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Roadtrip von Atlanta nach Charleston: Der klassische Südosten
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  • Bundesstaaten:
    Georgia
    South Carolina

Geschichte, Kultur und eine hervorragende Gastronomieszene: Das sind die Highlights der beiden faszinierenden Südstaaten-Städte Atlanta und Charleston.

Während Georgias dynamische Hauptstadt Atlanta mit einem Mix aus interaktiven Museen und gehobenen Einkaufszentren punktet, haben die kopfsteingepflasterten Straßen und Pferdekutschen im charmanten Charleston, South Carolina, einen etwas beschaulicheren Reiz. Beide Städte lassen sich gut zu einem Roadtrip verbinden, der euch die historischen und modernen Attraktionen der Region nahebringt.

Erste Station: Atlanta

Das Zentrum Atlantas liegt etwa 20 km nördlich vom internationalen Flughafen Hartsfield-Jackson. Ihr erreicht es am besten, indem ihr euch einen Mietwagen nehmt und dann auf dem Interstate Highway 85 nach Norden fahrt. Die größten Sehenswürdigkeiten konzentrieren sich auf drei Bezirke im Herzen der Stadt: Downtown, Midtown und den Sweet Auburn Historic District. Für die Besichtigung solltet ihr zwei bis drei Tage einplanen.

Zum Auftakt bietet es sich an, den einheimischen Ikonen – von Coca-Cola über CNN bis zu Martin Luther King Jr. und Jimmy Carter – eure Aufwartung zu machen. Bei World of Coca-Cola in der Innenstadt gibt es Coke-Produkte aus aller Welt zu probieren. Gleich nebenan widmet sich das Center for Civil and Human Rights der Bürgerrechtsbewegung und dem Engagement für Freiheit und Gleichheit in den USA und darüber hinaus. Beide Stätten liegen gegenüber vom Centennial Olympic Park, der für die Olympischen Sommerspiele 1996 errichtet wurde.

Im Rahmen der Inside CNN Studio Tour könnt ihr am Hauptsitz des ersten 24-Stunden-Nachrichtensenders einen Blick hinter die Kulissen werfen. Fans der TV-Serie „The Walking Dead“ haben Gelegenheit, mit Atlanta Movie Tours verschiedene Drehschauplätze zu besuchen. Die Galerien im südwestlich der Innenstadt gelegenen Viertel Castleberry Hill bzw. in Midtown zeigen Werke einheimischer und internationaler Künstler.

Bei World of Coca-Cola, einem Wahrzeichen von Atlanta, könnt ihr Softdrinks aus aller Welt probieren.

Bei World of Coca-Cola, einem Wahrzeichen von Atlanta, könnt ihr Softdrinks aus aller Welt probieren.
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Kulinarische Tipps für Atlanta

Trotz einer innovativen und internationalen Gastroszene hat Atlanta seine Südstaaten-Wurzeln nicht vergessen. In Midtown serviert Mary Mac’s Tea Room Südstaaten-Klassiker wie Pimento-Käse, frittiertes Hähnchen oder Peach Cobbler (Pfirsichauflauf). Barbecue-Spezialitäten und Live-Bluesmusik gibt es in der äußerst beliebten Fat Matt’s Rib Shack.

Klassische Südstaaten-Delikatessen für Gourmets werden z. B. im South City Kitchen in Midtown zubereitet. Eine gute Adresse für Cocktails, Snacks und einen Panoramablick aus luftiger Höhe ist das Drehrestaurant Polaris auf dem Hyatt Regency Atlanta in der Innenstadt.

Von Atlanta nach Charleston

Von Atlanta aus nehmt ihr am besten den Interstate Highway 20 in östlicher Richtung und legt einen Zwischenstopp am Kapitol von South Carolina in Columbia ein. Sechs Bronzesterne an der Fassade markieren die Stellen, an denen das State House im Bürgerkrieg von Kanonen getroffen wurde. Anschließend geht es auf dem Interstate Highway 26 in östlicher Richtung weiter nach Charleston.

Charleston: Erster Überblick

Charleston liegt an der Atlantikküste am Zusammenfluss von Ashley River und Cooper River und ist seit dem 18. Jahrhundert ein geschäftiges Hafen- und Handelszentrum. Die überschaubare Altstadt mit ihren schmalen Straßen und hohen Kirchturmspitzen sieht im Wesentlichen noch so aus wie vor dem Amerikanischen Bürgerkrieg. Museen und geführte Touren vermitteln faszinierende Einblicke zur Geschichte der Stadt während der Kolonialzeit, im Amerikanischen Bürgerkrieg und in den dazwischen liegenden Jahren. Im Old Exchange and Provost Dungeon erfahrt ihr mehr über Piraten und den Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg. Das Old Slave Mart Museum widmet sich der Rolle der Stadt als Zentrum des Sklavenhandels.

Das historische Viertel lässt sich ohne Weiteres zu Fuß erkunden. Etwas stilvoller gestaltet ihr die Besichtigung, wenn ihr in eine der Pferdekutschen steigt, die am Charleston City Market auf Kundschaft warten. Ein gemütlicher Bummel führt zu den bunten Häusern der Rainbow Row, über die Battery-Promenade und zu den White Point Gardens. Von der Innenstadt legen Tourboote zur Festungsinsel Fort Sumter ab, die in der Einfahrt zur Hafenbucht liegt. Das von den Nordstaaten gehaltene Fort auf der Insel wurde am 12. April 1861 von Konföderiertentruppen beschossen, die damit die erste Kampfhandlung im Amerikanischen Bürgerkrieg begingen.

Die King Street ist von Boutiquen, Souvenir-Shops und Antiquitätenläden gesäumt. Kunstgalerien gibt es in der Broad Street, Queen Street und Church Street.

Im sogenannten French Quarter der Stadt ist Charlestons Vergangenheit noch lebendig.

Im sogenannten French Quarter der Stadt ist Charlestons Vergangenheit noch lebendig.
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Kulinarische Tipps für Charleston

Charleston ist bekannt für seine hervorragende und innovative Gastroszene. In der King Street und der East Bay Street reiht sich ein Restaurant ans nächste. Auf den Speisekarten stehen typische Spezialitäten der Südstaaten-Küste wie She-Crab Soup (Blaukrabbensuppe) oder Shrimp and Grits (Garnelen auf Maisgrütze).

Im Fleet Landing – eine wegen der ausgezeichneten Meeresfrüchte und des schönen Blicks auf den Charleston Harbor auch bei den Einheimischen beliebte Adresse – wird die She-Crab Soup mit einem Schuss Sherry verfeinert. Das gehobene Restaurant Fig legt besonderen Wert auf lokale Erzeugnisse und widmet sich vorrangig der typischen Lowcountry-Küche. Zum Frühstück empfehlen sich die Garnelen auf Käse-Maisgrütze im Hominy Grill.

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