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Abends vor der Green Mill Cocktail Lounge

Illinois

Streifzug durch Chicagos Stadtviertel: 3 Hotspots für Musikliebhaber

Nach: Idoia Gkikas

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  • Bundesstaaten:
    Illinois

Die internationale Drehscheibe Chicago ist nicht nur für ihre Weltklasse-Attraktionen bekannt, sondern gilt auch schon lange als innovative Brutstätte für Musik jeder Art.

Nur wenige Städte können mit dem musikalischen Schwergewicht Chicago mithalten. Schließlich hat die Metropole so unterschiedliche Sounds hervorgebracht wie den urbanen Blues eines Muddy Waters oder den Alternative Rock von Bands wie Wilco. Ganz gleich, wozu ihr am liebsten tanzt: In Chicago werdet ihr fündig. Hier stellen wir euch drei Viertel vor, in denen ihr coolen Jazz, grungige Garage Rock-Bands, berühmte Acts – und vielleicht auch die größten Stars von morgen auf der Bühne erleben könnt.

Uptown: Chicagos historisches Unterhaltungszentrum

Charakteristisch für die Uptown von Chicago sind die restaurierten Gebäude im Art-déco-Stil, der beliebte Strand am Lake Michigan und die vielfältigen kulturellen Einflüsse ihrer Einwohner, die aus so unterschiedlichen Regionen wie Vietnam, Äthiopien oder den Appalachen stammen. Seit den Anfangstagen der Stummfilmzeit vor über einem Jahrhundert ist das Viertel auch das unbestrittene Unterhaltungszentrum der Metropole. Die Green Mill Cocktail Lounge wurde 1907 eröffnet. Hier wird sieben Tage die Woche Jazz gespielt – und das bis weit nach Mitternacht. Dem im prunkvollen French-Revival-Stil erbaute Riviera Theatre aus dem Jahr 1917 seht ihr von außen noch seine ursprüngliche Funktion als Kino an. 1986 wurde das Gebäude in einen privaten Nachtclub umgewandelt und später als Konzertbühne genutzt. Bei den Shows im „Riv“ treten so unterschiedliche Künstler wie Marilyn Manson oder Ben Folds auf.

Tanz und Livejazz in der Green Mill Cocktail Lounge

Tanz und Livejazz in der Green Mill Cocktail Lounge
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Wicker Park und Bucktown: Alternative Vibes

In Wicker Park und Bucktown wechseln sich Second-Hand-Läden und unabhängige Restaurants mit restaurierten historischen Wohnhäusern und innovativen Künstler-Communitys ab. Wer auf eher unterkühltes Ambiente, authentische Kneipen und günstige Drinks steht, ist hier genau richtig. Das an einer unauffälligen Straßenecke gelegene The Empty Bottle macht von außen nicht viel her, begeistert aber mit einem breit aufgestellten Musikprogramm von Honky-Tonk bis Punk-Rock. Ähnlich zurückhaltend präsentiert sich The Hideout. Vor der kleinen Bühne versammelt sich regelmäßig ein treues Stammpublikum, um alles von Country über Metal bis zu Singer-Songwritern zu hören.

The Empty Bottle, fernab vom Mainstream

The Empty Bottle, fernab vom Mainstream
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Logan Square: Große und kleine Veranstaltungsbühnen

Logan Square gehört zu Chicagos Trendvierteln, ohne dafür sein kleinstädtisches Flair geopfert zu haben. Bekannt ist die Gegend vor allem für ihre alternativen Künstler, die malerischen Boulevards und den zentral gelegenen Platz, dem das Viertel seinen Namen verdankt. Freunde des Blues sollten sich die familiengeführte Rosa’s Lounge vormerken, in der jeden Abend erstklassige Musiker auftreten. Lasst euch von den unscheinbaren Räumlichkeiten nicht täuschen: Das Rosa’s wurde von der New York Times zum besten Blues-Club Chicagos gekürt. Etwas mehr Raum zur tänzerischen Entfaltung bietet die neuere und größere Concord Music Hall. Auf dem Veranstaltungskalender stehen große Namen ebenso wie intime Aftershows. An einem Abend wird Hip-Hop gespielt, am nächsten Bachata oder EDM.

Blues-Jamsession in Rosa’s Lounge

Blues-Jamsession in Rosa’s Lounge
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Anreise

Der Chicago O’ Hare International Airport (ORD) und der Chicago Midway International Airport (MDW) werden von zahlreichen Orten weltweit angeflogen. Mietwagen sind erhältlich, doch Chicago verfügt über ein ausgezeichnetes öffentliches Nahverkehrsnetz, mit dem ihr schnell und einfach alle Attraktionen der Stadt erreichen könnt.