haben.

Der Ausstellungsbereich „Native American“ beleuchtet die Geschichte der Ureinwohnervölker Oklahomas anhand von Kunst und Kunsthandwerk sowie traditionellen Kostümen. Die Galerie „Art of the American West“ zeigt Gemälde, Skulpturen und Grafiken zu Szenen aus dem amerikanischen Westen, während sich der Bereich „Western Performers“ unter anderem mit alten Filmpostern und Kostümen der Darstellung des Wilden Westens in Film und Literatur widmet.

Neben den Dauersammlungen präsentiert das Museum auch immer wieder interessante Wechselausstellungen zu unterschiedlichen Themen. Außerdem werden Vorträge für Erwachsene (meist im Dub and Mozelle Richardson Theater) sowie verschiedene Kinderprogramme angeboten, z. B. Bastel-Workshops, bei denen Halstücher verziert oder Armbänder geflochten werden, oder Erzähl- bzw. Malstunden.

Anreise

Das Museum befindet sich im Nordosten von Oklahoma City an der Kreuzung I-44/I-35. Von der I-44 kommend nehmt ihr die Abfahrt 129 (Martin Luther King Boulevard) und fahrt dann in nördlicher Richtung zur 63rd Street. Der Eingang zum Museum liegt auf der linken Seite.

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