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Sternspuren am Himmel über Dugout Wells im Big Bend-Nationalpark in Texas
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  • Bundesstaaten:
    Montana
    North Carolina
    Texas
    Utah
    Hawaii

Mit unserer Liste findet ihr alle Sternhaufen, Meteoriten und Konstellationen, die sich mit bloßem Auge erblicken lassen.

Die ideale Jahreszeit, um Sterne zu beobachten, ist der Winter, denn dann ist das Wetter meist trocken und der Himmel sternenklar – und es gibt weniger Lichtverschmutzung. Insbesondere bei Neumond und in den Nächten davor bzw. danach herrschen also beste Bedingungen für alle Sternenfans. Wenn ihr auf der Suche nach wahrhaft überirdischen Erlebnissen seid, solltet ihr euer Beobachtungscamp in der freien Natur und in höheren Lagen aufschlagen. Weitläufige Landschaften fernab von Smog und Umgebungslicht, wie Wüsten oder Inseln, bieten perfekte Voraussetzungen für jede Menge Himmelszauber. Außerdem genießt ihr von einem höheren Standort aus natürlich oft auch einen besseren Ausblick. Nachfolgend stellen wir euch einige Orte in den USA vor, an denen ihr Sternschnuppen, Meteoriten, Sternhaufen und die strahlende Faszination des Nachthimmels am besten beobachten könnt.

Big-Bend-Nationalpark, Texas

Im Song „Deep in the Heart of Texas“ heißt es nicht ohne Grund „the stars at night are big and bright“. In einer sternenklaren Nacht könnt ihr im Big Bend-Nationalpark zwei Millionen Lichtjahre in die Ferne blicken und 2.000 Sterne mit bloßem Auge erkennen. Durch seine abgeschiedene Lage und den meist wolkenlosen Himmel bietet der im Südwesten von Texas an der Grenze zu Mexiko und dem Rio Grande gelegene Nationalpark ideale Beobachtungsbedingungen für alle Sternenfreunde.

Der leuchtende Nachthimmel im Big Bend-Nationalpark

Der leuchtende Nachthimmel im Big Bend-Nationalpark
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Bryce Canyon-Nationalpark, Utah

Der Name „Dark Rangers“ mag sich so anhören wie eine Gruppe, die man bei einer Comicbuch-Messe findet, aber in Wirklichkeit handelt es sich um Spezialkräfte im Bryce Canyon – Park-Ranger und ehrenamtlich tätige Astronomen, die sich dem Schutz der natürlichen Dunkelheit in Utahs Nationalpark verschrieben haben.

In sternenklaren Nächten könnt ihr mit bloßem Auge 7.500 Sterne an diesem einzigartigen Ort erblicken, der auch liebevoll als „Höhle ohne Decke“ bezeichnet wird. Im Mai findet hier sogar das Astronomy Festival statt – mit einer jährlichen „Ring“-Sonnenfinsternis als Höhepunkt.

Einige der mehr als 7.500 Sterne, die vom Bryce Canyon aus sichtbar sind

Einige der mehr als 7.500 Sterne, die vom Bryce Canyon aus sichtbar sind
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Cape Hatteras National Seashore, Outer Banks, North Carolina

Mit ihren naturbelassenen vorgelagerten Inseln auf mehr als 110 km Länge gehören die Outer Banks von North Carolina zu den Orten an der Ostküste, an denen sich nächtliche Lichtschauspiele in all ihrer Pracht zeigen. Im Sommer findet an der Cape Hatteras National Seashore sogar ein regelmäßiges Abendprogramm namens „Night Lights“ statt, bei dem sowohl die Sterne am Himmel als auch die im Ozean erforscht werden: biolumineszentes Plankton, das im Dunkeln entlang der Küste leuchtet.

Bodie Island Lighthouse am Cape Hatteras National Seashore

Bodie Island Lighthouse am Cape Hatteras National Seashore
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Lewis and Clark National Forest, Great Falls, Montana

Das Lewis and Clark Interpretive Center veranstaltet gemeinsam mit der Central Montana Astronomy Society eine monatliche „Star Party“, bei der ihr die Sterne mit großen Teleskopen beobachten könnt, während Experten euch spannende Erklärungen dazu liefern. Die Veranstaltung findet an allen Freitagabenden statt, die um den Neumond herum liegen, und ist wetterabhängig.

Der Lewis and Clark National Forest in den Crazy Mountains

Der Lewis and Clark National Forest in den Crazy Mountains
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Hawaii Volcanoes-Nationalpark, Big Island, Hawaii

Wenn ihr eine von Hawaiis Inseln besucht, dann wird euch bewusst werden, dass ihr euch im Grunde auf einem großen Felsen inmitten des Pazifik befindet – man munkelt, dass es hier mehr Sterne am Himmel als Sandkörner am Strand geben soll. Auf den grüneren Inseln ist das Wetter zuweilen etwas wechselhaft, aber eine Übernachtung im oft trockenen Hawaii Volcanoes-Nationalpark kann eine gute Gelegenheit sein, damit Sternengucker auf ihre Kosten kommen. Zur besseren Orientierung erhaltet ihr von den Park-Rangern außerdem eine Karte des Sternenhimmels über euren Köpfen.

Der Sternenhimmel über dem Hawaii Volcanoes-Nationalpark

Der Sternenhimmel über dem Hawaii Volcanoes-Nationalpark
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