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Point Udall
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  • Bundesstaaten:
    Amerikanische Jungferninseln

Spitzzackiges Wahrzeichen an dem Ort, an dem die Sonne zuerst über den USA und ihren Außengebieten aufgeht

Ein kantiges Steindenkmal an der Spitze der Insel St. Croix markiert den östlichsten Punkt des US-Territoriums. An diesem sogenannten Point Udall trafen die Strahlen der aufgehenden Sonne am ersten Morgen des neuen Jahrtausends zum ersten Mal auf den Boden der Vereinigten Staaten und ihrer Außengebiete.

Benannt ist die Stelle nach Stewart Udall, der unter John F. Kennedy als Innenminister diente. Bis zum Jahr 2000 war die Landspitze nur in geografischer Hinsicht interessant. Dann wurde im Rahmen der Feierlichkeiten zur Jahrtausendwende das Millenium Monument installiert. Die steinerne Sonnenuhr sollte den Ort kennzeichnen, an dem der erste Sonnenaufgang des neuen Jahrtausends zuallererst erfolgen würde. Das Denkmal setzt sich aus vier senkrechten Spitzkeilen zusammen, die um einen zentralen Mast angeordnet sind. Die Keile bestehen aus einem Verbundwerkstoff aus kleineren Steinen und Zement. Seit der Jahrtausendwende misst die Uhr jeden Tag verlässlich den Sonnenstand.

Interessanterweise trägt der Point Udall in St. Croix nicht als einziger Ort diesen Namen. Der westlichste Punkt der Vereinigten Staaten auf Guam heißt ebenfalls Point Udall, wobei dort Stewarts Bruder Morris Udall als Namensgeber fungierte. Die Landspitze auf Guam wurde 1987 umbenannt, um ihrem östlichen Gegenstück zu entsprechen. US-Präsident Bill Clinton drückte es später bei der Beerdigung von Morris Udall so aus: Die Sonne geht nicht nur über Point Udall auf, sondern auch unter.

Gut zu wissen

Der Eintritt ist kostenlos. Die beste Zeit für einen Besuch ist bei Sonnenaufgang! Hinweis: Am östlichen Ende der Insel gibt es nur eingeschränkten Mobilfunkempfang.

Für Atlas Obscura erstellte Originalinhalte

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